Apostasie - Abfall vom Islam


 

  

Was ist Apostasie?

 

Mit "Apostasie" bezeichnet man die gänzliche Ablehnung einer Religion. Die Apostasie gilt nach dem islamischen Recht als das schlimmste Verbrechen, welches ein Mensch überhaupt begehen kann, sie ist noch schändlicher als der eigentliche Unglaube und wird deshalb mit dem Tode bestraft. Allgemein gesprochen handelt es sich bei einem Apostaten (Murtadd) um eine Person, welche sich als gebürtiger oder konvertierter Muslim vom Islam abgewandt hat. Die eindeutigste Form von Glaubensabfall liegt vor, wenn ein Muslim seine Religion zugunsten einer anderen verläßt oder dem Glauben gänzlich abschwört, indem er sich öffentlich zum Atheismus bzw. Kommunismus bekennt. Von Petra Gisch.


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Fatwa des staatlichen Rechtsgutachtergremiums Ägyptens zum Abfall vom Islam

 

?Wer auf seinem Abfall vom Islam beharrt, wird getötet. Es spielt keine Rolle, ob dieser ein Mann oder eine Frau ist.? Urteilte das staatliche (!) Rechtsgutachtergremium Ägyptens im Jahr 2004 in einer Fatwa, die über die Homepage der zuständigen Einrichtung, dem ?Haus des Rechtsgutachtens?, nach wie vor verbreitet wird.

 

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Das Recht zum Religionswechsel

 

Zu häufig liest man in der Tagespresse von Verfolgung und Bestrafung von Personen, die sich einer neuen Religion zugewandt haben. Für die Betroffenen geht es sodann häufig um das physische Überleben. Indes sind Staaten, in denen es zu solchen Übergriffen kommt, in der Regel völkerrechtlich verpflichtet, diese zu unterbinden und einen friedlichen Religionswechsel zu ermöglichen. Denn die Religionsfreiheit ist fundamentales Kernstück des Kanons der bürgerlichen und politischen Freiheitsrechte.

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Wenn Muslime Christen werden - Glaubensabfall und Todesstrafe im Islam

 

von Prof. Dr. Christine Schirrmacher

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Stellungnahme der IGFM zur Gefährdung christlicher Konvertiten in Afghanistan

 

Entdeckten ehemaligen Muslimen droht in Afghanistan die Ermordung durch Angehörige der eigenen Familie, des eigenen Clans oder durch Angehörige extremistischer islamischer Gruppen. Zu solchen Gruppen zählen nicht nur die Taliban im Süden und Osten des Landes, sondern auch eine Vielzahl anderer bewaffneter nichtstaatlicher Gruppen in Gebieten, die nie von den Taliban beherrscht wurden. Wird in Afghanistan die Abkehr eines Muslims von seinem bisherigen Glauben den Behörden bekannt, drohen dem Betroffenen mit erheblicher Wahrscheinlichkeit Verhaftung, Misshandlung und extralegale Hinrichtung oder förmliche Verurteilung zum Tod.

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