"Cuba Auténtica - Die Castro-Diktatur und Menschenrechte auf Kuba"


 

  

Cuba Auténtica: Konferenz-Bericht


Anlässlich des Tages der Menschenrechte 2010 und der Freilassung von 55 politischen Gefangenen auf Kuba fand am 7. Dezember 2010 in Berlin eine Fachkonferenz "Cuba Auténtica" zur aktuellen Menschenrechtssituation auf Kuba statt. Veranstaltet wurde sie von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Zusammenarbeit mit der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments. Vertreten bei der Konferenz waren ehemalige kubanische politische Gefangene und Abgeordnete der "Damas de Blanco" ("Damen in Weiss"), einer mit dem Sacharow-Preis ausgezeichneten kubanischen Frauenbewegung für die Freilassung politischer Gefangener.

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Die "Damen in Weiß"


Die Gründung der "Damen in Weiß" (Damas de Blanco) geht auf die massive Verhaftungswelle von Oppositionellen im März 2003 zurück, die als der kubanische "Schwarze Frühling" bekannt wurde. Innerhalb von zwei Wochen wurden 75 Regimekritiker verhaftet - Journalisten, Menschenrechtler und Intellektuelle - und zu Freiheitsstrafen von 6 bis zu 28 Jahren Haft verurteilt. Am Sonntag, den 30. Mai 2003 gingen Mütter, Ehefrauen, Töchter, Nichten und Unterstützerinnen der Gefangenen spontan auf die Straße - nur in Weiß gekleidet, mit einer Blume in einer Hand und einem Foto ihrer inhaftierten Angehörigen in der anderen. Das war der erste Marsch der "Damas de Blanco".

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Empfang durch den Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert, MdB


Nach einer Diskussionsrunde im Auswärtigen Amt, empfing Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert am 7. Dezember um 17 Uhr die IGFM-Delegation unter Leitung des IGFM-Vorstandssprechers Martin Lessenthin, im Reichstag. Der Delegation gehörten ehemalige kubanische politische Gefangene und Menschenrechtler an.

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Dr. Christian Ehler MdEP: Grusswort an die kubanischen Gäste


Auszug: "... Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation auf Kuba und anlässlich des kurz bevorstehenden Internationalen Tages der Menschenrechte, ist es mir eine große Freude, Sie heute hier in Berlin begrüßen zu dürfen.
Wir können froh und stolz sein, dass die beispiellose Verhaftungswelle aus dem Jahre 2003 mit der Freilassung von insgesamt 52 politischen Häftlingen in diesem Sommer ein Ende gefunden hat. Das politische Patenschaftsprogramm der IGFM, das im Dezember 2007 ins Leben gerufen wurde, hat dazu beitragen können, dass zusätzlich politischer Druck auf die Verantwortlichen in Kuba ausgeübt wurde. ...".

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Dr. García Paneque: Die Geschichte eines Gewissensgefangenen


"Meine Geschichte beginnt am Abend des 18. März 2003: Im Rahmen des "Schwarzen Frühlings" werden 75 Menschen aus vielen Dörfern und Städten unterschiedlicher kubanischer Provinzen verhaftet und zu Massenanhörungen geschleppt. Alle werden zu Haftstrafen zwischen 6 und 28 Jahren verurteilt." Ein Erlebnisbericht.

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Normando Hernandez Gonzales: Ewige Nacht


"Ich konnte nicht mehr zurück in mein Haus gehen. Jetzt weiß nur noch Gott allein, ob es dort, wohin ich nicht noch einmal gelangte, Tag oder Nacht ist. Wenn es morgens sein sollte, bringt sicher meine Frau unsere kleine Tochter zur Schule. Sie nimmt sie an die Hand, sie spazieren langsam mit traurigem Gesicht und tiefbetrübt zur Schule. Sie denken an mich, genau wie ich an sie denke, jeden Tag, jede Stunde, immer. ...".

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Juan Carlos Herrera Acosta: Freiheit verboten! Gefängnis auf Kuba: Ein Schicksal


"Ich bin der nationale Koordinator der kubanischen Jugendbewegung für Demokratie und unabhängiger Journalist. Ich hatte unter zwei ungerechten Gefangenschaften zu leiden. Die erste - im Januar 1997: Verurteilt zu fünf Jahren Gefängnis aufgrund eines angeblichen Delikts der in "Handlungen gegen die Sicherheit des Staates" bestand. Von dieser Strafe saß ich 4 Jahre, 7 Monate und 27 Tage in totaler Isolation ab. Ihr trauriger Rekord: 43 Messerstiche in meinen Körper, zugefügt von bestialischen, irrationalen Uniformierten, die so taten, als ob sie mir beim niederknien helfen würden. All das verwandelte sich in einen wahren gordischen Knoten. ..." Zeugenbericht eines Unbeugsamen.

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Omar Moisés Ruiz Hernández: Preis für Meinungsfreiheit auf Kuba - 2648 Tage grausamer Freiheitsberaubung


"Für mich begann alles am 19. März 2003 um 8 Uhr Abends, als zwei in Zivil gekleidete Männer der politischen Polizei an die Tür meiner Wohnung in La Habana Vieja klopften und mich aufforderten, sie zu begleiten. Am Tag zuvor hatte die größte repressive Verhaftungswelle gegen die friedliche Opposition Kubas begonnen - nie zuvor in der fünfzigjährigen Herrschaft der kommunistischen Regierung war so etwas passiert. Aber gerade deswegen überraschte mich meine Gefangennahme einen Tag nach dem Beginn der Verhaftungswelle auch nicht besonders. ...".

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Dr. Christian Ehler MdEP: Statement zum Sacharow-Preis 2010 an Guillermo Fariñas


"Als Europaabgeordneter der EVP-Fraktion, die die Nominierung Fariñas ausdrücklich unterstützt hat, habe ich in diesem Jahr mit großer Freude die Entscheidung zur Kenntnis genommen, dass der kubanische Regimekritiker Guillermo Fariñas mit dem Sacharow-Preis für Menschenrechte 2010 des Europäischen Parlamentes ausgezeichnet wurde. Herr Fariñas kämpft seit 1995 ununterbrochen für die Einhaltung der Menschenrechte in Kuba. Das Europäische Parlament erkennt diesen ausdauernden Kampf an und zeigt, dass der langjährige Widerstand von Herrn Fariñas in Europa angemessen gewürdigt wird. ..."

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Cuba Auténtica: Einige Pressestimmen


Berichte über die Fachkonferenz "Cuba Auténtica - Die Castro-Diktatur und Menschenrechte auf Kuba" und Interviews mit ehemaligen politischen Gefangenen.

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Cuba Auténtica - Bildergalerie

 

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