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IGFM: DOSB-Entscheidung schlichte Leugnung der eigenen Verantwortung
 DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach: Deutsche Mannschaft zu Olympischen Spielen nach China wird entsendet
Frankfurt/M. (25. März 2008) - Als Flucht nach vorne ohne Konzept bezeichnet der Geschäftsführende Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Karl Hafen die aktuelle Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), eine Mannschaft zu den Olympischen Spielen zu entsenden. Schon jetzt sei jedermann klar, dass sich weder Spieler noch Gäste frei in Peking bewegen und Journalisten nicht frei berichten könnten, von Begegnungen mit kritischen chinesischen Bürgern ganz abgesehen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und seine NOKs (nationale Komitees) hätten die Spiele politisiert, als die sich für Peking statt für einen der Mitbewerber entschieden hätten. Nun so zu tun, als werde der Sport von anderen missbraucht, sei schlichte Leugnung der eigenen Verantwortung.
Die Menschenrechtsorganisationen, die den DOSB Presseberichten zufolge offensichtlich unterstützen, fragt Hafen: welche Haltung werden Sie einnehmen, wenn die Olympische Fackel durch Tibet getragen wird oder die chinesische Regierung Aufständische aburteilt und hinrichten lässt, was bisher nach Aufständen als Begleitmaßnahmen immer zu beobachten war?
Die IGFM bittet die Politiker und Presse, das IOK und den DOSB nicht aus der Verantwortung zu entlassen und aufzufordern, zum Wohle des Sports nach alternativen Veranstaltungsorten Ausschau zu halten, in jedem Falle aber den Druck auf Peking zu erhöhen.
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