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IGFM fordert Aufklärung über Identität der Bestatteten
 Iran nach Präsidentenwahlen im Juni 2009: Mit Scharfschützen gegen Protesdemonstrationen. Bild: RFE/RL
Frankfurt am Main (24.08.2009) - Nach Berichten, die der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vorliegen, wurden auf dem Behesht Zahra Friedhof südwestlich von Teheran 44 unidentifizierte Leichen unter großem Sicherheitsaufgebot vergraben. Vermutlich handelt es sich hierbei um Menschen, die bei den Unruhen nach den gefälschten Präsidentenwahlen getötet wurden. Die IGFM fordert die Regierung in Teheran auf, die Identität der Bestatteten aufzuklären.
Ein Angestellter des Behesht Zahra Friedhofes, beschrieb, dass am 12. und 15. Juli insgesamt 44 Leichen heimlich beigesetzt worden seien. Unklar ist, wer die Toten sind und woran sie starben. Die IGFM befürchtet, dass das große Sicherheitsaufgebot und die heimliche Bestattung angeordnet wurden, um zu vertuschen, wie viele Menschen bei den Protestaktionen nach dem 12. Juni wirklich ums Leben gekommen sind.
Die Zahl der während der Proteste gegen Wahlfälschung Getöteten wird je nach Quelle unterschiedlich geschätzt: Die iranischen Behörden behaupten, dass weniger als 20 Menschen gestorben seien, neun davon Angehörige regierungsnaher Milizen. Die Opposition geht hingegen von mindestens 69 Todesopfern aus, möglicherweise sind es aber mehr als 100 Opfer.
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