Kuba: Gewalt gegen Bibliothekare |
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Castros Schläger erdrücken Meinungs- und Versammlungsfreiheit - Kongress unabhängiger Bibliothekare gewaltsam verhindert
Frankfurt a. M. / Havanna (23. Februar 2006) - Militante Castro-Anhänger, die sogenannten "BRR? - Brigaden der schnellen Antwort? (gegen Dissidenten) - haben gewaltsam den geplanten Kongress staatsunabhängiger Bibliothekare in Havanna verhindert, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Unabhängige Bibliothekare gehören zu den am meisten verfolgten Berufsgruppen auf Kuba, da sie sich in besonderem Maße für das Recht auf Meinungsfreiheit und den Zugang zu nicht zensierten Büchern einsetzen. Die IGFM verurteilt aufs Schärfste diesen jüngsten Übergriff gegen den oppositionellen "Kongreß der Unabhängigen Bibliotheken". ,,Dieser Vorfall stellt erneut unter Beweis, dass die Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf Kuba mit allen staatlichen Mitteln und mit der Hilfe von Schlägerkommandos unterdrückt wird", so die IGFM.
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte hat ihre Jahrestagung unter das Thema "Meinungs- und Pressefreiheit verteidigen" gestellt. Vom 5. bis zum 7. Mai erörtern in Königstein bei Frankfurt zahlreiche internationale Gäste aus Europa, Asien und Übersee die Situation der Meinungsfreiheit und diskutieren Strategien zu Verbesserung der Situation.
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