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IGFM-Medienpreis würdigt herausragende Berichterstattung über die Menschenrechtslage im Iran
 Bild: mein.salzburg.com
Frankfurt am Main (7. Juli 2009) - Zwei Wochen lang stand die Islamische Republik Iran im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. "Doch das Interesse ist bereits wieder deutlich abgeebbt, obwohl inzwischen der tatsächliche Umfang der Menschenrechtsverletzungen bei der Niederschlagung der Proteste gegen Wahlfälschungen deutlich wird", kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). "Durch den Medienpreises 2009 zum Thema 'Menschenrechte im Iran", wollen wir zu einer langfristigen journalistischen und publizistischen Aufarbeitung der Menschenrechtslage im Iran beitragen. Menschenrechte müssen bei der Iran-Berichterstattung das Thema Nr. 1 bleiben", erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.
{$styles.content.links.wrap}Am 8. Juni 2009 startete die Ausschreibung des mit 5.000 Euro dotierten Medienpreises Menschenrechte 2009 der IGFM. Zu diesem Zeitpunkt konnte man noch nicht absehen, dass es im Iran zu Massenprotesten gegen Wahlfälschungen kommen würde. Die IGFM setzt sich bereits seit langer Zeit mit der Menschenrechtssituation sowie der Lage der politischen Gefangenen und der Glaubensgefangenen im Iran auseinander.
Mit dem Medienpreis will die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsgesellschaft Journalisten, Publizisten und andere Medienschaffende ehren, die mit ihren Berichten dazu beitragen, das Bewusstsein für die Menschenrechte im Iran zu schärfen. Die IGFM will zugleich unterstützend wirken, dass das Thema Menschenrechte im Iran von den Medien stärker wahrgenommen wird.
Wettbewerbsteilnehmer können bis zu zwei Beiträge in Form von Artikeln, Features, Reportagen, Plakaten, Flyern, Büchern, Filmen oder (TV-) Spots einreichen. Die Beiträge können auch von Dritten vorgeschlagen werden und in deutscher und/oder englischer Sprache sowie in Farsi verfasst sein. Sie müssen zwischen dem 1. Januar und dem 8. Oktober 2009 veröffentlicht worden sein.
Die Jury des IGFM-Medienpreises Menschenrechte 2009
Bewertet werden die eingereichten Beiträge durch eine professionelle Jury, die sich aus namhaften Wissenschaftlern, Menschenrechtlern und Journalisten zusammensetzt.
- Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann, Publizistin und Honorarprofessorin am Zentrum für Nah- und Mittelost-Studien, Fachgebiet Islamwissenschaft - Dr. Petra Uphoff, Islamwissenschaftlerin und Pädagogin der Universität Köln - Prof. Dr. Alfred de Zayas, ehem. Sekretär des UNO-Menschenrechtsausschusses, ehem. Chef der Beschwerdeabteilung beim UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Präsident des PEN Clubs in der französisch-sprechenden Schweiz - Prof. Dr. Menno Aden, Jurist und Publizist - Prof. Dr. Ingo Hofmann, Sprecher des Nationalen Geistigen Rates der Bahá?i in Deutschland - Prof. Dr. M. Spiecker, Professor für Christliche Sozialwissenschaften - Hans Thill, Lyriker, Publizist und Übersetzer, Präsidium des Pen Club Deutschland - Prof. Dr. Wolfgang Schöhl, Professor für Medieninformation und Journalist - Wolfgang Molitor, Stv. Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten - Gunars Reichenbachs, Stv. Chefredakteur der Nordwest-Zeitung - Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM
Die IGFM veröffentlicht ausgewählte Beiträge in ihren Publikationen und auf ihrer Website in deutscher und/oder englischer Sprache sowie in Farsi. Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Beiträge kostenlos von der IGFM veröffentlicht oder nachgedruckt werden dürfen. Einsendeschluss für alle Wettbewerbsbeiträge ist der 9. Oktober 2009. Die Verleihung des Medienpreises findet im festlichen Rahmen im Dezember 2009 statt.
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