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IGFM ehrt Bernd Ziesemer, Edeltraud Rattenhuber und Phillip Eppelsheim für ihre China Berichterstattung
 Bernd Ziesemer - Träger des 1. Medienpreises der IGFM. Foto: IGFM/Christoph Rüttger
Frankfurt/Königstein (8. Mai 2006) - Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Medienpreis Menschenrechte der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurde am 6. Mai 2006 an Journalisten und Autoren vergeben, die über die schweren Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik China berichteten. Mit dem Medienpreis Menschenrechte ehrt die IGFM Journalisten und Autoren, die sich in hervorragender Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinandergesetzt haben. Träger des ersten Preises ist Bernd Ziesemer, Chefredakteur des Handelsblattes für seinen Leitartikel "Das hässliche China". Ziesemer betonte in seiner Rede, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht automatisch mit Fortschritten im Bereich der Menschenrechte einhergingen und dass sich Unternehmer nicht zu Erfüllungsgehilfen von Menschenrechtsverletzern machen dürften.
Edeltraut Rattenhuber von der Süddeutschen Zeitung erhielt mit dem Artikel "China mauert im Internet" den zweiten Preis. Den dritten Preis Phillip Eppelsheim mit seinem Artikel "Kein Widerstand, kein Selbstmord, keine Flucht" in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Der chinesische Bürgerrechtler und ehemalige politische Häftling Wang Wanxing, den Eppelsheim für seinen Bericht über den Missbrauch der Psychiatrie interviewt hatte, war selbst nach Königstein gekommen. Er berichtete über seinen 13 Jahre langen Leidensweg in Psychiatrischer Haft.
Einen Sonderpreis erhielten Christoph Goldbeck vom WDR für seine Fernsehreportage über die Ausbeutung von Arbeitern, Dr. Thomas Weyrauch für sein Buch "Gepeinigter Drache ? Chinas Menschenrechte im Spätstadium der KP-Herrschaft" sowie die Zeitung "Neue Epoche" für ihre umfangreiche und regelmäßige aktuelle Berichterstattung über die Menschenrechtssituation in der VR China.
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