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Aufruf vor der Universität Havanna zur Verteidigung der Menschenrechte wird als ?Erregung öffentlichen Ärgernisses? eingestuft
 Die Studenten hatten gemeinsam mit der Menschenrechtsaktivistin Sara Martha Fonseca von der ?Partido Pro Derechos Humanos Afiliado a la Fundación Andrei Sajarov? zur Verteidigung der Menschenrechte in Kuba aufgerufen.
Frankfurt am Main (25. August 2010) ? Von den am 16. August 2010 verhafteten vier kubanischen Studenten sind immer noch drei in Haft. Am 24. August wurde ihnen mitgeteilt, dass gegen sie Anklage wegen ?Erregung öffentlichen Ärgernisses? erhoben werde. Darauf wies heute in Frankfurt am Main die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hin. Die Studenten waren während eines Protests vor der Universität Havanna von einer Polizeieinheit verhaftet worden. Sie hatten ihre Kommilitonen dazu aufgerufen, sich friedlich für Menschenrechte auf Kuba einzusetzen.
Bei den drei inhaftierten Studenten handelt es sich um Michel Irois Rodríguez Ruiz, Eduardo Pérez Flores und Luis Enrique Labrador Díaz. Aufgrund der Anklage drohen ihnen zwischen einem und drei Jahren Haft. Ihren Familien wurde bisher verweigert, sie sehen zu dürfen. Daher bleibt unklar, ob sie ihren Hungerstreik, den sie nach ihrer Verhaftung begonnen hatten, inzwischen beendet haben oder noch immer im Hungerstreik sind.
Die Studenten hatten gemeinsam mit der Menschenrechtsaktivistin Sara Martha Fonseca von der ?Partido Pro Derechos Humanos Afiliado a la Fundación Andrei Sajarov? auf der Vortreppe der Universität Havanna zur Verteidigung der Menschenrechte in Kuba aufgerufen. Sara Martha Fonseca wurde einige Tage nach ihrer Festnahme wieder freigelassen.
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