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Journalisten und Falun Gong-Praktizierenden wird die Einreise nach Hongkong verwehrt
 Bild: cbsnews.com
Taipeh ? Hongkong ? Frankfurt am Main (1. September 2008) ? Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) erfahren hat, wurde die "Schwarze Liste", auf der regimekritische Journalisten und Falun Gong-Praktizierende vermerkt sind, während der Olympischen Spiele aktiviert. Den darin aufgeführten Personen wurde die Einreise in die Volksrepublik China verwehrt. Die chinesischen Behörden wollten so Demonstrationen und kritische Berichterstattung verhindern. Eine Woche nach dem Ende der Spiele ist die Liste jedoch immer noch in Kraft und verhindert selbst die Einreise in die Sonderverwaltungsregion Hongkong (SVR Hongkong).
Auf der "Schwarzen Liste" stehen potentielle Kritiker der chinesischen Kommunistischen Partei, wie regimekritische Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Falun Gong-Anhänger. Sie wird jeweils zu "sensiblen" Ereignissen und Veranstaltungen in der Volksrepublik China aktiviert, um die Einreise dieser Personen zu verhindern. Erfahrungen von Falun Gong-Praktizierenden nach, wird die Liste nach Ende des Veranstaltungstermins meist deaktiviert, sodass eine Einreise für die aufgeführten Personen wieder möglich sei.
Der Schweizer Fotograf Daniel Ulrich steht ebenfalls auf der "Schwarzen Liste". Am 29. August 2008 wollte er aus geschäftlichen Gründen von Taiwan in die SVR Hongkong einreisen. Ihm wurde die Einreise verwehrt, ohne dass eine offizielle Begründung dafür genannt wurde. Auch das Schweizer Konsulat erhielt auf Anfrage keine Auskunft. Offiziell bestreiten die Hongkonger Behörden das Vorhandensein der "Schwarzen Liste", doch wurde Ulrich inoffiziell von den Hongkonger Beamten bestätigt, dass die Liste existiere.
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