Kuba: Unterschriften alleine reichen nicht aus |
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IGFM: Kurswechsel und Anerkennung der Menschenrechte durch die ?neue? kubanische Führung? ![]() Felipe Ramón Pérez Roque, Außenminister der Republik Kuba. Pérez Roque gilt in der kubanischen Bevölkerung als Vertreter der bisherigen Politik und nicht als Hoffnungsträger für Veränderungen.
Hunderte Politische Gefangene
Der Internationale Pakt über bürgerliche- und politische Rechte und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte unterstreichen die Bedeutung von individuellen Rechten auf Freiheit und Sicherheit und verbieten willkürliche Festnahme oder Haft. Rechte, die in Kuba zurzeit nicht gegeben sind. In den Datenbanken der IGFM sind die Schicksale von rund 300 politischen Gefangenen, die derzeit in kubanischen Gefängnissen einsitzen, dokumentiert. Gründe dafür sind ihre Meinungsäußerungen oder ihr Einsatz für mehr Bürgerrechte. Sie sind zu jahrelangen Strafen verurteilt worden. Unabhängige Medien sind Ziel einer Einschüchterungskampagne, eine private Internetverbindung ist nicht möglich und selbst religiöse Zusammenkünfte in Privathaushalten können mit bis zu drei Monaten Haft oder einem Bußgeld bestraft werden.
Auch andere totalitäre Staaten hatten schon unterschrieben
Dass die Unterzeichnung der Abkommen nicht automatisch zu Verbesserungen der Menschenrechtslage führt, zeigen die Bespiele anderer Diktaturen. So haben auch Vietnam, der Iran, Simbabwe und Weißrussland die Abkommen unterschrieben. Trotzdem werden die Menschenrechte in diesen Ländern weiterhin eingeschränkt und verletzt. Ein tatsächlicher Wandel fand nicht statt. Die nun erfolgte Unterzeichnung der Abkommen durch Kuba ist ein positives Zeichen, es bleibt allerdings zu hoffen, dass die kubanische Führung einen anderen Kurs einschlägt als Simbabwe oder der Iran und die Umsetzung der Abkommen so bald wie möglich einleitet. |
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