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Fariñas Hernández wird von Polizei angegriffen und verletzt
 Der kubanische Journalist, Dr. Guillermo Fariñas Hernández, Träger des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar 2006. Bild: agendacuba.org
Ranchuelo / Frankfurt am Main (9. März 2007) ? Der unabhängige Journalist Dr. Guillermo Fariñas Hernández ist am 2. März in Santa Clara von Beamten der kubanischen Staatssicherheit geschlagen und verletzt worden, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Der Vorfall ereignete sich gegen vier Uhr morgens, als Fariñas in Begleitung der Direktorin des Zentrums für unabhängige Kultur "Entre Ríos", Miriam Fernández Armas, und ihrem Mann Oscar Madruga González das Haus des Paares in der Provinzhauptstadt Santa Clara verließen, so die IGFM weiter.
Einer der Angreifer war der Stellvertreter der Policía Politica, Yuniel Monteagudo Reina, der andere Beamte ist der IGFM zurzeit namentlich nicht bekannt. Beteiligt waren außerdem vier Zivilisten der paramilitärischen "Vereinigung zur Verteidigung der kubanischen Revolution (ACRC)". Nach einem kurzen Streitgespräch über die kubanische Regierungspolitik ohrfeigten und schlugen sie den Direktor der Presseagentur Cubanacán Press. Sie griffen außerdem auch Fernández Armas und Madruga Gonzáles an und schlugen sie nieder.
Dr. Guillermo Fariñas Hernández, Träger des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar 2006, erlitt durch die Schläge Blutergüsse und Wunden im Gesicht. Seine Haut war an mehreren Stellen aufgeschürft und er trug zahlreiche Verletzungen am Kopf und am Körper davon. Nach der Tat wurden ihm Handschellen angelegt und er wurde im Wagen der Täter zu ihrer Einheit gefahren, wo sie ihn für einige Stunden festhielten. Erst nach Eintreffen einer Anordnung aus Havanna konnte er das Gebäude der Paramilitärs wieder verlassen, so die IGFM.
Der Journalist trat bereits mehrfach in den Hungerstreik, um auf die Menschenrechtssituation in Kuba aufmerksam zu machen. Er möchte auf diese Weise die Meinungsfreiheit und die freie Nutzung des Internets durchsetzen und gegen die Unterdrückung der Pressefreiheit protestieren. Die kubanische Regierung hindert Medienschaffende an der Nutzung des Internets. Journalisten, die sich trotzdem Zugang zu freien Informationen verschaffen, müssen mit einer Haftstrafe rechnen. Die IGFM fordert dazu auf, sich für die Meinungs,- Informations- und Pressefreiheit auf Kuba einzusetzen
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