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Presserklärung des Internationalen Komitees Gegen Steinigung, 25. Juni 2001

Die iranischen Medien berichteten am Sonntag, dem 24. Juni von einem Steinigungsurteil für eine Frau in Teheran.
Die Frau soll zusammen mit ihrer Cousine, ihren Ehemann umgebracht haben. Die Cousine ist zur Hinrichtung und die Frau, deren Namen nicht bekannt gegeben wurde, zur Steinigung verurteilt worden.
Die Welle der Hinrichtung und Steinigungsurteile, die in der letzte Zeit zugenommen haben, zeigen wieder das wahre Gesicht der islamischen Regierung.
Genau zwei Wochen nach den Wahlen, aus der der angebliche "Reformpolitiker" Khatami als Sieger hervorging, wurden 14 Menschen öffentlich hingerichtet und ein Mann afghanischer Herkunft in der Stadt Zabol enthauptet. Und nun wird ein weiterer barbarischer Akt - eine Steinigung - vorbereitet.
Das Internationale Komitee gegen Steinigung verurteilt diese Urteile auf das Schärfste und ruft alle fortschrittlichen Organisationen und Menschen weltweit auf, gegen diese barbarischen und unmenschlichen Urteile zu protestieren.
Mina Ahadi Koordinatorin des Internationalen Komitees gegen Steinigung
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