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Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und das Zentrum für Theorie und
Praxis der Demokratie aus Krakau zeigen eine Ausstellung über Menschenrechtsverletzungen

Berlin (7. Dezember 2005) - China und Tibet, Burma, Kuba, Nordkorea - die Menschenrechtssituation in diesen Ländern ist katastrophal: Menschen werden systematisch wegen ihrer politischen oder religiösen Anschauungen verfolgt, inhaftiert, gefoltert, im schlimmsten Falle ermordet. Die Wanderfotoausstellung "Fields of Shame" dokumentiert Menschenrechtsverletzungen in diesen Staaten. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) informiert, gemeinsam mit der Bürgermeisterin von Berlin Frau Karin Schubert und dem Mitglied des Menschenrechtsausschusses Herrn Volker Beck (Die Grünen) am 7. Dezember 2005 um 10.30 Uhr vor dem Roten Rathaus über die Ziele der Menschenrechtsausstellung "Fields of Shame". Über die kubanischen "Damen in Weiß" informieren Frau Carmen María Rodríguez sowie andere kubanische Menschenrechtsaktivisten.
Das Projekt "Fields of Shame" wurde durch das "Zentrum für Theorie und Praxis der Demokratie" in Krakau initiiert. Ziel der polnischen IGFM-Partnerorganisation war dabei die Sensibilisierung der Bevölkerung für Menschenrechtsthemen und möglichst eine Solidarisierung mit den Opfern von Menschenrechtsverletzungen weltweit, die im besten Fall Engagement in der Menschenrechtsarbeit zur Folge hat.
Durch die öffentlich präsente Ausstellung der Exponate auf 100 Metern Bauzaun wollen die IGFM und das polnische Zentrum auch Menschen für die Menschenrechtssituation in den genannten Ländern interessieren, die sonst kaum in Kontakt mit dieser Problematik kommen. Die Ausstellungstour durch Polen im Jahre 2004 war in diesem Sinne ausgesprochen erfolgreich und erhielt auch überregional große Aufmerksamkeit. Die Ausstellung wurde nun gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte überarbeitet und erweitert. Nachdem "Fields of Shame" seit Ende August bereits durch knapp 40 deutsche Städte getourt ist, bildet Berlin den abschließenden Höhepunkt.
Themenauswahl soll für Menschenrechtsarbeit interessieren
?Fields of Shame zeigt nur eine kleine Auswahl der Länder und Themen mit denen sich die IGFM beschäftigt. Kuba und China gehören zu den Schwerpunktgebieten. Auch zu Nordkorea und Burma erscheinen immer wieder Dossiers; regelmäßig werden Medieninformationen herausgegeben und Appell-Aktionen gestartet", erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.
?Allerdings weiß ein Großteil der Öffentlichkeit sehr wenig oder überhaupt nichts über die Verfolgung von Menschen aus politischen oder religiösen Gründen sowie über andere Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern. Die Ausstellung unter freiem Himmel ist der ideale Weg, um weitere Menschen für unsere Aktivitäten und Menschenrechtsarbeit im Allgemeinen zu interessieren und zu begeistern - und um wirksamer zu werden. Wir wollen die Menschen aufrütteln! Es wäre schön, wenn wir in Berlin neue Freunde gewinnen, die sich für unsere Menschenrechtsarbeit interessieren und sich mit uns engagieren", so Lessenthin.
?... wir wollen dazu beitragen, dass immer weniger Menschen ihr Gewissen durch die Aussage ?Nein. Ich hab?s nicht gewusst? beruhigen können", fügt Wojciech Modelski, Vertreter des Zentrums für Theorie und Praxis der Demokratie in Krakau, abschließend hinzu.
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