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Weinachten und Menschenrechte

Frankfurt am Main (22. Dezember 2005) ? Die Internationale Gemeinschaft für Menschenrechte (IGFM) schickt Despoten und Diktatoren jedes Jahr zum Jahresende eine kleine Aufmerksamkeit, um die Empfänger zur ?Umkehr? zu veranlassen und um die Öffentlichkeit auf systematische Verletzungen der Menschenrechte in den von ihnen regierten Ländern aufmerksam zu machen.
In diesem Jahr verschenken die Menschenrechtler einen Betonkalender. Bedacht wurden Hu Jintao (China), Fidel Castro (Kuba) und Wladimir Putin (Russland). Das Geschenk besteht aus einer Betonplatte, in die ein zu Unrecht inhaftierter Gewissensgefangener die Tage seiner Haft geritzt hat. Zusätzlich verschickt die IGFM eine Grußkarte mit dem Text:
?Sehr geehrter Herr Präsident, wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein besinnliches neues Jahr. Wir hoffen, dass unser kleines Präsent Sie für das Jahr 2006 inspirieren wird, und das es Ihnen hilft, die unschuldigen Gefangenen in ihrem Land nicht zu vergessen, die Weihnachten wieder einmal hinter Gittern verbringen.?
Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der in Frankfurt ansässigen IGFM, hofft, dass zu Weinachten und zum Jahreswechsel viele Bürger auch an diejenigen denken, die in dieser Zeit besonders einsam sind: die politischen Gefangenen.
Bilder vom Betonkalender und von der Versandaktion finden Sie auf der Startseite unserer Homepage: www.menschenrechte.de oder direkt unter: www.igfm.de/index.php
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