Klageerhebung zwei Jahre nach Anschlag auf UN-Hauptquarter in Abuja[mehr]
Ausgrenzung, Diskriminierung und auch Verfolgung von Andersdenkenden und Andersgläubigen ist ein globales Problem. Aber Zahlen und "Fakten" sind dabei zu Instrumenten im Ringen um Deutungshoheit geworden. Ein inzwischen sehr emotionales Ringen, auch um "Opferrollen", Stereotype und die Selbstwahrnehmung der jeweiligen Gruppen. "Wie sieht die Lage denn nun wirklich aus?" Eine knifflige Frage...
Die 8-köpfige Familie von Nadia Mohamed Ali wurde am 13. Januar 2013 in der Stadt Biba zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie vom Islam zum Christentum konvertiert ist. Die Witwe war ursprünglich Christin und ist die Mutter von sieben volljährigen Kindern. Sie trat zum Islam über, entschloss sich aber nach dem Tod ihres muslimischen Mannes im Jahr 1991 dazu, wieder Christin zu werden. Sieben Beamte, die der Familie halfen, Namen und Religionszugehörigkeit der gesamten Familie in den Dokumenten zu ändern, wurden jeweils zu fünf Jahren Haft verurteilt.
[mehr Infos zum Fall ...]
[Unterschriftenliste "Ägypten - Recht auf Religionswechsel achten!", 37 kB ...]
[mehr Infos zu Abfall vom Islam ...]
Zum 50. Geburtstag des frischgebackenen Kuratoriumsmitglieds der IGFM, der im Iran inhaftierten Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh, erinnert die IGFM an das Schicksal der zu 6 Jahren verurteilten Menschenrechtsanwältin. Gemeinsam mit allen Unterstützern und Freunden senden wir unsere Glückwünsche zu Nasrin Sotoudeh in das für Folter berüchtigte Evin-Gefängnis sowie an den iranischen Botschafter in Berlin mit der deutlichen Forderung: Sofortige und bedingungslose Freiheit für Nasrin Sotoudeh. Passend zu ihrem Geburtstag am 30. Mai 2013 sollen diese Glückwünsche übergeben werden. Bitte machen Sie mit - zeigen Sie Ihre Solidarität und Unterstützung für Nasrin Sotoudeh. Unterschreiben Sie deshalb hier:
[zur Online-Glückwunsch-Petition für Nasrin Sotoudeh ...]
[zur Botschaft von Nasrin Sotoudeh]
News & Presse
Klageerhebung zwei Jahre nach Anschlag auf UN-Hauptquarter in Abuja[mehr]
IGFM: Fehlendes Bewusstsein für Notlage muslimischer Minderheit[mehr]
IGFM fordert Abschaffung von Blasphemiegesetzen[mehr]
China

Zensur und schwerste Menschenrechtsverbrechen wie systematische Folter sind in der Volksrepublik China an der Tagesordnung. Die Volksrepublik verweigert ihren eigenen Bürgern grundlegende Menschenrechte und beutet Millionen von ihnen als Arbeitssklaven in den sogenannten Umerziehungslagern aus. Dies Verbrechen werden in der Öffentlichkeit nur unzureichend wahrgenommen.
[Systematische Folter in der Volksrepublik China ...]
[Häufige Folter- und Misshandlungsmethoden in der VR China ...]
Laogai ist eine chinesische Abkürzung des Begriffs "Lao Dong Gai Zao" und bedeutet wortwörtlich übersetzt "Reform durch Arbeit". Der Begriff wird häufig als Synonym für das gesamte Arbeitslagersystem in der Volksrepublik China verwendet. Da alle Informationen bezüglich der Lager als Staatsgeheimnis streng unter Verschluss gehalten werden, gibt es keine offiziellen Statistiken über die Anzahl der Lager und deren Insassen. Die unabhängige Laogai Research Foundation konnte rund eintausend Arbeitslager in der Volksrepublik identifizieren. Gründer dieser Stiftung ist IGFM-Kuratoriumsmitglied Harry Wu, der selbst insgesamt 19 Jahre als politischer Gefangener in Laogai-Lagern als Arbeitssklave ausgebeutet wurde.Laogai - Das Zwangsarbeitslagersystem der Volksrepublik China
Rechtsanwalt Gao Zhisheng, geb. 1964, ist einer der bekanntesten Menschenrechtsanwälte der Volksrepublik China. Wegen seines beharrlichen Einsatzes für Opfer von Menschenrechtsverletzungen ist er mehrfach ohne Angabe von Gründen verhaftet und wiederholt und über lange Zeiträume gefoltert worden. Nach letzten Informationen aus dem Kreis seiner Familie wird Gao in dem Shaya Gefängnis in der autonomen Provinz Xinjiang festgehalten. Ein Versuch von Angehörigen Gaos den Menschenrechtsanwalt im Gefängnis zu besuchen scheiterte Anfang Januar 2012. Gao Zhisheng möchte zu seiner in die USA geflohenen Familie ausreisen.
[mehr Infos über Gao Zhisheng ...]
[zum Appellvorschlag ...]
[Unterschriftenliste im pdf-Format, 78kB ...]
Mach mit!
Jedes Jahr werden in Krisengebieten und Diktaturen unzählige Menschen - größtenteils Zivilisten - von aus Industrienationen stammenden Waffen getötet. Unschuldige sterben für die kommerziellen Interessen großer Nationen. Um das zu ändern, können Sie sich an unserer Onlinepetition für strengere Kontrollen von Lizenzherstellung und Export von Waffen einsetzen. Waffen dürfen nicht in Regionen geliefert werden, in denen Menschenrechte eklatant verletzt werden. Helfen Sie uns dabei!
Die 8-köpfige Familie von Nadia Mohamed Ali wurde am 13. Januar 2013 in der Stadt Biba zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie vom Islam zum Christentum konvertiert ist. Die Witwe war ursprünglich Christin und ist die Mutter von sieben volljährigen Kindern. Sie trat zum Islam über, entschloss sich aber nach dem Tod ihres muslimischen Mannes im Jahr 1991 dazu, wieder Christin zu werden. Sieben Beamte, die der Familie halfen, Namen und Religionszugehörigkeit der gesamten Familie in den Dokumenten zu ändern, wurden jeweils zu fünf Jahren Haft verurteilt.
[mehr Infos: "Ägypten - Recht auf Religionswechsel achten!" ...]
[Unterschriftenliste "Ägypten - Recht auf Religionswechsel achten!", 37 kB ...]
Diktatoren lieben das Schweigen über ihre Verbrechen. Jetzt kann jeder mithelfen das Schweigen zu überwinden. Auf der Internet-Plattform UnS!lence der IGFM können Demonstranten (virtuell) an Protesten in aller Welt teilnehmen selbst da, wo es normalerweise unmöglich ist. Mitmachen ist ganz einfach: Unter der Adresse www.unsilence.de erscheint nach einem kurzen Intro-Videoclip ein Globus auf dem Bildschirm. Mithilfe der Maus kann er gedreht werden, um nach Protesten in verschiedenen Ländern zu suchen. Kurzinformationen an entsprechenden Markierungen geben an, wo gerade eine Demonstration stattfindet.
[UnS!lence - So funktioniert`s ...]
[UnS!lence - So funktioniert`s pdf-Format, 475kB ...]
Menschenrechte: Infos & Themen
Was ist ein "politischer Gefangener" - und was nicht? Der Europarat hat am 3. Oktober 2012 eine Definition angenommen - ein bisher einmaliger und wegweisender Vorgang. Die IGFM sprach mit dem Initiator dieser Definition, MdB Christoph Strässer, und bat ihn um eine Zusammenfassung und Erläuterung.