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Fünf Journalisten für Berichterstattung über Kuba ausgezeichnet / Preisverleihung bei IGFM Jahreshauptversammlung unter Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments
 Gruppenbild mit den Preisträgern des IGFM-Medienpreises "Menschenrechte Kuba". Bild: Felix Seuffert, IGFM
Frankfurt am Main (19. April 2008) ? Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering wurde am 19. April der Medienpreis Menschenrechte 2008 der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verliehen. Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung in Bonn zeichnete die IGFM die Publizisten Markus Mockler, Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler sowie Gunars Reichenbachs für ihre hervorragende Berichterstattung über die Menschenrechtssituation in Kuba aus. Die Journalisten Reinhard Brockmann und Carl-H. Pierk erhielten Sonderpreise. Bei der Verleihung des mit insgesamt 5.000? dotierten Preises würdigte Schirmherr Prof. Dr. Pöttering die fünf Journalisten und sagte, die Preisträger hätten mit ihren Berichten und Artikeln die Menschenrechtsverletzungen in Kuba einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland bewusst gemacht.
Nachdem die mit Medienexperten und Menschenrechtsaktivisten besetzte internationale Jury die bis zum 28. Februar 2008 veröffentlichten Wettbewerbsbeiträge bewertet hatte, gingen aus dem Wettbewerb fünf Journalisten als Sieger hervor.
In seiner Laudatio auf den Erstplatzierten Markus Mockler lobte Prof. Dr. Wolfgang Schöhl dessen Artikel "Wo die Sonne nur Ausländern lacht" (ideaSpektrum 18/2007) als besonders kenntnisreiche und engagierte Darstellung des kubanischen Alltags und der Situation der Dissidenten im Castro-Regime. Der Dokumentarfilm "Havanna ? Die neue Kunst, Ruinen zu bauen" (arthouse) von Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler erhielt den 2. Preis, "Götterdämmerung in der Karibik" (Nordwest-Zeitung Oldenburg) von Gunars Reichenbachs wurde Dritter. Für ihre Berichterstattung über politische Gefangene bzw. über Frauen und Angehörige von kubanischen Dissidenten sowie für ihre kontinuierliche Berichterstattung über Kuba erhielten Reinhard Brockmann (Westfalen-Blatt Bielfeld) und Carl-H. Pierk (Die Tagespost) Sonderpreise.
Bis zum Einsendeschluss am 29. Februar 2008 hatten sich über 30 Autoren und Filmemacher mit ihren Arbeiten um den Preis der IGFM beworben. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, freute sich über die rege Beteiligung. "Auch die nicht prämierten Wettbewerber haben sich verdient gemacht, auch ihnen gebührt im Namen der Kubaner unser Dank", betonte Lessenthin.
Die IGFM hatte den Medienpreis Menschenrechte 2008 zur Menschenrechtslage in Kuba am 10. Dezember 2007 ausgeschrieben, um Journalisten, Publizisten und andere Medienschaffende zu ehren, die in ihren Arbeiten auf die Menschenrechtsverletzungen in Kuba aufmerksam gemacht hatten. Gleichzeitig soll der jährlich ausgeschriebene Preis andere Publizisten ermutigen, öffentlich auf Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen, und so ein größeres Bewusstsein für das Thema zu schaffen.
Die ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge sowie die Reden der Laudatoren werden auf www.igfm.de und in den Publikationen der IGFM veröffentlicht.
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