Einladung zur 37. Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung der IGFM
Einladung zur 37. Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung der IGFM
Wann: 14. und 15. März 2009
Wo: im Gustav-Streseman-Institut Langer Grabenweg 68 53175 Bonn [zur Anfahrt ]
Anmeldung: [zum Anmeldeformular ], [Anmeldeformular als pdf-Datei, 28 kB ]
Programm: [zum Programm ]
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"Einsatz für Menschenrechtsverteidiger " unser Auftrag.
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Die Gründer der IGFM haben uns aufgegeben, Maßnahmen und Bestrebungen moralisch und finanziell zu fördern und zu unterstützen, die auf die Anerkennung und Verwirklichung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 in den Ländern gerichtet sind, in denen gegen die Grundsätze dieser Erklärung verstoßen wird (Art. 2, Abs. 3 der Satzung).
Weil wir glauben, dass die Übergriffe auf Menschenrechtler und Oppositionelle, die Verletzung der Religionsfreiheit und die schweren Eingriffe in die Pressefreiheit ? sogar in europäischen Ländern ? zunehmen, weil die Betroffenen kein öffentlich gefördertes Forum wie z.B. die KSZE Konferenzen mehr nutzen können und Entscheidungen des UN-Menschenrechtsrats im vergangenen Jahr von Menschenrechtsverletzern maßgeblich beeinflusst werden konnten, wollen wir während der diesjährigen Jahreshauptversammlung unseren Auftrag aus dem Jahr 1972 bekräftigen, Bürger- und Menschenrechtler anhören und Maßnahmen zu deren Unterstützung diskutieren.
Wir werden als unsere Gäste begrüßen können: Joseph Francis, Leiter von CLAAS, aus Pakistan, die Bürgerrechtlerin Helen Berhane aus Eritrea, die Anwälte Jackeline Sandoval und Patricia Andrada aus Venezuela, Yolanda Higuera von den "Damen in Weiß" aus Kuba, und weitere Menschenrechtskämpfer aus Russland, Ägypten und der VR China, die sich in besonderem Maße in ihren Heimatländern um die Rechte von Verfolgten verdient gemacht haben.
Der Ablauf im Einzelnen:
Freitag, den 13. März 2009
Der Freitag ist in erster Linie Anreisetag. Der IGFM-Empfang ist ab 16 Uhr besetzt. Nähere Infos zu Übernachtung und Verpflegung finden Sie bei der [Anmeldung ]. Wegbeschreibungen finden Sie unter [Anfahrt ]. Nach dem Abendessen um 19 Uhr können sich die Gäste zum Kennenlernen und zum Meinungsaustausch im Restaurant treffen.
Am Freitagabend wollen wir einen Bürgerrechtler würdigen, der sich in besonderem Maße um verfolgte Christen bemüht: Joseph Francis. Er ist Gründer und Leiter der pakistanischen Menschenrechtsorganisation CLAAS, die verfolgte Christen schützt und vor Gericht vertritt. Seit 2001 berichtet die IGFM über das Schutzhaus Apna Ghar, in dem vergewaltigte, entführte und zwangskonvertierte Frauen und Mädchen Zuflucht gefunden haben, oder über die juristische Unterstützung für Christen, zum Teil des Lesens unkundig, die wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tode verurteilt und viele Jahre isoliert im Gefängnis verbringen müssen. Die von der IGFM treuhänderisch verwaltete "Stephanus-Stiftung" wird Joseph Francis, der im vergangenen Jahr mehrfach mit dem Tode bedroht und Anschlägen entgangen war, für sein Werk mit dem Stephanus-Preis ehren. Wir freuen uns, wenn Sie am Freitagabend um 20 Uhr an dieser Ehrung teilnehmen.
In einem andern Seminarraum treffen sich um 20 Uhr die Lehrer, die im vergangenen Jahr in Schlesien und in Stettin in Polen muttersprachlichen Deutschunterricht gegeben haben, zum Erfahrungsaustausch. Das Projekt ?Muttersprache ist ein Menschenrecht? geht nun ins 16. Jahr. Vieles hat sich seit dem ersten Unterrichtsjahr verändert, unverändert aber ist, dass bis heute kein Abkommen muttersprachlichen Unterricht garantiert und die deutsche Sprache selbst bei den Deutschen und ihren Nachkommen zunehmend verkümmert. Das Treffen moderieren Gisela Lange, langjährige Leiterin des Lehrerprojekts, und Vorstandsmitglied Dr. med. Reinhard Gnauck. Zuhörer sind herzlich willkommen.
Samstag, den 14. März 2009
"Einsatz für Menschenrechtsverteidiger" unser Auftrag.
9.00 Uhr bis 12.30 Uhr, Großer Saal
Es gibt sie noch, die Vorbilder, die rechtschaffenden und mutigen Menschenrechtsverteidiger. Menschen wie Hu Gia, der sich vor den Olympischen Spielen traute, auf die korrupten Machenschaften bei der Räumung von Wohngebieten in Peking aufmerksam zu machen, der die Verfolgung der friedfertigen Falun Gong und der Christen anprangerte. Sehen sie noch die Fernsehbilder von Gia?s Frau vor sich, wie sie mit einem kleinen Kind auf dem Arm von Zivilpolizisten genötigt und drangsaliert wurde, wie man ihr den Weg verstellte, um sie oder ihren Mann zu einer Abwehrreaktion zu verleiten, für die man sie dann hätte einsperren können? Oder erinnern Sie sich noch an Susanne Geske, die trotz der Ermordung ihres Mannes durch muslimische Fanatiker, für deren Tat sie bis heute nicht verurteilt wurden, in der Türkei bleiben möchte, weil sie die Aufgabe ihres Mannes fortsetzen will?
Appelle und Protestbriefe zu schreiben, ist das Brot jeder Menschenrechtsorganisation, aber sie kann bedeutend mehr tun. Im vergangenen Jahr hat die deutsche Sektion Missionen in die Türkei, nach Ägypten, in ein Flüchtlingslager in Äthiopen und mehrere nach Kuba unternommen. Selbst bei einer Reise durch Mazedoniens Norden haben wir Missstände, insbesondere durch Korruption und infolge des Misstrauens der Ethnien untereinander als Folge des Jugoslawienkrieges festgestellt, die Menschenrechtsverletzungen zur Folge haben. Die neue politische Unsicherheit nach Castros Machtübergabe haben wir genutzt, Bürgerrechtler und Oppositionelle zu besuchen, um ihnen nicht nur materiell und finanziell unter die Arme zu greifen, sondern ihnen auch eine Plattform für ihre Menschenrechtsarbeit zu geben. In Malaysia haben wir mithilfe von Menschenrechtsverteidigern erfolgreich Firmen in ihre Schranken verwiesen, die ausländische Vertragsarbeiter, überwiegend aus Vietnam, zum Arbeiten gezwungen und wie Sklaven ausgebeutet hatten. In Ägypten unterstützen wir Bürgerrechtler, die Konvertiten verstecken, und helfen, damit sie nicht umgebracht werden.
Die Gäste, die wir Ihnen als Diskutanten vorstellen, haben Verfolgung am eigenen Leib erlebt. Sie sind der Gefahr nicht ausgewichen, sondern jeder von ihnen hat seinen Weg gesucht, und gefunden , wie er wirksam für die Menschenrechte eintreten kann. Joseph Francis hat in der islamischen Republik Pakistan, in der die Scharia Grundlage allen Rechts ist, einen Verein gegründet und vielfältige Aktivitäten für verfolgte Christen entwickelt. Rechtsanwältin Jackeline Sandoval stammt aus dem sich im politischen Umbruch befindlichen Venezuela und kümmert sich dort um politische Gefangene des Chavez-Regimes. Wir bemühen uns derzeit noch um herausragende Vertreter aus Russland und der VR China, um Sie mit der Unterschiedlichkeit und den speziellen Problemen der Bürgerrechtler vertraut zu machen. Ziel der Diskussion ist Motivation: Motivation zu helfen und unsere Politiker zur Wahrheit und zur Standhaftigkeit gegenüber Menschenrechtsverletzern zu bewegen, Motivation der Bürgerrechtler, indem wir ihnen zeigen, dass sie nicht auf verlorenem Posten stehen.
Zeugenanhörung
13.30 Uhr bis 14.30 Uhr , Großer Saal
Die Zeugenberichte sind ein Höhepunkt der Jahreshauptversammlung, denn hier begegnen wir den Menschen, die wir unterstützt haben, die sich dafür bedanken, die aber auch über die Schicksale von Menschen berichten, die auf unsere Hilfe hoffen.
Wir freuen uns auf Helen Berhane. Weil sie sich weigerte, die von der neomarxistischen Regierung in Eritrea geforderte Verzichtserklärung auf ihren Glauben abzugeben, wurde sie am 13. Mai 2004 festgenommen und in einem Militärcamp nördlich von Asmera inhaftiert und gefoltert. Im Januar 2005 kam sie frei und fand in Dänemark Asyl. Sie möchte sich bei der IGFM über ihre Unterstützung bedanken.
Wir freuen uns auf Rechtsanwalt David Gehlen. Rechtsanwalt Gehlen hat mehrfach als Beobachter der Prozesse gegen das Kloster Mar Gabriel teilgenommen. Derzeit wird das über 1500 Jahre alte Kloster wegen angeblicher unrechtmäßiger Landbesitznahme in der Vergangenheit in Prozesse gezogen. Es scheint uns, als solle den verbliebenen Christen nun auf dem Verwaltungswege der Garaus durch Entzug der Existenzgrundlagen gemacht werden.
Wir freuen uns auf Jolanda Heguera. Sie gehört zu den "Damen in Weiß", jenen mutigen Ehefrauen, Schwestern, Müttern oder Töchtern politischer Gefangener, die jeden Sonntag ungeachtet von Beschimpfungen, Diffamierungen, Drohungen und anderen Drangsalierungen in der Hauptstadt Havanna weiß gekleidet über eine Hauptstraße zur Kirche Santa Rita marschieren und Bilder ihrer inhaftierten Angehörigen mit sich führen.
Arbeitskreise (AK)
15.00 bis 18.30 Uhr, Seminarräume werden vor Ort bekannt gegeben
Die Arbeitskreise sind die Informationsbörse der IGFM. Experten zuhören, fragen, vor allem aber mitdiskutieren, ist das Motto. Die Arbeitskreise sind ein Spiegel der Schwerpunkte in der Öffentlichkeitsarbeit des aktuellen Jahres. In diesem Jahr bieten wir folgende Arbeitskreise an:
AK China , nach den Olympischen Spielen, wir berichten weiter
Die Olympischen Sommerspiele sind vorbei. Geblieben sind die Menschenrechtsverletzungen, schwere Eingriffe in die Presse- und Meinungsfreiheit und zahlreiche politische Gefangene und Verfolgte, die mehr denn je jetzt, wo die Fernsehanstalten China verlassen und sich anderen Problemen zugewandt haben, unsere Hilfe brauchen. Geblieben sind aber auch eine Menge Erfahrungen, die wir im Zuge der Aktionen gesammelt haben, die Ausstellung "Fields of Shame" und eine Menge neuer Kontakte, die wir aktiv halten wollen. Nicht zuletzt müssen wir daran denken, dass in wenigen Jahren die Olympischen Winterspiele in Sotchi, in Russland, stattfinden werden, wo wir die gesammelten Erfahrungen im Umgang mit totalitär operierenden Behörden und auch mit dem IOC und den Nationalen Olympischen Komitees bzw. mit unserem DOSB erneut einsetzen können.
Ziel des Arbeitskreises ist neben der Vorbereitung von Kampagnen für konkrete Bürgerrechtler und die Vorstellung eines Patenschaftsprogramms für politische Gefangene auch die Reflexion über den Umgang mit olympischen Offiziellen, die hauptsächlich an ihr Portemonnaie und weniger an die Menschenrechte in der Olympischen Idee denken.
Ohne Presse und Medien bleiben die Olympischen Spiele Hinterhofspiele. Sie können daher eine hohe Verantwortung für die Förderung der Menschenrechte übernehmen. Wir werben dafür, dass sich Presse und Medien mit den Bürgerrechtlern solidarisch erklären und einen Boykott der Berichterstattung androhen, wenn die Menschenrechte bis zur Eröffnung der Spiele nicht garantiert werden. (Das kann jetzt schon für Sotchi vorbereitet werden!) Auch Parlamente auf verschiedensten Ebenen können mit Erklärungen Standpunkte abgeben, die zur Kenntnis genommen werden. Dank der Initiative eines einzelnen IGFM-Mitgliedes haben mehrere europäische Länder-, Bundesländer- und Stadtparlamente das chinesische Straflagersystem Laogai öffentlich verurteilt und damit ihren Beitrag gegen die Verharmlosung schwerster Menschenrechtsverletzungen geleistet. Der Arbeitskreis, geleitet von Man Yan Ng und Hubert Körper, wollen mit Ihnen neue Initiativen erarbeiten und anstoßen.
AK Kuba / Venezuela , Menschenrechte statt Gleichschaltung
Kuba ist seit einigen Jahren ein Schwerpunkt der IGFM-Presseberichterstattung. Trotz weiterer Festnahmen und trotz Drangsalierung und Ausbeutung des kubanischen Volkes ist Kuba auf dem Weg zur Nach-Castro-Ära. Die IGFM hat im vergangenen Jahr vieles für die Zeit danach getan. Über 50 hochrangige deutsche und europäische Politiker haben Patenschaften für politische Gefangene übernommen und damit deutliche politische Zeichen gesetzt. Die IGFM hat mehrere Missionen in Kuba durchgeführt. Ausgeweitet wurde die direkte Zusammenarbeit zwischen kubanischen Bürgerrechtlern und der IGFM im weit entfernten Europa. Die ist in einigen Belangen zum Sprachrohr der kubanischen Bürgerrechtsbewegung in Europa geworden. Eines der erstrangigen Ziele ist die Aufklärung über die Folgen des Besitzes der unterschiedlichen Währungen in Kuba (kubanische Pesos, konvertierbare kubanische Pesos, US-Dollars), die heute schon zu einer Mehr-Klassengesellschaft geführt hat, die die einen Kubaner verelenden lässt und den anderen Vorteile schafft, die in ein neues Unterdrückungssystem mit geänderten Vorzeichen enden können. Die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen exilierter Kubaner, die überwiegend in den USA ihren Sitz haben, ist geprägt von der starken IGFM-Forderung nach Achtung der Menschenrechte für die Zeit des bevorstehenden politischen Wandels und der Reisefreiheit. Ausgeweitet wurde auch die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk europäischer Menschenrechtsorganisationen, die sich in Kuba engagieren. Die Wanderausstellung "Discover the real Cuba" ("Entdecke das wahre Kuba") wird ständig aktualisiert und unterstützt die Aufklärungsarbeit der IGFM. Der Arbeitskreis wird geleitet von den Vorstandsmitgliedern Edgar Lamm und Martin Lessenthin.
AK Religionsfreiheit, verfolgte Christen brauchen unsere Hilfe mehr denn je
Der UN-Menschenrechtsrat hatte im vergangenen Jahr eine fatale Entscheidung getroffen: Auf Antrag von Pakistan wurde eine im Namen der muslimischen Länder eingebrachte Resolution gegen die Diffamierung der Religionen mit 21 zu 10 Stimmen angenommen. Danach kann der Menschenrechtsrat künftig Rednern das Wort verbieten, wenn "religiöse Gefühle verletzt" werden. Der britische Historiker David Littmann hatte in der 16. Sitzung versucht, die Steinigung von Frauen und die Verheiratung neunjähriger Mädchen in Ländern, wo die Scharia angewendet werde, zu verurteilen.
Wie und durch wen sollen sich z.B. verfolgte Christen, die in islamischen Staaten verfolgt werden, artikulieren, wenn die Staatenvertreter im Menschenrechtsrat eine Behandlung mit Hinweis auf den Beschluss von vornherein ablehnen? Die IGFM möchte dieses öffentliche Meinungsdefizit überwinden helfen und braucht dafür aber sehr viel Unterstützung. Da reicht nicht der allgemeine Appell, sondern hier müssen wir sehr konkret durch die Schicksale verfolgter Menschen Betroffenheit erzeugen und Mitgefühl einwerben, nicht nur bei uns, sondern vor allem in den Verfolgerstaaten. Das ist ein langer und sehr beschwerlicher Weg, Strategien dazu wollen wir in diesem Arbeitskreis ausarbeiten.
Im vergangenen Jahr haben wir uns schwerpunktmäßig mit der Lage derjenigen befasst, die sich gegen den Islam entschieden und entweder zu keiner oder einer anderen Religionszugehörigkeit z.B. zum Christentum bekannt haben. Neben dem Fall "Hegazy" in Ägypten gibt es weitere, die unserer Hilfe bedürfen. Darüber hinaus dürfen wir die Lage der Christen in der Türkei und dem Nordirak nicht aus den Augen verlieren: Sollten sie womöglich aus wirtschaftlichen Gründen im Zuge der EU-Beitrittsverhandlungen geopfert werden, weil eine neue Ölpipeline größere Unabhängigkeit von Russland garantieren könnte? Wenn wir die Augen verschließen, werden bald keine Christen mehr in dieser Region leben; sie werden tot sein oder alle nach Europa drängen, was nicht das Ziel der Außen- und Menschenrechtspolitik sein kann und darf!
Der Einsatz für die Achtung der Religionsfreiheit braucht den Mut zur Wahrheit, die von vielen unwissenden Gutmeinenden nicht zur Kenntnis genommen werden will. Wir wollen, dass die Religionen hier friedlich nebeneinander leben können; dieses Recht verlangen wir aber auch in der Türkei, im Irak, in Pakistan, in Indien oder anderswo. Den Arbeitskreis leiten Walter Flick und Günter Peter.
Abendveranstaltung 20 Uhr: Anhörung der Sektionen
In diesem Jahr tagen im Anschluss an die Jahreshauptversammlung die Vizepräsidenten des Internationalen Rates der IGFM, und wie in jedem Jahr werden wir wieder Vertreter von IGFM- Sektionen begrüßen können. Sie möchten Ihnen über ihre Arbeit, ihre Schwerpunkte, ihre Probleme und Erfolge berichten. Zum Beispiel will Dr. Marat Zachidow über die Staatsbetrügereien an Bauern in Usbekistan berichten, um sie zur "freiwilligen" Rückkehr in die Kolchosewirtschaft zu zwingen, und was die IGFM dagegen tun kann. Frau Dr. Lubow Nemtschinova aus Moldau berichtet über den Verlauf des Patenschaftsprogramms. Aber vielleicht interessiert Sie auch der Verlauf der IGFM-Aktionen gegen Sklaverei in Malaysia und Thailand. Diese Sonderveranstaltung beginnt nach dem Abendessen gegen 20.30 Uhr und endet gegen 21.30 Uhr. Zuvor wollen wir noch die Ergebnisse der Arbeitskreise hören.
Sonntag, 15. März 2009
8.00 Uhr ökumenischer Wortgottesdienst mit Fürbitten für Verfolgte und politische Gefangene Leitung: Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher
Mitgliederversammlung
9.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Die Mitgliederversammlung ist eine offene Veranstaltung, zu der auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Geleitet wird die Sitzung von der Vorsitzenden Katrin Bornmüller. Mitglieder, die ihren Mitgliedsbeitrag für das vergangene Jahr entrichtet haben, haben Stimm- und Rederecht.
Der Geschäftsführende Vorsitzende Karl Hafen gibt in seinem Auszug aus dem Tätigkeitsbericht einen Überblick über Schwerpunkte, Aktionen und Reaktionen im vergangenen Jahr und erläutert den Kassenbericht 2008. Der Sprecher des Vorstands Martin Lessenthin berichtet aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluss an den Bericht der Kassenprüfer ist Zeit für die Aussprache, Anträge und Ehrenangelegenheiten. Die Mitgliederversammlung endet mit der Verabschiedung durch die Vorsitzende Katrin Bornmüller gegen 13 Uhr.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, die IGFM ist ein lebendiger Verein, er wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Dass das so ist, ist unser aller Verdienst: der Mitglieder und Freunde, der Förderer und der vielen Helfer im Hintergrund, seien sie als Ratgeber, in der Öffentlichkeitsarbeit, der Fallbetreuung oder der humanitären Hilfe tätig. Wir hoffen, dass das GSI in Bonn auch in diesem Jahr so lebhaft angenommen wird wie im vergangenen Jahr. Wir danken jetzt schon für Ihre Teilnahme und hoffen auch in der Zukunft auf Ihre Unterstützung, Ihre Mitarbeit und Ihre Freundschaft und Treue.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender
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