Experten und Referenten


 

 

Dr. Pedro V. Roig

 

Dr. Pedro V. Roig ist Geschäftsführer des ?Office of Cuba Broadcasting? in dem amerikanischen  ?International Broadcasting Bureau?. Diese US-amerikanische Behörde ist u.a. für den Betrieb von mehreren US-Auslandsendern zuständig. Dort ist Dr. Roig für die Ausstrahlung von Radio Martí und TV Martí verantwortlich. Diese beiden Sender sind nach dem Vorbild von Radio Free Europe/Radio Liberty aufgebaut und sollen zu einem demokratischen Wandel auf Kuba beitragen, indem sie die kubanische Bevölkerung mit nichtstaatlichen Nachrichten versorgen. Diese beiden Sender bieten für den Großteil der Kubaner die einzige Möglichkeit, sich unabhängig zu informieren.

 

 

Frank Calzon

 

Frank Calzon, ein studierter Journalist und Politiloge, ist ein ehemaliges Mitglied der bekannten Organisation Freedom House. Seit 1997 leitet er das von ihm gegründete ?Center for a Free Cuba?, das sich für die Belange von kubanischen Dissidenten einsetzt.

 

 

 

 

Ramon Colas

 

Ramon Colas ist ein bekannter kubanischer Dissident und Gründer der Organisation ?Unabhängige Bibliotheken für Kuba?. Er war ein Aktivist der Pro-Demokratie Bewegung auf Kuba bis er aufgrund von politischer Verfolgung das Land verlassen musste. Er gründete mit seiner Frau das erste Netzwerk von unabhängigen Bibliotheken auf Kuba, um das Informationsmonopol des kubanischen Regimes zu brechen.

 

 

Sylvia Iriondo

 

Sylvia Iriondo ist die Präsidentin der Nichtregierungsorganisation "Mothers and Women against Repression" - M.A.R. (Mütter und Frauen gegen Unterdrückung auf Kuba) mit Sitz in Miami und Puerto Rico. M.A.R. tritt für die Demokratisierung ihres Heimatlandes ein. Sie wurde am 26. Januar 1945 in Havanna auf Kuba geboren. Ein Jahr nach der Machtübernahme Castros 1959 verließ ihre Familie Kuba und wanderte 1960 als politische Flüchtlingsfamilie in die Vereinigten Staaten von Amerika ein. Sylvia Iriondo begann bereits während ihrer Schulzeit für eine Flüchtlingsorganisation zu arbeiten, die als erste kubanischen Flüchtlingen ihre Unterstützung zusicherte. Sie setzt sich bis heute für die Belange kubanischer Flüchtlinge und politischer Verfolgter ein.

 

 

Erika Steinbach

 

Erika Steinbach, MdB (CDU), ist menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen. Sie engagiert sich außerdem seit längerer Zeit für ein Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin.

 

 

Holger Haibach

 

Holger Haibach, MdB (CDU), ist stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag. Seit 2002 vertritt er seinen Wahlkreis Hochtaunus im Deutschen Bundestag.

 

 

 

 

Michael Gahler

 

Michael Gahler (CDU) ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments. Dort vertritt er u.a. die Interessen von Süd- und Westhessen und ist Mitglied des Unterausschusses für Menschenrechte sowie Vizepräsident des Entwicklungsauschusses. Desweiteren ist er der 1. stellvertretende Vorsitzende der Delegation Afrika ? Karibik ? Pazifik im Europäischen Parlament. Er setzt sich regelmäßig für den Schutz der Menschenrechte ein, besonders in Ländern wie Kuba, Iran oder China.

 

 

Manuel Vázquez Portal

 

Manuel Vázquez Portal ist ein kubanischer Schriftsteller und Dichter, der zweimal für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen worden ist. Vazquez hatte auf Kuba zwischen 1984 und 1993 drei offizielle Preise gewonnen, bevor man ihn wegen seinen politischen Überzeugungen aus der Nationalen Gewerkschaft für Kubanische Schriftsteller und Künstler verbannte. Er gründete 1998 die "Arbeitsgruppe Würde", eine bekannte staatsunabhängige Narichtenagentur, die sich bis heute der freien Berichterstattung über primär literarische und kulturelle Themen widmet. Der Autor wurde am 19. März 2003 im Rahmen der Verhaftungswelle von kubanischen Dissidenten inhaftiert und wegen "Gefährdung der Unabhängigkeit des Staates" zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, dann aber Mitte 2004 wegen gesundheitlichen Gründen vorzeitig entlassen. Inzwischen lebt er im Exil.

 

 

Huber Matos

 

Der Lehrer Huber Matos schloß sich mit 34 Jahren der Kubanischen Revolution an und kämpfte Seite an Seite mit Fidel Castro und seinem Bruder Raúl. Obwohl einer der engsten Vertrauten der Castro-Brüder und einer der wichtigsten kubanischen Generäle, zweifelte der liberale Demokrat alsbald an dem Erfolg der Kubanischen Revolution und entschloß sich, seinen Regierungsposten niederzulegen. Daraufhin wurde er wegen Verrat angeklagt und inhaftiert. Der Todesstrafe entkam er, weil Fidel Castro befürchtete, ihn in diesem Falle zum Märtyrer zu machen. Nach 20 Jahren Gefängnis, in denen er gefoltert wurde, folgte Huber Matos seiner Familie ins Exil nach Miami und ist seither in der Kubanischen Demokratiebewegung aktiv. Seine Biographie "Cuando llegó la noche" ("Als die Nacht kam") unterliegt auf Kuba der Zensur.

 

 

Laida Carro

 

Laida Carro ist eine im US-amerikanischen Exil lebende Menschenrechtsaktivistin aus Kuba und Präsidentin der von ihr gegründeten ?Coalition of Cuban-American Women?. Diese Organisation setzt sich für die Belange von politischen Häftlingen auf Kuba ein, indem sie durch gezielte Aufklärung auf die Menschenrechtsverletzungen auf Kuba aufmerksam macht. Laida Carro wird gemeinsam mit ihrem Mann, Jose Carro, an der Kubakonferenz teilnehmen.

 

 

César L. Alarcón

 

César L. Alarcón (links im Bild) ist Präsident des ?Movimiento Cubano Unidad Democrática? ? M.C.U.D. (Kubanische Bewegung Demokratische Einheit). Diese Organisation arbeitet für die Errichtung eines demokratischen kubanischen Staates, der die Grundrechte und fundamentalen Freiheiten der Bürger respektiert. Sie setzt sich im besonderen Maße für das Recht auf Meinungsfreiheit ein.

 

 

Annette Schwarzbauer

 

Annette Schwarzbauer arbeitet für die Konrad-Adenauer-Stiftung, deren Hauptsitz in Berlin ist. Momentan ist sie Mitglied des Team Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung, ihr Schwerpunkt ist die Menschenrechtslage auf Kuba. Sie verfügt über sehr gute Beziehungen zu lateinamerikanischen Ländern, sie hatte bereits früher die Konrad-Adenauer-Stiftung in Bolivien repräsentiert. Heute setzt sie sich hauptsächlich für einen demokratischen Wandel auf Kuba ein.

 

 

Igor Bla?evič

 

Igor Bla?evič ist Mitglied der tschechischen Menschenrechtsorganisation ?People in Need?, die sich bereits seit 12 Jahren für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte einsetzt. Außerdem ist er seit 1999 Organisator des One World Menschenrechtsfilmfestivals in Prag, in dessen Rahmen jährlich neue Dokumentarfilme, Kurzfilme, Retrospektiven und Spielfilme zum Thema Menschenrechte aufgeführt werden. Begleitend dazu finden Diskussionen, Workshops, Konzerte und Ausstellungen statt.

 

 

 

 

Liduine Zumpolle

 

Liduine Zumpolle ist Koordinatorin des Lateinamerikaprogramms der christlichen Hilfsorganisation Pax Christi Niederlande. Außerdem ist sie Mitgründerin der niederländischen Nichtregierungsorganisation Cuba Futuro, die in Zusammenarbeit mit anderen engagierten Organisationen die Europäer auf das Schicksal der kubanischen Bevölkerung aufmerksam macht.

 

 

Milan Nič

 

Milan Nič ist Kubaexperte der Pontis Foundation, einer slowakischen Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Bratislava, die u. a. die Entwicklung zivilstaatlicher Institutionen in jungen Demokratien unterstützt. Er arbeitet in diesem Zusammenhang an dem Programm zur Förderung der demokratischen Wandels auf Kuba und in Weißrussland.

 

 

Yolanda Huerga Cedeno

 

Yolanda Huerga Cedeno, die Mitbegründerin der "Damen in Weiß", ist die Ehefrau von Manuel Vázquez Portal, dem berühmten kubanischen Schriftsteller und Dichter, der wegen seiner politischen Meinung inhaftiert war. Während ihr Mann im Gefängnis saß, kämpfte Huerga unermüdlich für seine Freilassung, schrieb offene Briefe und dokumentierte die Situation ihres Mannes. Bis heute setzt sie sich für die Gewissensgefangenen auf Kuba ein. Die "Damen in Weiß" sind der Zusammenschluß von FRauen, Töchtern und Schwestern politischer Gefangener. Sie demonstrieren friedlichfür die Freilassung ihrer Angehörigen. 2005 wurden die "Damen in Weiß" mit dem Sacherow-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet.

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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