Filmnacht Menschenrechte


 

 

Communist Charity

 

Im Jahr 2002 wurden in China über 2500 Menschen hingerichtet. Trotz aller Versuche, als modernes Land angesehen zu werden, zeigt diese Zahl, wie weit China noch davon entfernt ist. Der Autor und Menschenrechtsaktivist Harry Wu zeigt in diesem Film den schockierenden Zusammenhang von Hinrichtungen und Organtransplantationen. Die Aussagen von beteiligten Ärzten stehen dabei im Widerspruch zu den seltenen Aufnahmen der Hinrichtungen.

 

 

Seoul Train

 

Aus Nord Korea zu fliehen ist ein Schwerverbrechen. Denjenigen, die in China erwischt und gewaltsam in ihr Heimatland zurückgebracht werden, drohen Arbeitslager und Folter. Eine kleine Gruppe aber hat sich trotzdem vorgenommen, den Flüchtlingen zu helfen. Dazu bauen sie ein Netzwerk von sicheren Häusern und Fluchtwegen auf, durch die die Verfolgten aus dem Land geschleust werden. Der Film erzählt davon, wie diese Helfer ein wahnsinniges persönliches Risiko eingehen um anderen die Freiheit wieder zu geben, die auf ihrer Flucht vor den nordkoreanischen und chinesischen Agenten hunderte Kilometer chinesisches Gebiet vor sich haben.

 

 

Tod in Teheran - Auftragsmord im Namen Gottes

 

Am 28. November 1998 werden die iranischen Oppositionspolitiker Parvaneh und Dariush Foruhar brutal ermordet. Ihr Haus wird verwüstet und Wagenladungen politischer Dokumente werden gestohlen. Der Film zeigt das letzte Interview mit dem Ehepaar und begleitet ihre in Deutschland lebende Tochter Parastou bei ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit. Dabei stößt sie bis ins Machtzentrum des islamischen Gottesstaates vor, um die Hintergründe dieses politisch und religiös motivierten Mordes zu rekonstruieren.

 

 

Mord im Namen der Ehre?

 

Der Film greift die Tat vom 7. Februar 2005 auf, bei der mitten in Berlin die 23-jährige Kurdin Hatun Sürücü durch drei Kopfschüsse ermordet wird. Die Polizei verhaftet daraufhin drei Brüder des Mädchens. Obwohl dies nicht der erste "Ehrenmord" in Berlin war, schreckte erst diese Tat die Öffentlichkeit auf, weil kurze Zeit später türkische Jugendliche an Berliner Schulen den Mord damit rechtfertigten, dass Hatun wie eine Deutsche gelebt hätte. Im Film sucht der Autor nach möglichen Hintergründen und Auslösern für diese Tat. Zu sehen sind unter anderem Videoaufnahmen von Hatun und ihrem jüngsten Bruder, der den Mord begangen haben soll, sowie ein Interview mit einem anderen Bruder, gegen den nicht mehr ermittelt wird.

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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