Fulda: Hilfe für Waisenkinder in Rumänien


 

 

Foto: © IGFM

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Einen Scheck über 1.420 Euro überreichte Othmar Ballmaier den Fuldaer IGFM Sprechern Felizitas Sailer und Gunter Goebel. Der Bäckermeister hatte Lebkuchenhäuser gebacken und sie zugunsten des IGFM Waisenhausprojektes in Ostrumänien verkauft. Unterstützt wurde diese Aktion außerdem durch Bischof Heinz-Josef Algermissen, der den Erlös seines Buchverkaufes im Klosterladen der Spendenaktion von Othmar Ballmaier stiftete. Seit über 10 Jahren schließt Altstadtbäcker Ballmaier jeden Sommer für zwei Wochen sein Geschäft und begleitet als IGFM Mitglied ehrenamtlich die Hilfstransporte der IGFM Fulda bis vor Ort nach Braila/Ostrumänien.

 

Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der IGFM aus Fulda, Petersberg und Hofbieber fährt er dort Hilfspakete an arme Familien und Waisenkinder aus und backt Brot, das er an Bedürftige verschenkt. Übernachtet wird in dieser Zeit in einer Wohngruppe im Brailaer Waisenhaus, das die Fuldaer Menschenrechtler mit Sach- und Geldspenden auf mehreren Stockwerken renoviert haben.

 

Ein Holzhaus für Waisenkinder in Braila

Auch für das Theaterstück "Scherz beiseite" von Bandsalat e.V., stiftete Othmar Ballmaier mehrere Körbe frischer Brezeln, die gegen eine Spende zugunsten des Waisenhausprojektes der IGFM Fulda verkauft werden. Bandsalat e.V. spendet für dieses Projekt die gesamten Einnahmen aus den Eintrittsgeldern. Finanziert werden soll mit den Spenden der Bau eines Holzhauses für 8 - 9 Waisenkinder, in dem die Kinder am Ortsrand von Braila - betreut von einer Erzieherin - in familienähnlicher Atmosphäre aufwachsen und sich eigenständig versorgen können. Seit 15 Jahren werden arme Familien, Behinderte und alte Menschen in der Region Braila/Ostrumänien mit Kleidung, Lebensmitteln, Matratzen, Fahrrädern, Rollstühlen und Decken unterstützt. 150 Familien sind es nach Angaben des Sprechers, Gunter Goebel, gewesen, die von Mitgliedern der IGFM Fulda im Sommer 2004 persönlich besucht und versorgt wurden.

 

Angst vor dem Winter

Meist leben die Familien in einfachsten Behausungen in den Vorstädten und Dörfern der 300.000 Einwohnermetropole Braila und blicken mit Angst dem herannahenden Winter entgegen - nicht ohne Grund: Wasser muß aus nahe liegen den Brunnen beschafft werden, die Energiekosten sind dramatisch. Aufgrund der Überschuldung vieler Familien wurde ihnen von den Versorgungsbetrieben die Gas- und Stromzufuhr abgeklemmt, auch Holz ist vielerorts unerschwinglich teuer. Die isolierende Matratze und das Federbett der Fuldaer Gruppe wird da für viele zur Lebensversicherung: oftmals wärmen sich mehrere Familienmitglieder in einem Bett gegenseitig. Viele der Lehmhäuser bestehen nur aus einem Raum.

 

Spenden willkommen

Die Fuldaer IGFM Arbeitsgruppe wird für die Kinder eine langfristige Patenschaft übernehmen. Spenden werden unter dem Stichwort "Ein Haus für Waisen" gerne entgegengenommen: IGFM-Fulda, Konto Nummer 400 27 445, Sparkasse Fulda, BLZ 530 501 80.

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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