Gedenkveranstaltung: Dreißig Jahre IGFM-Arbeit für politische Gefangene in Kuba


 

Gedenkveranstaltung am

24. April 2007 im Mauermuseum

Liebe Freunde der IGFM,

 

seit 30 Jahren setzt sich die IGFM für politisch Gefangene auf Kuba ein. Die Rechte der Menschen, die unter dem Regime Castros und der kommunistischen Partei Kubas unterdrückt werden, sind seit jener Zeit einer der Schwerpunkte der IGFM-Arbeit. 

 

Anlässlich ihres 30-jährigen Engagements für politische Gefangene in Kuba lud die IGFM zusammen mit dem Mauermuseum "Haus am Checkpoint Charlie" zu einer Gedenkveranstaltung ein, zu der wir ehemalige politische Häftlinge und Angehörige von Gefangenen aus Kuba und der früheren DDR begrüßten. 

 

Wir daken denen, die am 24. April 2007 gemeinsam mit der IGFM im Mauermuseum ? Museum Haus am Checkpoint Charlie der Opfer des Castro-Regimes gedachten und die Gelegenheit nutzten, Vorträge von Zeugen und Kennern der repressiven Systeme zu hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Grußworte zu 30 Jahren IGFM Menschenrechtsarbeit für Kuba

 

Zur Gedenkveranstaltung zu 30 Jahren Menschenrechtesabeit der IGFM für Kuba erreichten uns zahlreiche Grußworte. Unter anderem von Ricardo Bofill und Dr. Darsi Ferrer.

 

[zu den Grußworten...]

Referenten

  

Alexandra Hildebrandt

 

Alexandra Hildebrandt ist Direktorin des Mauermuseums - Museum ?Haus am Checkpoint Charlie? - Museum des weltweiten gewaltfreien Kampfes für Menschenrechte in Berlin. Darüber hinaus fungiert Alexandra  Hildebrandt als Geschäftsführende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 13. August e.V.. Sie  ist Präsidentin der Gemeinnützigen Stiftung Dr. Rainer Hildebrandt sowie Kuratorin des internationalen Menschenrechtspreises ?Dr. Rainer Hildebrandt Medaille?.

 

Alexandra Hildebrandt wurde 1959 in Kiew geboren. Nach ihrem Diplom zur Elektronikerin 1981 arbeite Frau Hildebrandt in einem Rüstungsbetrieb für Raketensteuerung. 1986 kündigte sie ihren Arbeitsplatz und begann mit dem Studium der Malerei und Kunstgeschichte, das sie 1992 ebenfalls mit Diplom abschloss. Alexandra Hildebrandt hat zwei Kinder und ist verwitwet.

 

  

Sylvia Iriondo

 

Sylvia Iriondo ist die Präsidentin der Nichtregierungsorganisation "Mothers And Women Against Repression" - M.A.R. (Mütter und Frauen gegen Unterdrückung auf Kuba) mit Sitz in Miami und Puerto Rico. M.A.R. tritt für die Demokratisierung ihres Heimatlandes ein. Iriondo wurde 1945 in Havanna auf Kuba geboren. Ein Jahr nach der Machtübernahme Castros 1959 verließ ihre Familie Kuba und wanderte als politische Flüchtlingsfamilie in die Vereinigten Staaten von Amerika aus.

 
Sylvia Iriondo begann bereits während ihrer Schulzeit für eine Flüchtlingsorganisation zu arbeiten, die als erste kubanische Flüchtlinge unterstützte. Sie setzt sich bis heute für die Belange kubanischer Flüchtlinge und politischer Verfolgter ein. Sylvia Iriondo ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

  

Eleno O. Oviedo

 

Eleno Oviedo, 1936 in Havanna geboren, ist ein ehemaliger politischer Gefangener in Kuba. 1959, im Jahr von Fidel Castros Machtübernahme, emigrierte Eleno Oviedo in die Vereinigten Staaten von Amerika.

 

1963 wurde Oviedo von den Bahamas nach Kuba entführt, wo er acht Jahre in Einzelhaft und ohne Prozess blieb. Ein Militärtribunal verurteilte ihn erst 1970 in einem Eilverfahren zu 30 Jahren Zwangsarbeit. Nach 26 Jahren Haft kam Eleno Oviedo 1989 frei und reiste zurück in die Vereinigten Staaten. Eleno Oviedo ist Mitglied und ehemaliger Präsident der Gefangenenvereinigung  ?Plantados?

 

  

Frank Calzon

 

Der Journalist und Politologe Frank Calzon ist Geschäftsführer des ?Centre For A Free Cuba?, das sich für die Belange von kubanischen Dissidenten einsetzt. Er wurde 1947 in Kuba geboren. 1960, nach der Machtübernahme Castros, emigrierte Frank Calzon in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er an der Universität von Georgetown studierte.

 
Nach Abschluss seines Studiums war Calzon als Leiter der Kubanisch-Amerikanischen Nationalstiftung sowie des Programms ?Übergang zu einem freien Kuba? der Stiftung Freedom House tätig. 1997 verließ Frank Calzon Freedom House und gründete das ?Center For A Free Cuba? in Washington D.C..

 

  

Martin Lessenthin

 

Martin Lessenthin ist Vorstandsmitglied und Sprecher des Vorstandes der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sowie Chefredakteur der Zeitschrift ?menschenrechte?. 1957 in Legden, Westfalen, geboren, studierte Lessenthin Geschichte, Politik und Publizistik in Bochum.

 

Vor seiner Tätigkeit bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte  gehörte Martin Lessenthin dem Bundesvorstand des Christlichen Gewerkschaftsbundes an und war Chefredakteur der Deutschen Gewerkschaftszeitung. Martin Lessenthin ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

  

Ramon Colas

 

Ramon Colas ist einer der bekanntesten kubanischen Dissident und Gründer der Organisation ?Unabhängige Bibliotheken für Kuba?. Er war ein Aktivist der Pro-Demokratie Bewegung auf Kuba bis er aufgrund von politischer Verfolgung das Land verlassen musste. Er gründete mit seiner Frau das erste Netzwerk von unabhängigen Bibliotheken auf Kuba, um das Informationsmonopol des kubanischen Regimes zu durchbrechen.

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

designed by WIV-GmbH