Aktuelle Appelle und Informationen zu Gefangenen
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| | Iran: Freiheit für Pastor Youcef Nadarkhani | | Pastor Youcef Nadarkhani (geboren 1977) wurde im Iran zum Tode verurteilt. Das Urteil vom 22. September 2010 lautet auf Erhängen. Als Begründung wird seine Annahme des christlichen Glaubens genannt. Das Annehmen einer nichtislamischen Religion kann für Männer im Iran ein todeswürdiges Vergehen sein. Pastor Nadarkhani befindet sich damit in großer Lebensgefahr.
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[mehr Infos über Pastor Youcef Nadarkhani ...] [zur Unterschriftenliste im pdf- Format, 62kB ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Iran: Menschenrechtsverteidiger Abdolfattah Soltani erneut in Haft | | Der iranische Rechtsanwalt Abdolfattah Soltani ist einer der international bekanntesten Menschenrechtsverteidiger im Iran. Seit dem 10. September 2011 befindet er sich in Untersuchungshaft in Abteilung 209 des Teheraner Evin-Gefängnisses. Ihm werden "regimefeindliche Propaganda", "Verschwörung gegen die Staatssicherheit" und "Akzeptieren eines gesetzeswidrigen Preises" vorgeworfen. Am 8. Januar 2012 fand eine erste Verhandlung unter dem Vorsitz des berüchtigten Richters Pir Abbasi am Islamischen Revolutionsgericht in Teheran statt. Bitte schreiben Sie oder rufen bei den iranischen Botschaften an!
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[mehr Infos zu Abdolfattah Soltani ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Kuba: Solidarität mit den Damen in Weiß! | | Die "Damen in Weiß" (Damas de Blanco) sind ein Zusammenschluss von Ehefrauen, Töchtern und Müttern politischer Gefangener auf Kuba. Für ihren friedlichen Einsatz für die Freilassung politischer Gefangener wurden sie 2009 mit dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet. Obwohl sie zunehmend Gewalt und Repressalien ausgesetzt sind, weigern sich die Frauen, ihren Kampf für Menschenrechte und Freiheit in Kuba aufzugeben. Regelmäßig werden sie von regimenahen Schlägergruppen angegriffen, von staatlichen Stellen an friedlicher Meinungsäußerung gehindert und mit Gewalt in ihren Menschenrechten behindert.
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[mehr Infos über die "Damen in Weiß" ...] [zur Unterschriftenliste im pdf- Format, 84kB ...] |
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| | Nordkoreanische Flüchtlinge in der VR China | | Jährlich werden schätzungsweise 2.000 nordkoreanische Flüchtlinge pro Monat aus der VR China ausgewiesen, mehrere 10.000 leben weiterhin heimlich in China. Aufgrund eines 1968 geschlossenen Abkommens mit Pjöngjang werden Nordkoreaner von den chinesischen Behörden ausgewiesen und schweren Strafen in ihrem Heimatland ausgeliefert. Südkorea ist bereit die Flüchtlinge aufzunehmen. | |
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| | Nordkorea: Verschwinden von politischen Gefangenen und ihren Familien | | Die südkoreanische Rundfunksprecherin Shin Sook Ja und ihre Töchter Oh Hae Won und Oh Kyu Wan sind 1985 in das Zwangsarbeitslager Yodok eingewiesen worden, weil ihr Ehemann bzw. Vater Dr. Oh Kil Nam in Europa Asyl beantragte. Seither fehlt von ihnen jedes Lebenszeichen. Jeder Kontakt zu ihnen, durch Angehörige, Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes oder anderer Nichtregierungsorganisationen, wird verweigert.
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[mehr Infos zum Fall ...] [zur Unterschriftenliste im pdf- Format, 47 kB ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Pakistan: Christin droht Hinrichtung wegen angeblicher "Blasphemie" | | Asia Noreen - auch bekannt als Asia Bibi - ist die erste Frau, die in Pakistan wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt wurde. Die Tagelöhnerin und Mutter von fünf Töchtern aus Itanwali nahe Lahore war von muslimischen Arbeitskolleginnen der Beleidigung des Propheten Mohammed beschuldigt worden. Bibi wurde am 8. November 2010 zum Tode verurteilt.
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[mehr Infos über Asia Bibi ...] [zur Unterschriftenliste im pdf- Format, 39 kB ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | VR China: Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng |
Rechtsanwalt Gao Zhisheng, geb. 1964, ist einer der bekanntesten Menschenrechtsanwälte der Volksrepublik China. Wegen seines beharrlichen Einsatzes für Opfer von Menschenrechtsverletzungen ist er mehrfach ohne Angabe von Gründen verhaftet und wiederholt und über lange Zeiträume gefoltert worden. Nach letzten Informationen aus dem Kreis seiner Familie wird Gao in dem Shaya Gefängnis in der autonomen Provinz Xinjiang festgehalten. Ein Versuch von Angehörigen Gaos den Menschenrechtsanwalt im Gefängnis zu besuchen scheiterte Anfang Januar 2012. Gao Zhisheng möchte zu seiner in die USA geflohenen Familie ausreisen. | |
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[mehr Infos über Gao Zhisheng ...] [zum Appellvorschlag ...] [Unterschriftenliste im pdf-Format, 41 kB ...]
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| | Iran: Pastor Mehdi "Petros" Foroutan - zu einem Jahr Haft verurteilt - Verfahren der Blasphemie anhängig | | Der iranische Hauskirchen-Pastor Mehdi "Petros" Foroutan (geboren 1985) ist seit September 2011 erneut in Haft. Er wurde am 3. März 2011 wegen "Vergehen gegen die nationale Sicherheit" zusammen mit vier anderen Christen zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Seit dem 25. September 2011 verbüßt er diese einjährige Haftstrafe in Shiraz im Süden Irans. Ein Verfahren wegen Blasphemie - die im Iran mit dem Tod bestraft werden kann - ist anhängig. Hintergrund der Vorwürfe ist, dass er mit Muslimen über den christlichen Glauben gesprochen hat.
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[mehr Infos über Pastor Mehdi "Petros" Foroutan ...] [zum Appellvorschlag für Pastor Mehdi "Petros" Foroutan ...] |
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| | Algerien: Abdelkrim Siaghi - zu 5 Jahren Haft und Geldstrafe verurteilt | | Am 25. Mai 2011 befand ein Gericht erster Instanz in Oran den Christen Abdelkarim Siaghi, einen ehemaligen Moslem, für schuldig, gegen Artikel 144 (b) 2 des Strafgesetzbuchs verstoßen zu haben. Siaghi stammt aus Oran und ist 29 Jahre alt. Artikel 144 (b) 2 sieht für jeden Strafen vor, der "den Propheten und die Boten Gottes beleidigt oder das Dogma oder die Lehre des Islam herabsetzt, sei es durch Schriften, Zeichnungen, mündliche Äußerungen oder auf andere Weise". [mehr Infos über Abdelkarim Siaghi ...] [zum Appellvorschlag für Abdelkarim Siaghi ... ] |
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| | Vietnam: Diakon Y Bhem Kpor - zu 10 Jahren Haft verurteilt | | Der 49jährige Y Bhem Kpor von der ethnischen Minderheit Ê-dê ist evangelischer Diakon des Verbandes der Evangelischen Kirche Vietnams (Südvietnam) in der Provinz Dak Lak. 2004 demonstrierte er zusammen mit einigen Tausend ethnischen Montagnard-Christen für die Rechte der indigenen Völker und für Religionsfreiheit. Er wurde verhaftet und am 19. Juli 2004 wegen "Sabotage der Solidaritätspolitik" zu zehn Jahren Haft verurteilt. [mehr Infos über Diakon Y BHem Kpor ...] [zum Appellvorschlag ... ]
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| | Turkmenistan: Pastor Ilmurad Nurliev | | Am 21. Oktober 2010, verurteilte ein Gericht in der südostturkmenischen Großstadt Mary den protestantischen Pastor Ilmyrat Nurlyev zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet rund 400 Euro. Der Leiter der evangelikalen Gemeinde "Licht der Welt" war am 27. August 2010 in seinem Haus in Mary verhaftet worden. Pastor Nurliev wird nach Informationen von "The Voice of The Martyrs" vorgeworfen, drei Menschen Geld abgenommen zu haben. Außerdem wird ihm Drogenabhängigkeit unterstellt. [mehr Infos über Pastor Ilmyrat Nurlyev ...] [zum Appellvorschlag ... ] |
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| | Unterschriftenaktion: Kongo - Sofort den Handel mit Blutmineralien beenden! | | In vielen unserer Mobiltelefone, Laptops und Digitalkameras steckt Blut - denn sie enthalten Mineralien wie z.B. Kassiterit und Coltan, die die Hersteller der Geräte für verschiedene Funktionen benötigen. Ein Großteil dieser Mineralien wird in Afrika, insbesondere im Kongo, abgebaut. Der Osten des Kongos wird seit Jahrzehnten von kriegerischen Konflikten heimgesucht, weil Kriegsherren unter anderem den Handel mit diesen Mineralien kontrollieren und an sich reißen wollen. Bisher wurden bereits über 5 Mio. Menschen getötet, grausamste Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung. Auch deutsche Unternehmen waren und sind an den Geschäften mit diesen "Blutmineralien" beteiligt.
Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund von kommerziellen Interessen versklavt, misshandelt und ermordet werden. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, den Handel mit Blutmineralien zu beenden!
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[mehr zur Aktion "Sofort den Handel mit Blutmineralien beenden!" ...] [zur Unterschriftenliste im pdf-Format, 88 kB ...] |
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| | Türkei: Sofortige Ausreise für Abdullah Demirbaş | | Der kurdischstämmige Bürgermeister von Sur/Diyarbakir, Abdullah Demirbaş, setzte sich während seiner Amtszeit für "Vielsprachigkeit" ein, um so die Bevölkerungsstruktur realistisch widerzugeben. Die durch die türkische Regierung verbotene Verwendung der kurdischen Sprache als Amts- und Verwaltungssprache wurde von ihm umgangen. So erließ er z.B. die Müllverordnung in kurdischer Sprache. Rund 20 Gerichtsverfahren wurden gegen Ihn eröffnet. Am 24.12.2009 wurde er festgenommen. Aus der Untersuchungshaft wurde er am 14. Mai 2010 aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme entlassen. Er leidet an einer fortschreitenden erblichen Stoffwechselerkrankung, welche in der Türkei nicht ausreichend behandelbar ist. [mehr Infos über Abdullah Demirbaş ...] [mehr Infos über Abdullah Demirbaş im pdf-Format, 113 Kb ...] [zur Unterschriftenliste im pdf-Format, 90 Kb ...] [zum Appellvorschlag ... ] |
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| | Laos: Die Pastoren Wanna und Yohan | | Am 4. Januar 2011 verhafteten bewaffnete Polizisten die Pastoren Wanna und Yohan in der zentrallaotischen Provinz Khammouan. Ihnen wurde ein "Geheimes Treffen" ohne Genehmigung vorgeworfen. Acht mit ihnen inhaftierte Gemeindemitglieder kamen am 6. Januar 2011 gegen Geldzahlungen frei. Eine Verurteilung aufgrund der gewählten Religionszugehörigkeit steht in klarem Widerspruch zu dem für Laos völkerrechtlich bindenden Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte. [mehr Infos über die Pastoren Wanna und Yohan ...] [zur Unterschriftenliste im pdf-Format, 37 Kb ...] [zum Appellvorschlag ... ] |
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| | Iran: Menschenrechtsverteidiger Mohammad Ali Dadkhah verurteilt | | Am 3. Juli 2011 wurde bekannt, dass Mohammad Ali Dadkhah zu Peitschenhieben, 9 Jahren Gefängnis, einem zehnjährigen Berufsverbot als Anwalt und Dozent sowie einer Geldstrafe verurteilt wurde. Nach eigenen Angaben bestehen die 9 Jahre Gefängnis aus 8 Jahren für die Planung einer "Sanften Revolution" und ein Jahr für das Verbreiten von "Regimefeindlicher Propaganda"
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[mehr Infos über Mohammad Ali Dadkhah ...] [zur Unterschriftenliste im pdf- Format, 76kB ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Iran: Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt | | Im Januar 2011 verurteilte die 26. Abteilung des Revolutionsgerichts unter Vorsitz von Richter Pirabbasi Nasrin Sotoudeh zu elf Jahren Gefängnis. Zudem wurde sie mit einer 20jährigen Ausreisesperre sowie ein Berufsverbot um als Rechtsanwältin zu arbeiten belegt. Aktuell wird sie im berüchtigten Evin-Gefängnis in Tehran festgehalten. Im Berufungsverfahren im September 2011 wurde ihre Strafe auf 6 Jahre Gefängnis und 10 Jahre Berufsverbot reduziert ? und somit nahezu halbiert.
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[mehr Infos über Nasrin Sotoudeh ...] [zur Unterschriftenliste im pdf- Format, 32kB ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Sudan: Der Christin Hawa Abdalla Muhammad Saleh droht Todesstrafe | | Die Christin Hawa Abdalla Muhammad Saleh (27 J.), die im Flüchtlingslager von Abu Shouk (Dafur) als Übersetzerin für die UNAMID-Friedensmission tätig ist, wurde am 9. Mai 2011 von sudanesischen Sicherheitskräften verhaftet. Bisher gab es noch keine offizielle Anklage, jedoch wird ihr der Vorwurf gemacht, "Bibeln zu besitzen und Kinder in großem Umfang zu christianisieren". Die ihr damit unterstellte "Missionierung" wird im Sudan mit dem Tode geahndet. Nach aktuellem Stand wird Hawa in Khartum gefangen gehalten. Sollte sie der Apostasie (Abfall vom islamischen Glauben) angeklagt werden, droht ihr die Todesstrafe. [mehr Infos zu Hawa Abdalla Muhammad Saleh ...] [zur Unterschriftenliste im pdf-Format, 43 Kb ...] [zum Appellvorschlag ... ] |
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| | Iran: Sakine Mohammadi Ashtiani droht die Steinigung oder andere Hinrichtung | | Die Iranerin Sakine Mohammadi Ashtiani wurde in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan im September 2006 wegen angeblichem Ehebruch und Beihilfe zum Mord an ihrem Ehemann angeklagt und trotz fehlender Beweise schließlich zum Tode durch Steinigung verurteilt. Für eine angebliche, unerlaubte Beziehung war sie bereits im Mai 2006 zu einer Strafe von 99 Peitschenhieben verurteilt worden, die bereits vollstreckt wurden. Seit Juni 2010 gibt es eine internationale Kampagne für die Rettung von Mohammadi Ashtiani, die zur Folge hatte, dass die Steinigung zumindest vorläufig nicht vollstreckt wurde. Im September 2010 gab der Anwalt von Mohammadi Ashtiani bekannt, dass das Urteil gegen sie noch einmal überprüft werde und sie möglicherweise nicht gesteinigt, sondern auf andere Weise hingerichtet werden soll.
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[mehr Infos über Sakine Mohammadi Ashtiani ...] [zum Appellvorschlag für Sakine Mohammadi Ashtiani ...] |
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| | Iran: Bahai - Verfolgung einer Minderheit | | Die Bahai sind die größte nichtmuslimische religiöse Minderheit im Iran. Die iranische Regierung und konservative muslimische Geistliche sehen im Glauben der Bahai eine "nicht geschützte" Religion und sprechen ihnen das Existenzrecht ab. Daher sind die Bahai Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Im März und Mai 2008 wurde das siebenköpfige informelle Führungsgremium der iranischen Bahai-Gemeinde - zwei Frauen und fünf Männer - verhaftet und am 14.07.2010 ohne Rechtsbeistand zu je 20 Jahren Haft verurteilt. Erst am 8. August 2010 informierten die Behörden die Anwälte der Verteidigung über das Urteil. Die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi gehört zu den Anwälten der Gruppe.
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[mehr Infos zum informellen Führungsgremium der Bahai im Iran ...] [zum Appellvorschlag ...] |
[Unterschriftenliste im pdf- Format, 61 kB ...]
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| | VR China: Journalist Shi Tao zu zehnjähriger Haftstrafe verurteilt | | Der chinesische Journalist und Dichter Shi Tao (geboren am 25. Juli 1968) wurde am 27. April 2005 wegen "Weitergabe von Staatsgeheimnissen" zu zehn Jahren Haft verurteilt. Konkret wurde ihm vorgeworfen, dass er Anweisungen der Zensur- und Propagandaabteilung an eine Menschenrechtsorganisation weitergeleitet haben soll. Eine Besonderheit an dem Fall Shi Tao ist, dass "Yahoo" maßgeblich an seiner Verurteilung beteiligt war, da der Internetanbieter persönliche Benutzerdaten des Journalisten an die chinesischen Behörden aushändigt hatte.
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[mehr Infos zu Shi Tao ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Tibet: Filmemacher Dhondup Wangchen zu sechs Jahren Haft verurteilt | | Dhondup Wangchen wurde am 28. Dezember 2009 zu sechs Jahren Haft wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" verurteilt. Der tibetische Filmemacher und sein Helfer, der Mönch Golog Jigme Gyatso, wurden bereits am 23. März 2008 von den chinesischen Sicherheitskräften verhaftet. Noch kurz vor Ausbruch und Niederschlagung der Massenunruhen in Tibet im März 2008 hatten die beiden ihren Dokumentarfilm "Leaving Fear Behind" (zu Deutsch: "Die Furcht zurücklassen", im Tibetischen: "Jigdrel") fertig gestellt und in die Schweiz bringen lassen. Für den Film haben die beiden Tibeter von Oktober 2007 bis Anfang März 2008 über 100 Interviews über die kommunistische Herrschaft in Tibet, die Olympischen Spiele und den Dalai Lama durchgeführt.
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[mehr Infos zu Dhondup Wangchen ...] [zum Appellvorschlag ...] [Unterschriftenliste im pdf-Format, 45kB ...] |
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| | Volksrepublik China: Bürgerrechtler Tan Zuoren zu fünf Jahren Haft verurteilt | | Der Bürgerrechtler, Umweltaktivist und Schriftsteller Tan Zuoren wurde am 9. Februar 2010 wegen angeblicher "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Anhörung dauerte weniger als fünf Minuten. Tan hatte unter anderem den Tod von Tausenden von Kindern in den Trümmern mangelhaft gebauter Schulen während des Erdbebens in Sichuan vom 12. Mai 2008 angeprangert. In seiner Heimatprovinz Sichuan hat sich Tan auch für den Umweltschutz eingesetzt.
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[mehr Infos zu Tan Zuoren ...] [zum Appellvorschlag ...] |
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| | Iran: 1 Million Unterschriften Kampagne für Frauenrechte | | Im August 2006 gründeten im Iran Frauen - und Männer - der Bürgerrechtsbewegung eine Initiative für die gesetzliche Gleichberechtigung von Frauen im Iran: Die "Eine Million Unterschriften Kampagne für Frauenrechte". Das Logo der Kampagne ist eine Kalligraphie ihres Mottos: "Wandel für Gleichheit". Das hervorgehobene Wort "barabari" (Farsi: Gleichheit) ähnelt einer Waage.
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[mehr Infos: "Eine Million Unterschriften Kampagne für Frauenrechte" ...] [Appellvorschlag an die iranische Regierung ...] |
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| | China: Menschenrechtler Liu Xiaobo zu 11 Jahren Haft verurteilt | | Der prominente chinesische Schriftsteller, Menschenrechtler und Nobelpreisträger Liu Xiaobo (geboren am 28. Dezember 1955), wurde am 25. Dezember 2009, zu elf Jahren Haft verurteilt. Der Pekinger Volksgerichtshof befand Lius Einsatz für die Demokratisierung seines Landes als "Aufwiegelung zum Sturz der Regierung und des sozialistischen Systems".
[mehr Infos zu Liu Xiaobo ...] [zum Appellvorschlag ... ]
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| | Ägypten: Religiöse Diskriminierung stoppen! | | Offiziell herrscht Religionsfreiheit, doch die Praxis sieht anders aus. Während der Übertritt zum Islam stark gefördert wird, ist die Abkehr vom Islam (Apostasie) beinahe unmöglich. Apostaten drohen Verhaftungen und Misshandlungen. Namhafte Religionswissenschaftler der Al-Azhar Universität in Kairo haben die Hinrichtung von Personen gefordert, die vom Islam abgefallen sind.
[weitere Infos zu Menschenrechtsverletzungen in Ägypten...] [zum Appell gegen religiöse Diskriminierung in Ägypten...] [zur Unterschriftenliste, pdf-Datei, 48 kB ...] |
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| | Ägypten: Diskriminierung von Kopten beenden | | Kopten werden als christliche Minderheit in der islamischen Mehrheitsgesellschaft der Arabischen Republik Ägypten systematisch diskriminiert. Sie sind juristisch und Gesellschaftlich ausgegrenzt. Bei Verbrechen gegen Kopten (z.B. Vergewaltigungen, Entführungen, Zwangsislamisierungen) findet oft nur schleppende oder auch gar keine Strafverfolgung statt.
[mehr Infos zu Menschenrechtsverletzungen in Ägypten ...] [zum Appellvorschlag gegen die Diskriminierung der Kopten in Ägypten ...] [zur Unterschriftenliste im pdf-Format, 68 kB ...] |
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| | China: Zehn Hauskirchenleiter zu langen Haftstrafen und Zwangsarbeit verurteilt | | Zehn Gemeindeleiter einer evangelischen Hauskirche in der nordostchinesischen Provinz Shanxi sind Ende November 2009 zu mehrjähriger Haft und Zwangsarbeit verurteilt worden. Es handelt sich hierbei um die härtesten der IGFM bekannten Urteile gegen Hauskirchenleiter seit dem Jahr 2004. Die Gemeindeleiter hatten gegen eine gewaltsame Polizeiaktion demonstriert, bei der am 13. September 2009 ca. 400 Angehörige der Sicherheitskräfte beteiligt waren. Die Polzei hatte mit Baggern eine im Bau befindliche Kirche abgerissen. Dabei wurden zahlreiche Gemeindemitglieder verletzt, mindestens zehn von ihnen schwer. [mehr Infos zu den verurteilten Hauskirchenleitern ...] [zum Appellvorschlag ]
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| | Iran: Journalisten und Blogger willkürlich verhaftet und bedroht | | Nach der wegen Fälschungen fragwürdigen Präsidentenwahl vom 12. Juni 2009 hat sich die Menschenrechtslage in der Islamischen Republik Iran dramatisch verschlechtert. Eine große Zahl von Journalisten und Bloggern ist bedroht, verhaftet, zum Teil schwer misshandelt und gefoltert oder auf andere Weise eingeschüchtert worden.
[mehr Infos zu bedrohten Journalisten ] [zum Appellvorschlag ] [Unterschriftenliste im pdf-Format, 77 kB ] |
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| | Sudan: Keine Peitschenhiebe für das Tragen von Hosen! | | Weil sich die Journalistin Lubna Ahmed al-Hussein wehrte, wurde weltweit bekannt, dass im Sudan Frauen ausgepeitscht werden können, weil sie Hosen tragen. Obwohl das sudanesische Recht keinerlei Aussage zum Tragen von Hosen enthält, werden Frauen allein aus diesem Grund wegen angeblich "unmoralischer Kleidung" ausgepeitscht und mit Bußgeldern bestraft. Lubna Ahmed al-Hussein versuchte in einem Musterprozess, dieser Praxis ein Ende zu setzten und hat das Risiko auf sich genommen, selbst ausgepeitscht zu werden. Nach internationalen Protesten wurde die mutige Menschenrechtlerin "nur" zu einer für sudanesische Verhältnisse hohen Geldstrafe verurteilt. Bitte unterstützen Sie den Kampf von Frau al-Hussein und anderen Frauenrechtlerinnen, damit das Auspeitschen von Frauen im Sudan ein Ende nimmt.
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[mehr Infos zum Fall von Lubna al-Hussein ...] |
[zum Appellvorschlag ...] [Auspeitschungen abschaffen! Unterschriftenliste im pdf- Format, 48 kB ...]
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| | Irak: IGFM-Aufruf "Für eine assyrisch-christliche Selbstverwaltung der Niniveh-Ebene" | | Die Regierung des Irak möchte ihre christliche Bevölkerung sowie andere religiöse und ethnische Minderheiten in ihrer historischen Heimat halten, vermag es aber nicht, ihnen ausreichend Schutz und Sicherheit zu schaffen. Unter unbeschreiblichen Schmerzen und Zurücklassen vieler ermordeten Kinder, Frauen und Männern haben sie den Süden Iraks fast völlig verlassen. Ende 2008 riefen gezielte Verfolgungen der Christen im Raum Mosul, Ermordungen von Priestern, Verschleppungen, Erpressungen, Zerstörungen ihrer Häuser, Geschäfte und Werkstätten neue Fluchtwellen hervor. Ein Teil floh in die Niniveh-Ebene. Die IGFM ruft auf, das Bestreben der irakischen Christen nach einer Selbstverwaltung dieses Landesteils zu unterstützen.
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[mehr zur Situation der Christen im Irak ...] [Unterschriftenliste im pdf- Format, 51 kB ...] |
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| | Appell: Pastorin in Vietnam Nguyen Thi Hong | | Die vietnamesische Pastorin Nguyen Thi Hong haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea als "Gefangene des Monats Februar 2009" benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Sie wurde im November 2007 verhaftet und am 15. Januar 2009 unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu drei Jahren Haft verurteilt. Die IGFM ruft dazu auf, in Briefen an Ministerpräsident Nguyen Tan Dung die Freilassung der mennonitischen Pastorin zu fordern.
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| | Vietnam: Pastor Y Wo Nie | | Pastor Y Wo Nie, der dem ethnischen Bergvolk Êdê ("Montagnard") angehört, wurde nach einer friedlichen Demonstration zu Ostern 2004 festgenommen. Die Teilnehmer hatten für mehr Religionsfreiheit und für die Rückgabe von konfisziertem Kircheneigentum appelliert. Die Gerichtsverhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Rechtsbeistand statt. Y Wo Nie wurde zu neun Jahren Haft verurteilt, acht weitere Mitangeklagte erhielten Haftstrafen zwischen 8 und 13. Der Pastor befindet sich in einer Haftanstalt über eintausend Kilometer von seiner Familie entfernt.
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| | Pakistan: Blasphemiegesetz abschaffen! | | Der zu dem Zeitpunkt 35-jährige pakistanische Christ Younis Masih, Vater von drei Kindern, war am 30. Mai 2007 wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt worden. Masih hatte sich im 9. September 2005 bei einem Nachbarn wegen lautstarker Musik gegen Mitternacht beschwert. Am nächsten Tag wurde er von etwa 40 Muslimen überfallen und bewusstlos geschlagen. Die Menge ließ erst von ihm ab, als sie ihn für tot hielt... |
[mehr Infos ...] [zum Appell ...]
[Unterschriftenliste zur Abschaffung des Blasphemiegesetzes, pdf, 64 kB ...] |
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| | Steinigung weltweit ächten! | | Bei der Steinigung handelt es sich um eine grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe im Sinne der Antifolterkonvention der Vereinten Nationen. Die Steinigung steht im Widerspruch zu den Artikeln 3 und 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und den Artikeln 6 und 7 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte, die das Recht auf Leben und das Verbot von Folter und unmenschlicher Behandlung festschreiben. Die Steinigung für "Ehebruch" verstößt zudem gegen allgemeine Rechtsgrundsätze, da es sich um eine unangemessene Bestrafung handelt. |
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[mehr Infos ...] [zu den Appellen] [Unterschriftenliste, pdf-Format, 264 kB ...] |
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| | Appelle an muslimische Organisationen und Regierungen | | Warum finden sich immer wieder Menschen, die steinigen, die andere Menschen auf so extrem grausame Art und Weise in den Tod quälen? Warum lassen sich Menschen zu diesen Grausamkeiten aufstacheln? Im Bewusstsein der Täter ist die Steinigung eine "legitime", eine "harte aber gerechte", eine "von Gott gewollte" Strafe. Um die Steinigung zu überwinden, bedarf es daher mehr als Gesetzesänderungen: Die Steinigung muss in den Köpfen überwunden werden. Da die Steinigung ausschließlich religiös legitimiert wird, kommt muslimischen Geistlichen und Institutionen neben den Regierungen dabei eine entscheidende Verantwortung zu.
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[mehr Infos ...] [zu den Appellen ...] [Unterschriftenliste im pdf-Format, 246 kB ...] |
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| | Verfolgung christlicher Montagnards in Vietnam | | Schwere Diskriminierung und Verfolgung von evangelischen Christen, die ethnischen Minderheiten angehören, ist in der Sozialistische Republik Vietnam Alltag. Gottesdienste und Hausversammlungen nicht registrierter Kirchen sind verboten. Montagnards - ein Sammelbegriff für die Angehörigen von Bergvölkern in Vietnam - wurden genötigt, Verzichtserklärung auf den christlichen Glauben zu unterschreiben. Regelmäßige Verhöre, willkürliche Verhaftungen und die starke Präsenz von Spezialeinheiten erzeugen in den Dörfern eine Atmosphäre der Angst und des Terrors. In den Verhören mussten Opfer als Strafe z.B. stundenlang auf einem Bein stehen oder wurden misshandelt bzw. gefoltert. Hunderte Montagnards wurden seit 2001 wegen friedlicher Proteste und religiöser Versammlungen zu Haftstrafen von bis zu 13 Jahren verurteilt. |
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[mehr Infos ...] [zum Appell ...] [Unterschriftenliste, pdf-Format, 391 kB ...] |
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| | Tibetischer Mönch - Tenzin Delek Rinpoche | Der hochrangige tibetische Mönch Tenzin Delek Rinpoche ist seit dem 7. April 2002 in einem chinesischen Gefängnis inhaftiert. Der ehemalige Schüler des Dalai Lama war der Regierung schon 1998 und 2000 wegen seines Engagements für die Wiederbelebung der tibetischen Kultur aufgefallen. Die Verhaftung begründeten die chinesischen Behörden mit seiner angeblichen Beteiligung an Bombenanschlägen in der Provinz Sichuan. Die 2002 verhängte Todesstrafe wurde Anfang 2005 in lebenslängliche Haft umgewandelt. Momentan wird Tenzin Delek abgeschirmt von der Öffentlichkeit gefangen gehalten.
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[mehr Infos ...] [zum Appell ...] [Unterschriftenliste im pdf-Format, 45 kB ...] |
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| | Demokratiebewegung in China: Dr. Wang Bingzhang | | Der am 30. Dezember 1947 geborene chinesische Bürgerrechtler Dr. Wang Bingzhang ist am 10. Februar 2003 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Im Juni 2002 war er zusammen mit zwei Mitstreitern unter ungeklärten Umständen in Vietnam entführt und nach China verschleppt worden. Die drei Bürgerrechtler hatten sich mit Führern der im Entstehen begriffenen chinesischen Arbeiterbewegung treffen wollen.
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[mehr Infos ...] [zum Appell ...] [Unterschriftenliste, pdf-Format, 35 kB ...] |
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| | Türkei: EU-Beitritt trotz Missachting der Religionsfreiheit. | Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert den EU-Ministerrat auf, angesichts der Missachtung der Religionsfreiheit für Christen in der Türkei eine deutliche Klärung zu verlangen und konsequent auf der Erfüllung der Kopenhagener Kriterien zu bestehen. Von der türkischen Regierung fordert die IGFM als Zeichen, dass sie es ernst meint mit ihren Versprechen, die Religionsfreiheit zu achten, die Öffnung des griechisch-orthodoxen Theologieseminars auf der türkischen "Prinzeninsel" Heybeliada (Chalki). | |
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[mehr Infos ...] [zum Appell ...] [U-Liste wegen EU-Beitritts im pdf-Format, 41 kB ...] [U-Liste wegen geschlossener Priesterseminare im pdf-Format, 53 kB ...] |
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