IGFM-Aktion Weihnachten 2009: Nachdenklicher "chinesischer" Weihnachtsgruss


IGFM-Aktion Weihnachten 2009: Nachdenklicher "chinesischer" Weihnachtsgruss
IGFM-Aktion Weihnachten 2009: Nachdenklicher "chinesischer" Weihnachtsgruss

Die IGFM hat sich einen ausgefallenen Weihnachtsgruß ausgedacht, um auf das Thema Menschenrechte aufmerksam zu machen. Das Präsent, das an 300 wichtige Personen aus Politik und Wirtschaft verschickt wird, kommt als wohlriechende Papierbox mit fünf Beuteln chinesischen Weihnachtstees daher, bestehend aus grünem Tee, Zimt und Sternanis.

Beim Öffnen des Teebeutels wartet allerdings eine doppelte Überraschung: Auf der Innenseite des Kuverts verweist die IGFM auf "eine andere Spezialität Chinas" - Misshandlungen, Folter und Hinrichtungen. Anstatt des üblichen Papierstücks, an dem der Beutel aus der Tasse gezogen wird, befindet sich die Figur einer erhängten Chinesin mit einem Strick um den Hals. Begleitet wird der Versand der Teebox von einer Grußkarte der IGFM.

Tatkräftige Unterstützung bekam die IGFM für ihre Geschenk-Aktion von der Stuttgarter Kommunikationsagentur Jung von Matt/Neckar GmbH, die sowohl die Kreation als auch die Produktionskosten des Geschenkes übernommen hat.

Die Volksrepublik China gilt als das Land mit den meisten Hinrichtungen und dem umfangreichsten Lagersystem weltweit. Die chinesische Regierung bekämpft systematisch die Meinungs- und Pressefreiheit in ihrem Land und verletzt bürgerliche Rechte. Überwachung, Folter, Verschleppungen, Deportationen und Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Die Todesstrafe wird teilweise auch bei Vergehen wie Diebstahl oder Steuerhinterziehung verhängt. Die willkürliche Verletzung von Grundrechten trifft insbesondere ethnische und religiöse Minderheiten wie Uiguren und Tibeter sowie Gewerkschaftler, Bürgerrechtler und politische Oppositionelle.

 

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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