IGFM-Delegation von Informationsreise aus Mexiko zurückgekehrt


Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) "Kuba - ein Blick in die Zukunft: Herausforderungen und Möglichkeiten"

 

 

Dieter Dombrowski MdL (links) bei seinem Vortrag im Rahmen der KAS-Konferenz "Kuba - ein Blick in die Zukunft"

Foto: © IGFM, Sebastian Grundberger 

Empfang der IGFM-Delegation im Bischofssitz der südmexikanischen Stadt Oaxaca. V.l.n.r. Sebastian Grundberger, Erzbischof José Luis Chávez Botello, Dieter Dombrowski MdL, Edgar Lamm

Die Menschenrechtslage in Kuba und Mexiko stand im Zentrum einer Delegationsreise der IGFM nach Mexiko vom 27. November bis 5. Dezember 2010. Höhepunkt war die Teilnahme an der vom Auslandsbüro Mexiko der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) organisierten Konferenz: "Kuba - ein Blick in die Zukunft: Herausforderungen und Möglichkeiten" in Mexiko Stadt.


Internationale Kubaexperten erörterten dabei Perspektiven einer demokratischen Zukunft für den seit 51 Jahren von der Castro-Diktatur drangsalierten Inselstaat. Für die IGFM sprachen dabei Dieter Dombrowski MdL, politischer Gefangener in der ehemaligen DDR und Pate von kubanischen politischen Gefangenen, sowie die Lateinamerika-Experten der IGFM, Edgar Lamm und Sebastian Grundberger.


Weitere Redner waren der mexikanische Senator und ODCA-Präsident Jorge Ocejo, Julio Hernandez von der kubanischen Oppositionspartei "Movimiento Cristiano de Liberación" sowie Gabriel Salvia vom argentinischen Think Tank "CADAL" aus Buenos Aires.


Im Anschluss an die Konferenz standen von der KAS organisierte Gespräche in Mexiko-Stadt, dem nördlichen Bundesstaat Chihuahua sowie dem südlichen Bundesstaat Oaxaca auf dem Programm. Dabei kam die IGFM-Delegation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Menschenrechtsbehörden, Journalisten sowie Vertretern des mexikanischen Büros des Hochkommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen zusammen.


In Oaxaca empfing der dortige Erzbischof José Luis Chávez Botello die Delegation und berichtete über die Friedensbemühungen der Kirche in dem von organisierter Kriminalität und Kämpfen zwischen Ureinwohnern gezeichneten Bundesstaat. Weitere Themen der Gespräche waren die Drogenkriminalität, die Frauenmorde an der nördlichen Landesgrenze sowie die schwierigen Arbeitsbedingungen für unabhängige Journalisten, die den Machenschaften von Drogenkartellen und korrupten Politikern nachspüren.

 

 

 

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