Sein Zuhause lag im Centro Habana, dem heruntergekommenen, anrüchigen und gefährlichen Stadtviertel im Herzen Havannas. Dessen Bewohner ? Verkäufer, Straßenhändler, Dealer, Prostituierte, Kriminelle, Arbeiter ? waren die zentrale Inspirationsquelle seiner Romane. Amir Valle schreibt über Kinderprostitution, Rassismus, Intoleranz gegenüber Homosexualität, organisierte Drogenkriminalität, Korruption und Verlogenheit im Staat ? Themen mit politischer Sprengkraft und scheut keine Auseinandersetzung mit dem politischen Establishment. Von der Castro-Regietung zur 'persona non grata' erklärt, wurde ihm 2005 nach einer Auslandsreise die Rückkehr in die Heimat verweigert. Er ist "Writers in Exile"-Stipendiat des P.E.N.-Zentrums Deutschland und lebt im Berliner Exil. |