IGFM-Medienpreis 2008 "Menschenrechte Kuba" verliehen
Medienpreis Menschenrechte für Kuba-Berichterstattung
IGFM ehrt Markus Mockler, Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler, Gunars Reichenbachs, Reinhard Brockmann und Carl-H. Pierk für ihre hervorragende Berichterstattung über die Menschenrechtssituation in Kuba
Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, MdEP, Präsident des Europäischen Parlaments - Schirrmherr des IGFM-Medienpreises Menschenrechte 2008 |
Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, wurde am 19. April der Medienpreis Menschenrechte 2008 der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verliehen.
Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung in Bonn zeichnete die IGFM die Publizisten Markus Mockler, Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler sowie Gunars Reichenbachs für ihre hervorragende Berichterstattung über die Menschenrechtssituation in Kuba aus. Die Journalisten Reinhard Brockmann und Carl-H. Pierk erhielten Sonderpreise.
Bei der Verleihung des mit insgesamt 5.000? dotierten Preises würdigte Schirmherr Prof. Dr. Pöttering die sechs Journalisten und sagte, die Preisträger hätten mit ihren Berichten und Artikeln die Menschenrechtsverletzungen in Kuba einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland bewusst gemacht.
Nachdem die mit Medienexperten und Menschenrechtsaktivisten besetzte internationale Jury die bis zum 28. Februar 2008 veröffentlichten Wettbewerbsbeiträge bewertet hatte, gingen aus dem Wettbewerb sechs Journalisten als Sieger hervor.
In seiner Laudatio auf den Erstplatzierten Markus Mockler lobte Prof. Dr. Wolfgang Schöhl dessen Artikel "Wo die Sonne nur Ausländern lacht" (ideaSpektrum 18/2007) als besonders kenntnisreiche und engagierte Darstellung des kubanischen Alltags und der Situation der Dissidenten im Castro-Regime. Der Dokumentarfilm "Havanna ? Die neue Kunst, Ruinen zu bauen" (arthouse) von Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler erhielt den 2. Preis, "Götterdämmerung in der Karibik" (Nordwest-Zeitung Oldenburg) von Gunars Reichenbachs wurde Dritter. Für ihre Berichterstattung über politische Gefangene bzw. über Frauen und Angehörige von kubanischen Dissidenten sowie für ihre kontinuierliche Berichterstattung über Kuba erhielten Reinhard Brockmann (Westfalen-Blatt Bielfeld) und Carl-H. Pierk (Die Tagespost) Sonderpreise.
Bis zum Einsendeschluss am 29. Februar 2008 hatten sich über 30 Autoren und Filmemacher mit ihren Arbeiten um den Preis der IGFM beworben. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, freute sich über die rege Beteiligung. "Auch die nicht prämierten Wettbewerber haben sich verdient gemacht, auch ihnen gebührt im Namen der Kubaner unser Dank", betonte Lessenthin.
Die IGFM hatte den Medienpreis Menschenrechte 2008 zur Menschenrechtslage in Kuba am 10. Dezember 2007 ausgeschrieben, um Journalisten, Publizisten und andere Medienschaffende zu ehren, die in ihren Arbeiten auf die Menschenrechtsverletzungen in Kuba aufmerksam gemacht hatten. Gleichzeitig soll der jährlich ausgeschriebene Preis andere Publizisten ermutigen, öffentlich auf Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen, und so ein größeres Bewusstsein für das Thema zu schaffen.
Medienpreis Menschenrechte in Kuba 2008 ? die Preisträger und Jurymitglieder (von links nach rechts)
(hintere Reihe): Matthias Nückel, Chefredakteur Neue Bildpost; Prof Dr. mult. Thomas Schirrmacher, Direktor des internationalen Instituts für Religionsfreiheit und IGFM-Vorstandsmitglied; Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM; Prof. Dr. Menno Aden, Rechtsanwalt und IGFM-Vorstandsmitglied; Reinhard Brockmann, Westfalen-Blatt, Sonderpreis für die Berichterstattung über politische Gefangene; Boris Luis Santa Coloma, Verein Kuba ? Demokratische Zukunft; Gunnar Reichenbachs, Nordwest-Zeitung, 3. Platz;
(vordere Reihe): Irina Gaisdörfer; Tim Zeller (beide IGFM); Markus Mockler, ideaSpektrum, 1. Platz; Matthias Hentschler, Produzent, 2. Platz; Carl-H. Pierk, Die Tagespost, Sonderpreis für Berichterstattung über Ehefrauen und Angehörige von Dissidenten (gestiftet von Mothers Against Repression); Frank Calzon, Center for a Free Cuba; Prof. Dr. Wolfgang Schöhl, Lehrstuhl Medieninformation FH Darmstadt;
(sitzend): Annolan Ponce, Mothers Against Repression (MAR por Cuba); Katrin Bornmüller, Vorstandsvorsitzende der IGFM; Georgina Shelton-Pratts, Mothers Against Repression (MAR por Cuba).
Die Juri:
- Prof. Dr. jur. Menno Aden, Rechtswissenschaftler, Universität Essen/Frankfurt a.M.
- Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Geschäftsführer des Arbeitskreises Menschenrechte der Evangelischen Allianz
- Prof. Dr. Wolfgang Schöhl, Medienwissenschaftler, Technische Fachhochschule Darmstadt
- Rolf Dressler, Chefredakteur a.D., Westfalen-Blatt
- Sylvia Iriondo, Mothers Against Repression (MAR)
- Jose Luis Zuñiga, Cuban Liberty Council (ehemaliger kubanischer politischer Gefangener)
- Omar Lopez Montenegro, Foundation for Human Rights in Cuba
- Andreas Grabarz, Leiter der Agentur Grabarz & Partner
- Alexandra Hildebrandt, Direktorin des Mauermuseums, Haus am Checkpoint Charlie
- Matthias Nückel, Chefredakteur Neue Bildpost
- Angel de Fana, Präsident Plantados
- Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM
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Prof. Dr. jur. Menno Aden | Prof. Dr. Wolfgang Schöhl | Prof. Dr. Thomas Schirrmacher | ||
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Rolf Dressler | Sylvia Iriondo | Jose Luis Zuñiga | ||
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Omar Lopez Montenegro | Andreas Grabarz | Alexandra Hildebrandt | ||
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Matthias Nückel | Angel de Fana | Martin Lessenthin | ||
























