Internationale Projekte mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission
Verbesserung von Jugendschutzprogrammen in St. Petersburg
Projekt zur Erhöhung der Lebenstüchtigkeit von Heimkindern, um einem späteres Abgleiten in Kriminalität und Prostitution vorzubeugen. Projekt mit Lehrern, Heimleitern und im Jugendschutz tätigen Personen. Statistische Erhebung und Auswertung der Lage aktueller und ehemaliger Heimkinder. Entwicklung, Test und Veröffentlichung eines Ausbildungsprogramms "Lebensfertigkeiten". Ausarbeitung eines Lehr- und Lernbuchs. Informieren und Sensibilisieren von Politikern und Entscheidungsträgern, die mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Laufzeit von 2003 bis 2005.
Demokratie- und Menschenrechtstraining in den ukrainischen Streitkräften
30 mehrtägige Seminare in ukrainischen Kasernen für Kommandeure und andere Offiziere des höheren Dienstes über die Rechte des Soldaten, humanitäres Völkerrecht, internationales Strafrecht und Internationaler Strafgerichtshof. Außerdem Vorträge an zehn Militärakademien für Studenten. Ein Handbuch für Offiziere und ein Taschenbuch für Rekruten ("Handbuch für Rekruten", Auflage 120.000) sind erstellt und verteilt worden. Laufzeit von 2001 bis 2004.
Bürger in Uniform - Menschenrechtserziehung in den Ukrainischen Streitkräften
15 zweitätige Seminare in ukrainischen Kasernen zum Thema humanitäres Völkerrecht für Offiziere des unteren und mittleren Dienstes. Laufzeit von 1997 bis 1998.
Aufbau einer Druckerei für Nichtregierungsorganisationen in Rumänien
Aufbau einer Druckerei in Bukarest, um Nichtregierungsorganisationen (NROs) die Möglichkeit zu geben, kostengünstig Druckerzeugnisse zu erstellen. Außerdem Weiterbildung von Fachkräften und Seminarprogramm für NRO-Mitarbeiter. Laufzeit 2000 bis 2001. Nach Abschluss des Projektes konnte die Druckerei unabhängig von externer Finanzierung weiterarbeiten.
Informationskampagne über den IStGH in osteuropäischen Ländern
Informationskampagne zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) für Regierungsvertreter, die Streitkräfte und Multiplikatoren der Zivilgesellschaft in osteuropäischen Staaten. Dazu gehörten jeweils fünf viertägige Seminare in Russland, Ukraine, Weißrussland und Moldau, an denen jeweils 20 Vertreter des Staates (vor allem hochrangige Beamte, Angehörige der Streitkräfte, Staatsanwälte, Richter und Professoren) und 20 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen teilnahmen. Laufzeit von 1999 bis 2001.
Unterstützungskampagne zur Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH)
Informations- und Unterstützungskampagne für einen ständigen IStGH durch Pressemitteilungen, Publikationen, Anzeigen, eine Fotoausstellung, Ansprechen von Multiplikatoren und Politikern in Deutschland. Laufzeit von 1995 bis 1996.
Stärken der Zivilgesellschaft und NGO Struktur in Usbekistan
Elf zweitätige und sechs dreitägige Seminare für Multiplikatoren aus Verwaltung, Polizei, Militär, Presse, und Nichtregierungsorganisationen über den Aufbau der bürgerlichen Gesellschaft in Usbekistan in acht usbekischen Provinzstädten und in Taschkent. Laufzeit von 2000 bis 2002.
Aufbau der Zivilgesellschaft in der GUS
60 zweitätige Seminare über den Aufbau einer zivilen Gesellschaft in acht Großstädten in Russland und sieben Großstädten in der Ukraine für über 3.000 Multiplikatoren. Ziel war, vor Ort die grundlegenden Mechanismen eines demokratischen Staates und seiner Institutionen zu vermitteln, den Gedanken des Menschenrechtsschutzes zu fördern und Nichtregierungsorganisationen und deren Kooperation untereinander zu unterstützen. Laufzeit von 1995 bis 1996.
Unterstützung von Vergewaltigungsopfern im ehemaligen Jugoslawien
Aufbau eines medizinischen Zentrums in Zagreb für die medizinische und psychosoziale Unterstützung von weiblichen und männlichen Opfern von sexueller Gewalt im ehemaligen Jugoslawien. Durchführung einer medizinische Fachkonferenz in Zagreb. Laufzeit von 1994 bis 1996.
Victims Voice - Stimme der Opfer
Suche von Zeugen und Opfern von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Mit 35.000 Fragebögen in Deutschland, Österreich, Niederlande, Schweiz, Slowenien, Kroatien, Bosnien, und Serbien wurde nach Zeugen von Kriegsverbrechen gesucht. Rund17.000 dieser Fragebögen sind an die Ermittlungsbehörden des Ad-hoc-Tribunals in Den Haag übergeben worden. Laufzeit von 1994 bis 1996.