Informations- und Meinungsfreiheit für alle Kubaner! Der Journalist Guillermo Fariñas Hernández


Aktuelles IGFM-Info vom 01.09.2006: Der unabhängige Journalist und Bürgerrechtler Dr. Guillermo Fariñas, Träger des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar 2006, hat am 31.08.2006 seinen siebenmonatigen Hungerstreik beendet. Nachfolgend der IGFM-Appell während seines Hungerstreiks:

Der kubanische Journalist Guillermo Fariñas: Hungerstreik für freien Internetzugang auf Kuba.

Der unabhängige kubanische Journalist Guillermo Fariñas Hernandez kämpft seit geraumer Zeit friedlich für die Menschenrechte auf Kuba. Er ist Herausgeber der staatsunabhängigen Presseagentur "Cubanacan Press", die über die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen auf Kuba berichtet.

Eins der Hauptanliegen von Fariñas ist die Forderung nach einem freien Zugang zum Internet für alle kubanischen Bürger. Er wirft der kommunistischen Regierung vor, das seit Jahrzehnten bestehende US-Embargo nur als Vorwand zu nutzen, um den Bürgern den Zugang zu ungefilterten Informationen im Internet zu verwehren.

Seit Ende Januar 2006 ist der Internetzugang, den Fariñas als Journalist für seine Arbeit benötigt, von der Regierung gesperrt worden. Deshalb hat er sich erneut für einen Hungerstreik entschieden, um gewaltlos für seine Forderungen zu kämpfen. Es ist bereits das zehnte Mal, dass er durch einen Hungerstreik für die Meinungsfreiheit eintritt. Schon 1995, als er das erste Mal inhaftiert wurde, hat er diese Protestform gewählt.

Guillermo Fariñas setzt sich, ohne Rücksicht auf seine eigene Gesundheit, für das hohe Gut der Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Seine einzige Waffe ist der Hunger. Er verdient unsere Solidarität!

Bitte unterstützen Sie Guillermo Fariñas bei seinem Kampf für die Meinungsfreiheit mit Ihrer Unterschrift und fordern einen freien Zugang zum Internet für alle kubanischen Bürger!

  • Bitte beteiligen Sie sich an unserer Unterschriften-Aktion
  • Bitte informieren Sie Freunde und Kollegen.
  • Bitte weisen Sie auch Ihre Zeitung und Ihren Abgeordneten auf die Lage der Pressefreiheit, auf die vielen inhaftierten unabhängigen Journalisten auf Kuba hin.
  • Bitte appellieren Sie an die Bundesregierung, sich international für die Meinungs- und Pressefreiheit auf Kuba einzusetzen.

 [Appell-Adressen Kuba] [Unterschriftenliste im pdf-Format, 42 kB ...]






 

Internationale Konferenz
"
Meinungs-  und Pressefreiheit für alle Kubaner - Perspektiven für einen demokratischen Wandel in Kuba"
IGFM, 5. - 6. Mai 2006, Königstein/Ts.

 

 

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