Interviews


 

  

Asadi: "Wir redeten von der Revolution, diese Generation redet von Freiheit"


Houshang Asadi teilte einst die Zelle mit Ali Khamenei, doch auch die Islamische Republik steckte ihn in den Knast. Wie er die Folterhaft in seinem Buch "Letters to my torturer" verarbeitet - und was er dem "Revolutionsführer" sagen würde. Interview mit Houshang Asadi führte Marian Brehmer von Zenith / Zeitschrift für den Orient, 30.06.2011.

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Interview mit Dr. Shirin Ebadi zu Frauenrechten und Einsatz für Menschenrechte


Die iranischen Anwältin, Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Dr. Shirin Ebadi war im März 2011 Gast der IGFM. Die IGFM sprach mit ihr über Frauenrechte, die Situation im Iran und die Möglichkeiten und Grenzen selbst für Menschenrechte aktiv zu werden.

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Interview: Libanon - Abschiebung in 24 Stunden


Im Libanon dürfen Frauen ihre Staatsangehörigkeit nicht an ihre Kinder weitergeben. Auch ausländische Ehemänner von Libanesinnen haben keine Möglichkeit, die Staatsbürgerschaft des Landes zu erhalten und sind daher genauso wie die Kinder ausländischer Väter regelmäßig von Abschiebung bedroht. Björn Zimprich sprach in Beirut mit Dr. Eugene Sensenig-Dabbous von der Bewegung "Fathers and Sons for Citizenship".

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Interview mit dem iranischen Frauenrechtler Amir Rashidi


Amir Rashidi ist ein Aktivist der iranischen Frauenrechts- und Demokratiebewegung. Er ist ein aktives Mitglied der "Eine-Million-Unterschriften-Kampagne" für die Änderung diskriminierender Gesetze. Schwerpunkte seiner Arbeit sind vor allem Gleichheit vor dem Gesetz, Säkularismus und Demokratie. Die IGFM sprach mit ihm über Frauenrechtsarbeit im Iran und seine Motivation für den Einsatz für Menschenrechte.

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Iran: Interview mit Christine Schirrmacher zu Frauenrechten und Islam


Prof. Dr. Christine Schirrmacher ist Islamwissenschaftlerin, Professorin für Islamkunde an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Leuven/Belgien und wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Islamfragen. Die IGFM sprach mit ihr über Frauenrechte im Iran und im Islam, mögliche Entwicklungen und Konsequenzen.

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Ägypten: Interview mit Medhat Klada


Medhat Klada ist Executive Director der "European Union of Coptic Organisations for Human Rights" in Genf, die sich für die Rechte der koptischen Minderheit in Ägypten einsetzt. Die IGFM sprach mit ihm über die Lage der größten christliche Minderheit des Vorderen Orients.


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Interview mit Birgit Schlicke, einer ehemaligen politischen Gefangenen in der DDR


Birgit Schlicke wurde wegen "Übermittlung nicht [sic!] geheim zu haltender Nachrichten" zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Ihre Eltern hatten einen Antrag auf Ausreise aus der DDR gestellt. Sie erlebt die erniedrigenden Verhörmethoden der Stasi, die unmenschliche Behandlung im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck und schließlich den Mauerfall hinter Gittern. Über ihre Erlebnisse hat sie ein Buch geschrieben, damit nicht verdrängt wird, wie die DDR wirklich war.


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Dr. Shirin Ebadi: "Sie können unsere Büros schließen, aber unsere Münder nicht !"


Dr. Shirin Ebadi ist die Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 und gilt als die bekannteste Menschenrechtlerin des Iran. Shirin Ebadi war außerdem die erste Richterin des Iran. Nach der Revolution wurde sie 1979 gezwungen, von diesem Amt zurückzutreten und als Sekretärin in dem Teheraner Gericht zu arbeiten, das sie zuvor geleitet hatte , weil Frauen in der Islamischen Republik Iran nicht als Richterinnen arbeiten dürfen. Danach war sie als Anwältin tätig und gehört zu den Mitbegründern des Zentrums für Menschenrechtsverteidiger im Iran. Am 29. Oktober 2009 referierte sie auf der internationalen Konferenz "Der Einfluss der Weltreligionen auf die Rechtssysteme der Länder", die von der Frankfurter Rechtsanwaltskammer ausgerichtet wurde. Auch die IGFM hatte Gelegenheit mit Frau Ebadi zu sprechen.

 

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China: Interview mit dem Direktor der Laogai Research Foundation Harry Wu


Harry Wu ist einer der bekanntesten chinesischen Menschenrechtler und ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet des Zwangsarbeiterlagersystems der Volksrepublik China, des Laogai. Er selbst verbüßte 19 Jahre Haft in verschiedenen Arbeitslagern, weil er es gewagt hatte, die regierende Kommunistische Partei zu kritisieren. Nach seiner Freilassung 1979 machte Harry Wu es sich zur Lebensaufgabe, die Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Chinas öffentlich zu machen. Er ging dabei hohe persönliche Risiken ein und reiste mehrere Male zurück in die Volksrepublik, um Verbrechen vor Ort zu recherchieren und zu dokumentieren.

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Iran: Interview mit dem Sohn des letzten Schahs von Persien


Cyrus Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs von Persien, war Redner auf der Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 lebt Pahlavi in Washington im Exil. Der ehemalige Kronprinz ist ein Verfechter der parlamentarischen Demokratie und der Gewaltfreiheit. Mit ihm sprach Jürgen Liminski vom Deutschlandfunk am 27. März 2010.

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Tibet: Ein Interview mit dem Gesandten des Dalai Lama für Europa

 

Im Vorfeld des 10. März 2009, dem 50. Jahrestag des Aufstands gegen China, der zur Flucht des Dalai Lamas ins Exil führte, wurde der Einsatz chinesischer Truppen in Tibet noch weiter verstärkt, um Proteste zu unterbinden. Die massive Ausweitung der militärischen Präsenz durch chinesische Truppen in Tibet hat zu mehr Unterdrückung und Demonstrationen geführt.

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Ehrenmorde: Ein Interview mit Rechtsanwältin Gülşen Çelebi

 

Gülşen Çelebi betreut als Rechtsanwältin in Düsseldorf zahlreiche Fälle von Frauen mit islamischem Hintergrund. Oft geht es um Scheidung aus einer Zwangsheirat, Ehrenmorddrohungen und häusliche Gewalt. Celebi hat in ihrem Buch "Kein Schutz, nirgends" (Heyne, 2008) die Genese eines Ehrenmords detailliert aufgezeigt.

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Che Guevara: "Eine große Lüge", Interview mit dem ehemaligen "Comandante" Huber Matos


Dr. Huber Matos, ein ehemaliger Mitstreiter Castros und Held der kubanischen Revolution erklärte, nach der Machtübernahme habe Guevara "schreckliche Sachen in Kuba angerichtet, viele Menschen umgebracht und ungerechterweise hinrichten lassen". Matos war Gründungsmitglied der Kubanischen Volkspartei. Aus Protest gegen die Radikalisierung seiner ehemaligen Genossen gab er 1959 seine Stellung als "Comandante" auf und wollte sich ins Privatleben zurückziehen. Fidel Castro ließ ihn jedoch im Dezember 1959 in einem Schauprozess zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilen, die Matos vollständig verbüßte. Er lebt heute in den USA und ist Mitglied der IGFM. Zum 80. Geburtstag Guevaras am 14. Juni 2008 gab er dem Hilfswerk "Kirche in Not" in München ein Interview.


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Kubanischer Gewerkschafter Pedro Pablo Alvarez Ramos berichtet nach seiner Freilassung


Im März 2003 war Pedro Pablo Alvarez Ramos wegen seiner Tätigkeit in der unabhängigen Gewerkschaft Consejo unitario De Los Trabajadores zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Als einer von vier politischen Gefangenen wurde er anlässlich des Amtsamtritts von Raul Castro entlassen und nach Spanien ausgewiesen. Am 19. März 2008 berichtete der ehemalige politische Gefangene als Gast bei der Jahreshauptversammlung der IGFM von seinem Schicksal und von Möglichkeiten, die Lage der Kubaner zu verbessern.

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Konvertiten: Mit dem Tod bedroht

 

Der koptisch-orthodoxe Abt Michael, Leiter des Koptischen Zentrums in Waldsolms-Kröffelbach, berichtet in einem Interview über die Situation ägyptischer Konvertiten. Obwohl Religionsfreiheit durch die Verfassung garantiert wird, leben Muslime, die zum Christentum konvertieren, in großer Gefahr.

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Der Staat duldet und fördert die Diskriminierung von Christen

 

Michael Meunier, 1968 in Ägypten geboren, wanderte 1990 in die USA aus, wo er Ingenieurswissenschaften studierte. Meunier gründete 2003 das "Center for Freedom in the Middle East" und 1996 die "U.S. Copts Association", die in den USA mehr als 700.000 ägyptische Christen vertritt. Er ist Vorstandsmitglied der Fernsehstation Tele-Lumiere/Noursat International, die in den Mittleren Osten sendet.

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Kopten: Ausgestoßene im eigenen Land

 

Fouad Ibrahim ist Professor für Sozialgeographie und regionale Geographie Afrikas an der Universität Bayreuth. Er wurde 1938 in Damanhur, Ägypten, geboren. Die IGFM sprach mit ihm über die Situation der koptischen Christen in Ägypten.

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Interview mit dem Präsidenten der kubanischen Menschenrechtsstiftung


Der blinde Rechtsanwalt Juan Carlos Gonzáles Leiva ist Präsidenten der kubanische Stiftung für Menschenrechte (Cuban Foundation of Human Rights/CFHR) und Mitglied der IGFM. Die Stiftung wurde am 17. September 1999 gegründet und arbeitet seither und sehr schwierigen Bedingungen. Einer der größten Sorgen der kubanischen Menschenrechtler sind Misshandlungen politischer Gefangener und gewalttätige Übergriffe auf Menschenrechtler, die nicht oder nicht mehr in Haft sind. Zwei Menschenrechtsaktivistinnen sprachen mit ihm am 24. April 2006.

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Die Regierung muss unter Druck gesetzt werden

 

Interview mit Prof. Dr. Obiora Ike

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