Appell gegen die Diskriminierung der Kopten in Ägypten

 

 

 

Kopten werden als christliche Minderheit in der islamischen Mehrheitsgesellschaft der Arabischen Republik Ägypten systematisch diskriminiert. Sie sind juristisch und Gesellschaftlich ausgegrenzt. Bei Verbrechen gegen Kopten (z.B. Vergewaltigungen, Entführungen, Zwangsislamisierungen) findet oft nur schleppende oder auch gar keine Strafverfolgung statt.

 

 

 

 

Muhammad Hosni Mubarak,
President of the Arab Republic of Egypt
'Abedine Palace
Kairo, Ägypten

 

 

Diskriminierung von Kopten beenden

 

Sehr geehrter Staatspräsident,

 

ich schreibe Ihnen, um Sie auf die Diskriminierung der koptischen Christen in Ihrem Land aufmerksam zu machen.

 

Obwohl Kopten werden als christliche Minderheit in der islamischen Mehrheitsgesellschaft der Arabischen Republik Ägypten systematisch diskriminiert. Sie sind juristisch und gesellschaftlich ausgegrenzt. Bei Verbrechen gegen Kopten (z.B. Vergewaltigungen, Entführungen, Zwangsislamisierungen) findet oft nur eine schleppende oder auch gar keine Strafverfolgung statt. Für den Bau oder die Renovierung von Kirchen benötigen sie eine staatliche Genehmigung, die ihnen häufig verweigert wird. Kopten werden bei der Zulassung zu öffentlichen Ämtern und bei Beförderungen im öffentlichen Dienst  benachteiligt. Kopten haben nicht die gleichen Möglichkeiten eine Hochschule zu besuchen, wie Muslime. In Medien und Schulen gibt es immer wieder antichristliche Kampagnen.

 

ch appelliere an Sie, sich für die Beendigung der Diskriminierung von Kopten einzusetzen. Bitte nutzen Sie Ihren Einfluss, um in Ägypten die gesetzlichen Rahmenbedingungen und ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, dass zu echter Toleranz und Gleichberechtigung unabhängig von der Religion führt. bekunden.

 

 

Hochachtungsvoll 

 

 

 

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