Iran: Journalisten und Blogger willkürlich verhaftet und bedroht
Die Behörden der Islamischen Republik Iran haben nach der von Fälschungsvorwürfen gekennzeichneten Präsidentenwahl vom 12. Juni 2009 die Repressalien gegen Journalisten erheblich ausgeweitet. Eine große Zahl von Journalisten und Bloggern wurde bedroht, verhaftet, einige schwer misshandelt und gefoltert oder auf andere Weise eingeschüchtert. Teilweise wurde gar keine Anklage erhoben. Andere wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, aber gegen außerordentlich hohe Kautionen "vorläufig" freigelassen. Einige sind trotz der Zahlung einer sehr hohen Kaution nicht freigelassen worden. Die Vorwürfe lauten meist auf "Gefährdung der nationalen Sicherheit", "Propaganda gegen das System" oder "Beleidigung des "Führers". Die Kautionssummen sind für iranische Einkommensverhältnisse geradezu astronomisch hoch. Den Journalisten droht jederzeit eine erneute Verhaftung. Unten finden Sie einige Beispiele.
[zum Appellvorschlag ]
[Unterschriftenliste im pdf-Format, 77 kB ]
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