Unterschriftenaktion: Kongo - Sofort den Handel mit Blutmineralien beenden!


Auch deutsche Unternehmen waren und sind an den Geschäften mit diesen "Blutmineralien" beteiligt.
Auch deutsche Unternehmen waren und sind an den Geschäften mit diesen "Blutmineralien" beteiligt.

In vielen unserer Mobiltelefone, Laptops und Digitalkameras steckt Blut - denn sie enthalten Mineralien wie z.B. Kassiterit und Coltan, die die Hersteller der Geräte für verschiedene Funktionen benötigen. Ein Großteil dieser Mineralien wird in Afrika, insbesondere im Kongo, abgebaut. Der Osten des Kongos wird seit Jahrzehnten von kriegerischen Konflikten heimgesucht, weil Kriegsherren unter anderem den Handel mit diesen Mineralien kontrollieren und an sich reißen wollen. Bisher wurden bereits über 5 Mio. Menschen getötet, grausamste Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung. Auch deutsche Unternehmen waren und sind an den Geschäften mit diesen "Blutmineralien" beteiligt. Ein Beispiel ist der Karlsruher Konzern Cronimet Mining AG, der seine in Ruanda ansässige Tochterfirma Mineral Supply Africa zur Verschleierung der blutigen Herkunft der Mineralien nutzte.

Wir Unterzeichner treten für ein sofortiges Ende des Handels mit "Blutmineralien" durch zuverlässige Einhaltung internationaler Richtlinien, wie z.B. der "OECD Richtlinie zum verantwortungsvollen Einkauf von Rohmaterialien aus Konfliktgebieten" (C/MIN(2011)12/FINAL) ein. Dafür berufen wir uns auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

Es darf nicht sein, dass Menschen aufgrund von kommerziellen Interessen versklavt, misshandelt und ermordet werden. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, den Handel mit Blutmineralien zu beenden!

[zur Unterschriftenliste im pdf-Format, 88 kB ...]

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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