Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)


 

  

Ägypten: Menschenrechtsorganisation der Spionage für westliche Stiftungen bezichtigt


Vertreter der ägyptischen Justiz haben am Donnerstag, den 9. Februar, schwere Vorwürfe gegen ägyptische Menschenrechtler erhoben. Bei der "Sahm El-Theqa" Stiftung, einem Verein in Ismailia am Suez-Kanal, der für die Rechte der Frauen eintritt, seien angeblich Fotos von militärischen Einrichtungen und von Kirchen gefunden worden, die im Auftrag westlicher Stiftungen gemacht worden seien. Der Verein würde aus internationalen Mitteln und von einer westlichen Stiftung finanziert. Der Verein selbst bestreitet, nie andere Gelder als die der Stiftung erhalten zu haben und auch nicht durchsucht worden zu sein. Bilder von militärischen Einrichtungen hätten zudem nicht gefunden werden können, weil sie nie gemacht worden seien.

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Iran: Menschenrechtler fordern medizinische Behandlung für politische Gefangene


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist darauf hin, dass die Islamische Republik Iran politische Gefangene misshandlt, in dem sie ihnen medizinische Versorgung nur eingeschränkt ermöglicht, Behandlungen bewusst hinauszögert oder gar völlig verweigert. Aktuell weist die IGFM auf die bekannte regimekritische Bloggerin Hanieh Farshi-Shotorban hin. Die 30-jährige, die sich seit Juli 2010 in Haft befindet und eine 7jährihe Haftstrafe im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis verbüsst, erhält trotz schwerer Nierenprobleme keine für sie so dringend notwendige Krankenhausbehandlung.

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Deutschland / Iran: Abgeordneter Tören wird Pate eines inhaftierten iranischen Bahá'í-Führungsmitglieds


Der FDP-Bundestagsabgeordnete Serkan Tören, MDB hat die Patenschaft für Fariba Kamalabadi, Mitglied der inhaftierten Bahá'í-Führung, übernommen und setzt damit ein Zeichen für Menschenrechte. Fariba Kamalabadi (*1962) gehört dem siebenköpfigen Bahá'í-Führungsgremium an, das 2008 im Iran verhaftet wurde. Im August 2010 wurde sie von der 28. Abteilung des Revolutionsgerichts zu 20 Jahren Haft verurteilt. Nach Angaben der IGFM hat sich die Situation für religiöse Minderheiten nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads dramatisch verschärft. Täglich sind sie Diskriminierungen, Misshandlungen ausgesetzt, werden inhaftiert, viele wurden zum Tode verurteilt bzw. ermordet.

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Europa / Iran: Hans-Peter Mayer MdEP/EVP wird Pate von inhaftierter iranischer Studentenaktivistin


Mit der Übernahme der Patenschaft für die inhaftierte Mahdieh Golroo, eine iranische Studentenaktivistin, setzt Hans-Peter Mayer, Mitglied der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, ein Zeichen. "Es ist von größter Bedeutung, dass auf die Situation von Regimekritikern im Iran hingewiesen wird und wir uns für die Meinungsfreiheit in diesem Land einsetzen", so Mayer. Laut der IGFM, hat sich die Situation der Regimekritiker im Iran nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft. Tagtäglich sind sie einer rigorosen Verfolgung ausgesetzt, werden verhaftet, misshandelt und gefoltert, zu hohen Haftstrafen verurteilt, einige sogar hingerichtet.

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Iran: Prominenter regimekritischer Blogger zu 14 Jahren Haft verurteilt


Der regimekritische iranische Blogger Dr. Mehdi Khazali wurde am 5.02.2012 wegen "Beleidigung des Führers und der Brüder Larijani" und "Aufrufs zum Wahlboykott" zu 14 Jahren Haft, 10 Jahren Verbannung und 90 Peitschenhieben verurteilt. In seinem prominenten Blog hatte der Augenarzt und Besitzer des Verlagshauses Aba-Saleh wiederholt das Regime Ahmadinedschads kritisiert, so die IGFM. Mehdi Khazali, Sohn des erzkonservativen ex-Mitgliedes des Wächterrats Ayatollah Abolqasem Khazali, befindet sich bereits seit 29 Tagen im Hungerstreik, um gegen seine willkürliche Verhaftung zu protestieren. Vor zwei Tagen wurde er wegen eines blutenden Magengeschwürs auf die Krankenstation des Evin-Gefängnisses verlegt.

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Europa / Iran: Europaabgeordneter Axel Voss ist Pate eines inhaftierten iranischen Konvertiten


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Konvertiten Behnam Irani setzt der CDU-Europaabgeordnete Axel Voss ein Zeichen für Menschenrechte. "Iranische Christen gehören ebenso zu unserer Gemeinschaft, wie jene innerhalb Europas", so Voss. "Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir sie auf dem Weg zu einem Leben frei von Unterdrückung unterstützen." Laut IGFM hat sich die Situation für christliche Konvertiten im Iran nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft. Da es christlichen Gemeinden nur unter strengen Auflagen gestattet ist, ihre Religion auszuüben, haben sich Hausgemeinden gebildet, die ihre Gottesdienste und Bibelkreise im Untergrund abhalten.

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Deutschland / Iran: Julia Klöckner wird Patin des inhaftierten iranischen Pastors


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Pastor Mehdi 'Petros' Foroutan setzt die rheinland-pfälzische CDU-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner ein Zeichen für Menschenrechte. "Ich finde es wichtig, dass wir uns für all jene einsetzen, die nicht für sich selbst eintreten können", so Klöckner. Laut IGFM hat sich die Situation für Christen im Iran dramatisch verschärft. Täglich sind sie Diskriminierungen, Misshandlungen ausgesetzt, werden gefangengenommen, viele wurden zum Tode verurteilt.

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Nigeria: Sprecher von Boko Haram vor Gericht stellen!


Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zeigt sich besorgt darüber, dass Abdul Qaqa, der vor einer Woche festgenommene Sprecher der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, bisher noch nicht vor Gericht gestellt worden ist. Die Menschenrechtsorganisation begründet ihre Skepsis mit der heimlichen Freilassung von Kabiro Sokoto, der nach einem Bombenanschlag auf eine katholische Kirche in der Stadt Madalla im Bundesstaat Niger Weihnachten 2011 medienwirksam verhaftet wurde. Doch während über seine Verhaftung noch triumphiert wurde, hatten korrupte Beamte den Attentäter bereits heimlich freigelassen.

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Europa / Iran: Bernd Posselt MdEP/EVP wird Pate von inhaftiertem iranischen Studenten


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Ali Malihi setzt Bernd Posselt, Mitglied des Europaparlamentes/Fraktion der Europäischen Volkspartei,  ein Zeichen. "Malihi gehört zu jenen herausragenden Menschen, die schweres Leid auf sich nehmen, um die iranische Variante der Diktatur der Lüge zu strafen. Er verdient daher unsere intensive Unterstützung", so Posselt. Laut der IGFM hat sich die Situation im Iran für Regimekritiker nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft.


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Online-Kondolenzbuch für Iwan Agrusow, den Gründungsvater der IGFM


Iwan Iwanowitsch Agrusow, der Gründer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), ist in der Nacht zum 1. Februar 2012 im Alter von 87 Jahren verstorben. Tausende Mitglieder trauern weltweit in 38 Sektionen und nationalen Gruppen der IGFM um Agrusow, der sein Leben ganz dem Einsatz für die Menschenrechte gewidmet hatte. Auch Sie sind herzlich eingeladen, sich in das Online-Kondolenzbuch der IGFM für Iwan Agrusow einzutragen. Bitte schreiben Sie eine Mail an: kondolenz@igfm.de

[zum Online-Kondolenzbuch für den Gründer der IGFM ...]
[zum Nachruf für Iwan Agrusow ...]

 

  

Gründungsvater der IGFM verstorben - Iwan I. Agrusow, ein engagierter Kämpfer für die Menschenrechte


Iwan Iwanowitsch Agrusow, Gründer der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), ist in der Nacht zum 1.02.2012 im Alter von 87 Jahren verstorben. Karl Hafen, IGFM-Geschäftsführer: "Er war der Inbegriff von Mut und Demut, ein Vorbild für jeden Menschenrechtler. Ihm wurde im II. Weltkrieg seine Jugend gestohlen und während des Kalten Krieges viel Unrecht getan. Gott sei Dank hat er das nie zu nahe an sich herangelassen; er hatte Wichtigeres zu tun. Sein Leben stand ganz im Einsatz für die Menschenrechte. Für ihn ein Akt der christlichen Nächstenliebe, eine Ehrensache."
Beileidsbekundungen bitte an: kondolenz@igfm.de

[zum Nachruf für Iwan Agrusow ...]

 

  

Kuba: Ashton zeigt sich besorgt über Anstieg kurzzeitiger Verhaftungen in Kuba


Die außenpolitische Sprecherin der EU, Catherine Ashton, äußerte am vergangenen Samstag, dass die EU sehr besorgt über die erneuten Festnahmen von friedlichen Demonstranten in Kuba sei. Nach Ashton müsse es in Kuba Fortschritte in Bezug auf "völligen Respekt der zivilen und politischen Rechte der Bevölkerung geben, einschließlich der freien Meinungsäußerung". Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sieht darin eine absolut zutreffende aber sehr späte Erkenntnis der EU-Politikerin.

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Kuba: Frauenrechtlerinnen sexuell belästigt, misshandelt und verhaftet


Sieben Mitglieder der feministischen "Rosa Parks Bewegung für bürgerliche Rechte" veranstalteten vergangenen Mittwoch einen Protestmarsch, um die Freilassung der unabhängigen Journalistin Yasmín Conlledo Riverón und ihres Ehemanns Yusmani Rafael Alvarez Esmoris zu fordern. Das berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Conlledo Riverón ist Mitglied der Gefangenenhilfsorganisation "Damen in Weiß". Sie wurde am 8. Januar 2012 in ihrem Haus in Santa Clara willkürlich festgenommen und ist seither in Haft. Wie die IGFM weiter mitteilt, wurde der Protestmarsch nach wenigen Minuten von 25 Polizei- und Staatssicherheitsbeamten angegriffen. Die Frauen wurden geschlagen, sexuell belästigt, verhaftet und in Streifenwagen gezerrt.

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Deutschland / Iran: Abgeordnete Uta Zapf (SPD) wird Patin einer inhaftierten iranischen Journalistin


Mit der Übernahme der Patenschaft für die inhaftierte Journalistin und politische Aktivistin Hegameh Shahidi setzt die Bundestagsabgeordnete der SPD, Uta Zapf, - einst selbst in der Friedensbewegung aktiv - ein Zeichen für Menschenrechte. "Die Lage der Menschenrechte im Iran und die sich vor den diesjährigen Wahlen weiter verschärfende Situation stehen im Schatten der Diskussion über das iranische Atomprogramm", so Zapf.

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Europa / Iran: Frank Engel, MdEP/EVP wird Pate von inhaftiertem iranischem Pastor


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Pastor Mehdi Foroutan setzt Frank Engel, Europaabgeordneter der Europäischen Volkspartei, ein Zeichen für Menschenrechte. "Nirgendwo auf der Welt dürfen Menschen straffällig werden, weil sie bestimmten religiösen Überzeugungen anhängen", so Engel. Laut der IGFM, hat sich die Situation für Christen im Iran nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmoud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft. Täglich werden sie diskriminiert, misshandelt, verhaftet - viele sogar zum Tode verurteilt.

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Iran: Revolutionswächter zwingen Blogger zu TV-Geständnissen


Die Cyber-Einheit der iranischen "Wächter der Islamischen Revolution" hat in der vergangenen Woche versucht, von drei inhaftierten regimekritischen Bloggern falsche Geständnisse vor laufenden Fernsehkameras zu erpressen. Saeed Malekpour, Vahid Asghari und Hossein Ronaghi Maleki wurden von Agenten der Cyber-Einheit verhört und unter Druck gesetzt. Die Praxis, von politischen Gefangenen durch Folter falsche Geständnisse vor laufenden Kameras zu erzwingen, hat nach Kenntnissen der IGFM im Iran bereits eine traurige Tradition.

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Iran: Administratoren regimekritischer Facebook-Gruppe verhaftet


Am 31. Januar wurden die Administratoren der Facebook-Gruppe "Daaf & Paaf" vergangenen Montag von der iranischen Cyber-Polizei verhaftet. Die Gruppe hatte online einen Schönheitswettbewerb veranstaltet und ihre 27 000 Mitglieder aufgefordert, Fotos auf der Pinnwand der Gruppe zu veröffentlichen. Kamal Hadian, Chef der iranischen Cyber-Polizei, erklärte vergangenen Montag in einer Pressekonferenz, die Gruppe habe "Korruption und Unmoral" verbreitet. Die IGFM bezeichnet die Verhaftung der vier Administratoren als "erneuten Angriff auf die freie Meinungsäußerung" und fordert deren sofortige Freilassung.

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Ägypten: Zwölf Frauen sollen 40 Millionen Ägypterinnen repräsentieren


Dem neugewählten 498-köpfigen Parlament von Ägypten gehören 486 Männer und 12 Frauen an. Die IGFM weist darauf hin, dass diese erschreckende Bilanz auf die kurzerhand vom Obersten Militärrat verfügte Abschaffung der unter Mubarak eingeführten Frauenquote im Parlament zurückzuführen ist. Die erst 2010 eingeführte Quote wurde durch die Regelung ersetzt, gemäss der auf jeder Wahlliste mindestens eine Frau stehen müsse. Über 70 Prozent der Abgeordneten gehören dem islamistischen Spektrum an. Für Frauenrechte bedeute dies eine "Katastrophe", so die IGFM.

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Deutschland / Iran: Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) wird Patin von inhaftierter iranischer Frauenrechtlerin


Mit der Übernahme der Patenschaft für die inhaftierte Bloggerin und Frauenrechtlerin Fereshteh Shirazi setzt die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner ein Zeichen für Menschenrechte. "Es ist unsere Pflicht, denen eine Stimme zu geben, die von totalitären Regimen mundtot gemacht wurden. Deshalb möchte ich stellvertretend für kritische Internetaktivisten die Patenschaft für Fereshteh Shirazi übernehmen", so Rößner.


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Kuba: Gewalt und Verhaftungen bei Gedenkfeiern für kubanischen Freiheitskämpfer


Am 28. Januar feierten die Kubaner den 159. Geburtstag des kubanischen Nationalhelden José Martí, der vor über hundert Jahren zum Symbol des kubanischen Unabhängigkeitskampfes wurde. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurden Gedenkfeiern zu Ehren des kubanischen Freiheitskämpfers in ganz Kuba von Sicherheitskräften gestört. Mitglieder der Gefangenenhilfsorganisation "Damen in Weiß", Menschenrechtsverteidiger und Dissidenten wurden misshandelt und verhaftet, ihre Häuser von regimetreuen Schlägern angegriffen und belagert.

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Stuttgart: Infos zu Christenverfolgung


Vom 26. bis 28. Januar 2012 sind die Stuttgarter Schleyer-Halle und die Porsche-Arena Austragungsort des Willow Creek-Leitungskongresses 2012 "Fokus", zu dem rund 8.000 Besucher erwartet werden - vor allem aktive Mitarbeiter aus Kirchengemeinden und Pastoren. Die IGFM nutzt diese Möglichkeit, um die Teilnehmer auf die zum Teil dramatische Menschenrechtslage verfolgter christlicher und anderer Minderheiten aufmerksam(er) zu machen.


[weitere Informationen ...]

 

  

Iran: Iranische Friedensnobelpreisträgerin spricht sich für Wahlboykott aus


Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi hat sich am 26. Januar für eine Boykott der "Scheinwahlen zum 12. Islamischen Parlament" im Iran ausgesprochen. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, unterstützt Ebadi damit die Forderung von 39 politischen Gefangenen nach einem Wahlboykott und der Freilassung der iranischen Oppositionsführer Zahra Rahnavard, Mir Hossein Moussavi und Mehdi Karroubi.

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Ägypten: Vereidigung des neuen Parlaments wichtiger Schritt zu islamischem Staat?


Ali Larijani, der Sprecher des iranischen Parlaments, beglückwünschte den neu gewählten Sprecher des ägyptischen Parlaments, den Muslim-Bruder Saad al-Katatny, in einem Brief. Die Vereidigung des ägyptischen Parlaments sei ein wichtiger Schritt zu einem islamischen Staat. Der Brief ist vergangenen Mittwoch auf der Website des staatlichen iranischen Nachrichtensenders Al-Alam veröffentlicht worden. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, setze sich Larijani darin für eine Verbesserung der Beziehungen beider Länder ein.

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Lichtermarsch in Stuttgart: "Christen - Opfer religiös motivierter Gewalt"


Am 26. Januar 2012 hat die IGFM einen Lichtermarsch durch die Stuttgarter Innenstadt veranstaltet, um auf die zunehmende Einschüchterung und Verfolgung von Minderheiten durch religiöse Extremisten und Diktaturen aufmerksam zu machen. Anlass für die Aktion waren der erdrutschartige Wahlsieg der Islamisten in Ägypten und die blutigen Angriffe auf Kirchen und Christen in Nord-Nigeria. Doch neben diesen international wahrgenommenen Brennpunkten werden religiöse Minderheiten auch in zahlreichen anderen Staaten drangsaliert - vielfach sind die Opfer Christen, z.B. christlichen Konvertiten im Iran.


[Impressionen vom Lichtermarsch am 26. Januar 2012 in Stuttgart ...]

 

  

Nigeria: Religiöser Fanatiker neuer Polizeichef in Nigeria


Als denkbar schlechteste Entscheidung des nigerianischen Präsidenten Jonathan beurteilt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Ernennung von Mohammed Abubakar zum neuen nigerianischen Polizeichef. Abubakar wird nachgesagt, die islamistische Terrorgruppe Boko Haram ideologisch und logistisch unterstützt zu haben. Die Christen in Nigeria hätten kein Vertrauen zu einem Mann, den die offizielle Untersuchungsmission des Massakers von Jos im Jahre 2001, bei dem Hunderte Frauen und Kinder ermordet wurden, "religiöser Fanatiker" genannt hatte. Abubakar löst Hafiz Rungim ab, in dessen Amtszeit der Terror der islamistischen Sekte Boko Haram eskalierte.

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Kuba: Bundesregierung über Tod von Villar Mendoza bestürzt


Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Markus Löning, hat sich am Montag (23.Januar 2012) in Berlin zum Tod des kubanischen Dissidenten Wilman Villar Mendoza bestürzt gezeigt und die kubanische Regierung aufgefordert, endlich alle politischen Gefangenen frei lassen. Gleichzeitig forderte er uneingeschränkte Meinungsfreiheit und demokratische Wahlen.

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Iran: Verhaftungen und Drohungen im Vorfeld der Wahlen


Irans Geheimdienstminister, der schiitische Geistliche Heydar Moslehi, hat am 24. Januar im Hinblick auf die bevorstehenden Parlamentswahlen über die staatliche Nachrichtenagentur Fars News erneut eine klare Drohung an die Opposition ausgesprochen. Moslehi gab Verhaftung von "Wahlstörern" bekannt, die er beschuldigte, Verbindungen zu "ausländischen Kräften" zu haben. "Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und die willkürliche Verhaftung von potentiellen "Wahlstörern" verdeutliche die Angst der iranischen Behörden vor dem Einfluss der Regimegegner und vor neuen Protesten", so die IGFM.

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IGFM-Pressekonferenz: "Christen - Opfer religiös motivierter Gewalt"


Der erdrutschartige Wahlsieg der Islamisten in Ägypten, die blutigen Angriffe auf Kirchen und Christen in Nord-Nigeria und die Verhaftungen von christlichen Konvertiten im Iran alarmieren jetzt auch Europa. Ziel der Pressekonferenz am 24. Januar 2012 in Stuttgart war es, diese Entwicklungen aufzuzeigen und mögliche Lösungsansätze zu präsentieren.


[Infos zur IGFM-Pressekonferenz am 24. Januar 2012 ...]

 

  

Ägypten: Erster Jahrestag der Revolution


Der Oberste Militärrat hat den 25. Januar zum offiziellen Feiertag erklärt und plant eine aufwändige Zeremonie, um den Jahrestag der Revolution gebührend zu begehen. Aber nicht alle sehen Grund zu feiern. Kritiker des Militärs werden verfolgt und inhaftiert, etwa 12.000 Zivilisten wurden in den vergangenen zwölf Monaten vor Militärgerichte gestellt, Soldaten und Sicherheitskräfte griffen gewaltsam Demonstranten und Passanten an. Die IGFM sorgt sich vor allem um die wachsende Diskriminierung der christlichen koptischen Minderheit, die Rückschritte in Bezug auf die Frauenrechte und die zunehmenden Angriffe auf die Meinungsfreiheit. Viele ägyptische Menschenrechtsaktivisten sehen in den offiziellen Feierlichkeiten anlässlich des 25. Januars nur eine Taktik des Militärs, um von den Missständen im Land und den eigenen Fehlern abzulenken.

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Iran: Christliche Hausgemeinden im Visier der Islamischen Republik


Unter iranischen Konvertiten wächst die Sorge vor weiteren Verhaftungen und einer noch härteren Verfolgung der iranischen Untergrundgemeinden. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in ihrer Pressekonferenz in Stuttgart berichtete, nahmen Einschüchterungen und Drohungen in den vergangenen Monaten deutlich zu. Der iranische Geheimdienstminister, der schiitische Geistliche Heydar Moslehi, hatte bereits Ende November 2011 "neue Anstrengungen" im Kampf gegen Hausgemeinden verkündet. Flankiert werden die Repressalien gegen Konvertiten, Bahá'í, Menschenrechtler und die iranische Demokratiebewegung mit verbalen Angriffen in staatlichen Meiden gegen vermeintlich schädliche westliche Einflüsse, so die IGFM.

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Kuba: 80 Bürgerrechtler verhaftet und misshandelt


Wie die Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, fand bereits zwei Tage nach seinem Tod, am vergangenen Freitag (,den 20. Januar 2012) unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen das Begräbnis des in Folge eines Hungerstreiks verstorbenen Regimegegners Wilman Villar Mendoza in der ostkubanischen Stadt Contramaestre statt. Nach Angaben des Menschenrechtsverteidigers Jorge Cervantes überstieg am 20. Januar die Zahl der Sicherheitskräfte die der Einwohner von Contramaestre. Mitglieder der Gefangenenhilfsorganisation "Damen in Weiß" und die aus ganz Kuba angereisten Menschenrechtsaktivisten wurden an der Teilnahme am Begräbnis gehindert, so die IGFM.

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Deutschland / Iran: Dr. Renate Sommer (CDU) wird Patin von inhaftiertem iranischen Pastor


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Behrouz Sadegh Khanjani setzt Dr. Renate Sommer als Mitglied des Europäischen Parlaments ein Zeichen für Menschenrechte. "Die Religionsfreiheit ist ein Grundpfeiler der Demokratie, an die wir uns in Europa so sehr gewöhnt haben. Im Iran aber wird die freie Ausübung einer Minderheitenreligion, zu der das Christentum dort nun einmal zählt, massiv behindert. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Wir sind auch für die Christen im Iran verantwortlich", so Sommer.

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Kuba: Inhaftierter Menschenrechtsverteidiger erliegt dem Hungertod


Am 18. Januar ist der inhaftierte Menschenrechtsverteidiger Wilmar Villar Mendoza nach einem 50 Tage andauernden Hungerstreik in einem Krankenhaus in Santiago de Cuba gestorben. Todesursachen waren multiples Organversagen und Sepsis. Villar Mendoza, der am 24. November 2011 wegen einer friedlichen Protestkundgebung in der Stadt Contramaestre (Provinz Santiago de Cuba) zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, protestierte mit seinem Hungerstreik gegen seine willkürliche Inhaftierung und konstruierte Anklage. Die IGFM erinnert in diesem Kontext an Orlando Zapata Tamayo, der am 23. Februar 2010 an den Folgen eines Hungerstreiks und unterlassener Hilfeleistung starb, und macht das repressive Castro-Regime auch für Mendozas Tod verantwortlich.

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Ägypten: Blasphemiegesetz misst mit zweierlei Maß


In den vergangenen Monaten wurden in Ägypten vermehrt Angehörige der koptischen Minderheit wegen Blasphemie angeklagt. So fand am 14. Januar die Anhörung des koptischen Milliardärs und Politikers Naguib Sawiris vor Gericht statt. Der Grund dafür war seine Verbreitung von Karikaturen über Twitter, die eine bärtige Mickey-Maus im Gewand der radikal-islamistischen Salafisten und eine Minni-Maus mit Schleier zeigten. "Das Blasphemiegesetz wird anscheinend nur gegen Kopten angewandt", kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM. "Wenn Muslime den christlichen Glauben öffentlich schmähen und dämonisieren, sehen die Behörden darüber hinweg".

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Kubanische Menschenrechtler setzen Hoffnung in Papstbesuch


Kubanische Menschen- und Bürgerrechtler setzen große Hoffnungen in die erste Kuba-Reise von Papst Benedikt XVI., die von 26. bis 28. März 2012 stattfinden wird. Berta Soler, Sprecherin der Gefangenenhilfsorganisation "Damen in Weiß" (Damas de Blanco), die sich mit Nuntius Bruno Musaro, dem Abgesandten des Vatikan in Kuba, traf: "Wir glauben fest daran, dass er (der Papst) sich für das Wohlergehen und die Freilassung vieler politischer Gefangener einsetzen wird, wenn wir ihn darum bitten." "Eine Begegnung mit Vertretern der christlich inspirierten Demokratiebewegung, insbesondere den "Damen in Weiß" und der Christlichen Sozialbewegung, wären ein bedeutendes Zeichen für die Freiheit und das Selbstbewusstsein der Kirche", so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

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Deutschland / Iran: Rudolf Henke (CDU) ist Pate eines inhaftierten iranischen Pastors


Mit der Übernahme der Patenschaft für den inhaftierten Behrouz Sadegh Khanjani setzt der Aachener CDU-Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke ein Zeichen für Menschenrechte. "Gläubige wegen ihres Bekenntnisses zu einer Religion zu verfolgen oder zu bedrängen, ist ein schwerer Verstoß gegen die Menschenrechte", so Henke. Laut der IGFM, hat sich die Situation im Iran für Christen nach der umstrittenen Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads am 12. Juni 2009 dramatisch verschärft. Christen würden täglich diskriminiert, misshandelt und gefangengenommen.

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Iran: Menschenrechtsanwalt Soltani vor Gericht


Dem international wohl bekanntesten Menschenrechtler im Iran, Rechtsanwalt Abdolfattah Soltani, wird gegenwärtig der Prozess gemacht. Nach Informationen der IGFM fand am 8. Januar 2012 die erste Verhandlung unter dem Vorsitz des berüchtigten Richters Pir Abbasi am Teheraner Islamischen Revolutionsgericht statt. Soltani, dem 2009 in Abwesenheit der Internationale Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg verliehen wurde, befindet sich seit dem 10. September 2011 wegen "regimefeindlicher Propaganda", "Verschwörung gegen die Staatssicherheit" und "Akzeptanz eines gesetzeswidrigen Preises" in der 209. Abteilung des für Folter berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnisses in Untersuchungshaft.

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Kuba: Gedenkmarsch zum Grab kubanischer Bürgerrechtlerin niedergeknüppelt


Am 8. Januar 2012 wurde im Dorf Pedro Betancourt (Provinz Matanzas) der Gedenkmarsch von über 20 Dissidenten zum Grab der kubanischen Bürgerrechtlerin Gloria Amaya González von Sicherheitskräften niedergeknüppelt, einige der Teilnehmer wurden verhaftet. Sie wollten am zweiten Todestag der Menschenrechtlerin Blumen auf ihr Grab legen. Teilnehmer waren unter anderem Mitglieder der Gefangenenhilfsorganisation "Damas de Blanco" (Damen in Weiß), Menschenrechtler sowie Freunde und Familienangehörige.

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SR Vietnam: AIDS als Waffe gegen Regimekritiker


Auf Anordnung der Hanoier Regierung ist die bekannte regimekritische Bloggerin Bui Thi Minh Hang ohne Gerichtsurteil in ein Sonderstraflager für HIV-infizierte Straftäterinnen eingewiesen worden. Laut Beschluss des Volkskomitees soll Frau Hang dort zwei Jahre lang "umerzogen" werden. Die IGFM sieht in der willkürlichen Strafmaßnahme die Absicht des Regimes, die unliebsame Regimekritikerin gezielt der Gefahr einer HIV-Ansteckung auszusetzen. Da Frau Hangs Strafmaßnahme nicht auf einer gerichtlichen Grundlage beruht, kann sie immer wieder verlängert werden.

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Kuba: Freilassung von Gefangenen nur eine Farce des Castro-Regimes?


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurden am 8. Januar 2012 im ostkubanischen Holguín Caridad Caballero Batista, Mitglied der Gefangenenhilfsorganisation "Damas de Blanco" (Damen in Weiß) und Esteban Sade beim Betreten der Kirche Pueblo Nuevo verhaftet. Caridad Caballero Batista hatte zuvor öffentlich erklärt, dass die Begnadigung von 2.900 kubanischen Gefangenen durch das Castro-Regime eine "Farce und Manipulation seitens des Regimes" sei.

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Chile: Chilenische Regierung verharmlost Verbrechen der Pinochet-Diktatur


Besorgt zeigt sich die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) über die jüngste Entscheidung des Nationalen Bildungsrates Chiles, in den Lehrplänen für die erste bis sechste Schulklasse die Militärdiktatur Augusto Pinochets (1973-1989) nicht mehr als solche zu benennen. Statt "Militärdiktatur" sprechen die neuen Texte von "Militärregime". Während der Zeit der Militärdiktatur Augusto Pinochets zwischen 1973 und 1989 wurden in Chile mindestens 3.000 Menschen, zumeist Regimekritiker, ermordet. Zehntausende wurden schwer gefoltert und gezwungen, ins Exil zu fliehen.

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IGFM: Aktualität durch Onlinepetitionen - machen Sie mit! Helfen Sie Pastor Youcef Nadarkhani


Neben den herkömmlichen Unterschriftslisten setzt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) nun auch Onlinepetitionen ein. Pastor Youcef Nadarkhani, wegen seines Glaubens im Iran zum Tode durch den Strang verurteilt, ist der erste Fall, für welchen Sie auch online Ihre Unterstützung ausdrücken und eine Lösung fordern können. Diese Onlinepetition wird mindestens sechs Monate laufen, dann werden die digital gesammelten Unterschriften den Abgeordneten des Deutschen Bundestages übergeben. Die Forderung ist die gleiche wie bei herkömmlichen Appelllisten: Sofortige und bedingungslose Freiheit für Youcef Nadarkhani - Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht!

Schließen Sie sich uns an - und handeln Sie jetzt. Mit ein paar Klicks zu Ihrem Beitrag!

http://openpetition.de/petition/online/freiheit-fuer-iranischen-pastor-youcef-nadarkhani

 

 

Stellenanzeige: Diktator/in für Nordkorea gesucht


17.12.2011: Kim Jong-il ist tot.
19.12 2011: Nordkorea sucht einen neuen Diktator.
20.12.2011: Die IGFM schaltet eine Stellenanzeige.

 

 [zur Stellenanzeige ...]

 

  

Nordkorea: Neuer Herrscher startet mit niederschmetternder Eröffnungsbilanz


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) feststellt, hinterlässt der verstorbene Diktator Kim Jong-il seinem Nachfolger eine niederschmetternde Bilanz: In dem stalinistisch regierten und hermetisch abgeschotteten Nordkorea leiden in Zwangsarbeiterlagern über 200.000 politische Gefangene. Durch die staatlich gelenkte Planwirtschaft herrscht seit Jahrzehnten extreme Mangelversorgung. Als Folge dieser Misswirtschaft rafften Hungerkatastrophen in den letzten 15 Jahren weit über eine Million Menschenleben davon.

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SR Vietnam: Haft und Folter gegen Hoa-Hao Buddhisten


Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat ein Volksgericht der südvietnamesischen Provinz An Giang in einem von Rechtsbeugung gekennzeichneten Prozess zwei Hoa-Hao Buddhisten wegen angeblichen "Missbrauchs demokratischer Rechte und Freiheiten" zu hohen Haftstrafen verurteilt: Nguyen Van Lia erhielt fünf und Tran Hoai An drei Jahren Haft. Die Angeklagten gehören der 3 bis 4 Millionen zählenden religiösen Gemeinschaft Hoa-Hao an, die sich der Zwangseingliederung in die regierungsamtliche Hoa-Hao Organisation widersetzt. Die IGFM fordert Vietnam auf, das Recht auf Religionsfreiheit der Hoa-Hao Minderheit zu respektieren und die inhaftierten Nguyen Van Lia und Tran Hoai An umgehend und bedingungslos freizulassen.

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Impressionen: Mahnwache zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2011 in Frankfurt


Zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) führte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) eine Mahnwache zum Gedenken aller Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch. Diese Mahnwache fand in der größten Fußgängerzone der Frankfurter Innenstadt statt. Mit dabei waren unter anderem der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Michael Gahler und Frau Mahin Mousapour, Pastorin einer Konvertitengemeinde in Deutschland. Michael Gahler beteiligt sich an dem "politischen Patenschaftsprogramm Iran" der IGFM.


[Impressionen zur Mahnwache am Internationalen Tag der Menschenrechte ...]

 

 

 

Mahnwache für den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani in Berlin


Vor der iranischen Botschaft in Berlin protestierten am 8. Dezember 2011 - zwei Tage vor dem Internationalen Tag der Menschenrechte - IGFM Mitglieder und Unterstützer mit einer Mahnwache gegen die drohende Hinrichtung des iranischen Pastors Youcef Nadarkhani. Von 14.00 bis 18.00 Uhr machten die Aktivisten mit Transparenten, Flugblättern, Unterschriftenlisten, Kerzen und mit Gesang auf diesen Fall aufmerksam.


[mehr zur Mahnwache für Pastor Nadarkhani in Berlin ...]

 

 

  

Kuba: 200 kubanische Regimegegner festgenommen - "Feuerwerk der Hoffnung" ängstigt Castro-Regime


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte berichtet, sind im Vorfeld des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember über 200 kubanische Regimekritiker festgenommen wurden. Die in den meisten Fällen kurzfristigen Festnahmen sind "Präventivmaßnahmen" des Castro-Regimes, um Proteste zum Tag der Menschenrechte im Keim zu ersticken. Bereits am 9. Dezember war eine von Exilkubanern organisierte Bootsparade gestartet, um auf internationalen Gewässern ein "Feuerwerk der Hoffnung" als Zeichen ihrer Solidarität mit den auf der Insel verbliebenen Regimekritikern zu zünden.

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Ägypten: Sorge vor islamischer Staatsform nach iranischem Muster


Unter ägyptischen Konvertiten und koptischen Christen wächst die Sorge vor einer Machtübernahme der Islamisten, der Ausweitung der Scharia und iranischen Verhältnissen am Nil. Die in diesem Ausmaß nicht erwarteten Wahlerfolge islamistischer Parteien könnten zu einer Auswanderungswelle von christlichen Kopten und säkularen Ägyptern führen, so die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am 8. Dezember 2011 in einer Pressekonferenz in Berlin.

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SR Vietnam: Kein Lebenszeichen von inhaftierter Bloggerin und "Vietnams Frau des Jahres 2011"


Wegen Verteilung von Flugblättern an Passanten wurden am 7. Dezember in Ho Chi Minh Stadt (Saigon) zwei Blogger festgenommen. Das Flugblatt mit der Aufschrift "Ich suche meine Mutter" zeigte das Konterfei der bekannten Bloggerin Bui Minh Hang, von der seit ihrer Verhaftung Ende November 2011 jedes Lebenszeichen fehlt. Nach Angaben der IGFM handelt es sich bei den Festgenommenen um die Blogger Bui Trung Nhan und Tran Hoai Bao. Mehrere Blogger in Vietnam klagen zunehmend über strenge Observationen, gewaltsame Übergriffe und willkürliche Geldstrafen durch die Polizei.

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Iran: "Führer" Khamenei - Reformer dürfen an Wahlen teilnehmen, wenn sie "Reue zeigen"


Laut neuesten Ankündigung des iranischen "Obersten Führers", Ayatollah Sayed Ali Khamenei, dürfen reformorientierte Kandidaten zu den Parlamentswahlen im kommenden März nur dann antreten, wenn sie "zugeben, im Unrecht gewesen zu sein (...) und einen Fehler begangen" zu haben und diese "ihre Fehler nicht wiederholen wollen". Nach Angaben der IGFM bezieht sich Khamenei vor allem auf die von Reformern geübte Kritik an der gefälschten Präsidentschaftswahl 2009, die Auslöser der größten Krise in der Islamischen Republik nach der Revolution im Jahr 1979 war.

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Kuba: Menschenrechtsaktivisten getreten, geschlagen und verhaftet


Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde am 2. Dezember eine Gruppe von etwa 50 Bürgerrechtlern in Palma Soriano in der Provinz Santiago de Cuba von der Polizei angegriffen und misshandelt. Die Bürgerrechtler schwenkten eine kubanische Flagge und skandierten "lang leben die Menschenrechte", als sie von Polizisten mit Schlagstöcken attackiert, brutal geschlagen, getreten und anschließend in Busse gezerrt wurden. 31 der Demonstranten befinden sich momentan in Haft. Darunter auch José Daniel Ferrer Garcia und Angel Moya Acosta, Mitglieder der "Gruppe 75".

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SR Vietnam: "Bitte Kirche nicht als Diskothek nutzen!"


Fünf katholische Priester des Redemptoristen-Ordens und über 30 Angehörige der Pfarrgemeinde Thai Ha wurden in den morgenstunden des 2. Dezember in Hanoi verhaftet. Laut IGFM-Auskunft gehörten sie einer Gruppe von etwa 100 Katholiken an, die beim Volkskomitee eine Beschwerde gegen illegale Bauarbeiten auf dem Grundstück ihrer Kirche eingereicht hatten. Während der anschließenden Kundgebung wurden sie von Personen angegriffen, die rote Armbändern trugen und unter Anleitung der Polizei standen. Die Gläubigen wurden in einen Bus gezerrt und zum "Aufenthaltszentrum Loc Ha" gebracht, das eigentlich ein Heim für festgenommene Prostituierte ist. Die IGFM fordert die vietnamesische Regierung auf, die festgenommenen Katholiken umgehend und bedingungslos freizulassen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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Bundesfreiwilligendienst bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte


Sie wollen etwas Sinnvolles mit Ihrer Zeit machen?
Sie möchten sich für Schwächere engagieren?
Sie wollen einen Beitrag für Menschen leisten, die aus politischen, religiösen oder ethnischen Gründen verfolgt oder diskriminiert werden?
Die IGFM freut sich über Anfragen und Bewerbungen!


[Infos zum Bundesfreiwilligendienst bei der IGFM ...]

 

  

Häufige Folter- und Misshandlungsmethoden in der VR China

 

Beinahe jeder Inhaftierte in der Volksrepublik China musste bzw. muss Folter erleiden. Schläge und Tritte, Hochziehen an nach hinten verdrehten Armen, Erstickungsmethoden, Elektroschocks, Schlafentzug, sexuelle Gewalt, Stich- und Schnittverletzungen - Zeichnungen veranschaulichen die grausamen Foltermethoden in China.

[zum Bericht ...]

 

  

Deutschland: DDR-Zuchthaus Cottbus endlich in 'Häftlings'-Hand


Als einen späten Sieg über die DDR-Diktatur feiert die IGFM die friedliche Übernahme des Zuchthaus Cottbus durch den Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.. Über 200 von der IGFM zwischen 1972 bis zur Wiedervereinigung betreute Oppositionelle, Bürgerrechtler und Ausreisewillige waren in diesem Gefängnis aus politischen Gründen inhaftiert, darunter z.B. der jetzige brandenburgische Landtagsabgeordnete Dieter Dombrowski und der Schriftsteller Siegmar Faust. Besonders grausame Strafmaßnahmen im Zuchthaus Cottbus waren Dunkel- und Kältearrest und die Einsperrung in den von den Gefangenen so genannten "Tigerkäfigen".

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Urlaub? Herzlich Willkommen im Paradies der Diktatoren!
Online-Spiel zu Tourismus und Menschenrechten


In vielen Urlaubsländern wie Kuba, Ägypten oder China sind Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung. Trotzdem erfreuen sich diese Länder bei Pauschalreisenden großer Beliebtheit. Aus Desinteresse oder schlichtem Nicht-Wissen ignorieren die Meisten, dass große Teile der Reisekasse direkt in die Kassen der menschenverachtenden Systeme und sogar der Militärs fließen. Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2010 haben die IGFM und die Frankfurter Werbeagentur Leo Burnett mit einer Kampagne darauf aufmerksam gemacht. Eigens für diesen Zweck wurde das Online-Spiel "Welcome to the Tourist Paradise" kreiert.

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Polen / IGFM: Polnischer Staatspräsident ehrt deutsche Menschenrechtler für Unterstützung im Kampf für Freiheit


Der neue polnische Staatspräsident Bronislaw Komorowski ehrte bei seinem Antrittsbesuch bei Bundestagspräsident Norbert Lammert mehrere Deutsche, die Polen im Kampf um Freiheit unterstützt haben. Im Beisein des Bundestagspräsidenten verlieh Staatspräsident Komorowski im Reichstag Dankbarkeitsmedaillen des Europäischen Zentrums der Solidarität in Danzig. Stellvertretend für die IGFM nahm Prof. Wolfgang Stock die Ehrung entgegen. Die IGFM hatte nach der Verhängung des Kriegsrechts in Polen am 13. Dezember 1981 insgesamt 16 LKW-Konvois zur Unterstützung der verbotenen Gewerkschaft Solidarnosc nach Danzig geschickt.

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Menschenrechtsarbeit zum Iran

 

Sie können Farsi und Deutsch sprechen und schreiben, Sie interessieren sich für Menschenrechte im Iran, Sie lehnen Gewalt und jede Form von Extremismus ab.

 

Wir freuen uns, über Ihre ehrenamtliche Mitarbeit! Wir setzen uns für die Verwirklichung von Freiheitsrechten und für Gleichberechtigung ein. Wir arbeiten gegen Folter, willkürliche Verhaftungen, barbarische Strafen, Diskriminierung und die Verfolgung Andersdenkender.

 

Sie haben Interesse, diese Arbeit durch Übersetzungen und Recherchen zu unterstützen? Wir freuen uns über Ihre Mail an info@igfm.de!

[mehr Infos zu unserer Arbeit zum Iran...]
[mehr Infos zum IGFM-Medienpreis Iran...]
[mehr Infos zur Steinigung...]

 

 

  

Laogai: Das Zwangsarbeitslagersystem der Volksrepublik China


Laogai ist eine chinesische Abkürzung des Begriffs "Lao Dong Gai Zao" und bedeutet wortwörtlich übersetzt "Reform durch Arbeit". Der Begriff wird häufig als Synonym für das gesamte Arbeitslagersystem in der Volksrepublik China verwendet. Da alle Informationen bezüglich der Lager als Staatsgeheimnis streng unter Verschluss gehalten werden, gibt es keine offiziellen Statistiken über die Anzahl der Lager und deren Insassen. Die unabhängige Laogai Research Foundation konnte jedoch bis Juni 2008 mindestens 1.422 Arbeitslager in der Volksrepublik identifizieren. Gründer dieser Stiftung ist IGFM-Kuratoriumsmitglied Harry Wu, der selbst insgesamt 19 Jahre als politischer Gefangener in Laogai-Lagern als Arbeitssklave ausgebeutet wurde.

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Kuba/IGFM-Patenschaftsprogramm: Abgeordnete setzten sich für politische Gefangene ein

 

 

Abgeordnete des Bundestages, mehrerer Landtage und des Europäischen Parlamentes hatten sich ab 2007 zu Paten für politische Gefangene in Kuba erklärt. Die Politiker wollten sich persönlich für die Freilassung von willkürlich inhaftierten Menschenrechtlern, Gewerkschaftern und anderer politischen Gefangenen in dem seit Jahrzehnten diktatorisch regierten Kuba einsetzen.

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© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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