Die GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) ist ein loser Zusammenschluss von zwölf Teilrepubliken der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR). Sie wurde Ende 1991 zunächst von Russland, Weißrussland (Belarus) und der Ukraine gegründet, die den sowjetischen Unionsvertrag von 1922 aufkündigten und die Auflösung der Sowjetunion einleiteten. Kurz danach wurde die GUS durch den Beitritt von Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisien, Republik Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan erweitert. Im Dezember 1993 trat auf Moskaus Druck Georgien der GUS bei. Die drei baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) verweigerten erfolgreich einen Beitritt zur GUS, die seit ihrer Gründung unter Russlands Dominanz steht. |