Mahnwachen in Berlin und Frankfurt: Meinungsfreiheit für alle Kubaner!


 

Mahnwache in Frankfurt

Foto: © IGFM

Den dritten Jahrestag der Massenverhaftungen vom 18. März 2003 hat die IGFM zum Anlass genommen, auf die dramatische Lage auf Kuba aufmerksam zu machen. Am 16. und 17. März 2006 fanden dazu Mahnwachen an der Hauptwache, nahe dem größten kubanischen Fremdenverkehrsbüro Europas in Frankfurt am Main statt. Mit Transparenten, Spruchbändern, Flugblättern und Unterschriftenlisten bekundeten die Teilnehmer der Mahnwachen ihre Solidarität und Verbundenheit mit den Opfern der kubanischen Diktatur Fidel Castros, die den Kubanern seit knapp fünfzig Jahren Demokratie und Meinungsfreiheit vorenthält. Zahlreiche Bürger unterzeichneten Unterschriftenlisten, in denen die Freiheit von inhaftierten Journalisten, Bürgerrechtlern und anderen politischen Gefangenen gefordert wurde.

 

Ziel war es, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Kubaner ihre Heimat nicht als Tourismusparadies erleben. Viele Traumstrände der Insel sind nur devisenbringenden Ausländern vorbehalten und den Einheimischen nicht zugänglich. Vor allem aber leiden viele Kubaner darunter, daß ihnen ihre grundlegenden Freiheitsrechte vorent halten werden.

 

Cuba si - Castro no

Am Jahrestag der Massenverhaftungen selbst, dem 18. März, gab es im Rahmen einer internationalen Aktion eine Mahnwache vor der kubanischen Botschaft in Berlin. ?Cuba si - Castro no? skandierten die über dreißig beteiligten kubanischen Menschenrechtsaktivisten, Mitglieder der IGFM und der Union der Opferverbände. Die Berliner Mahnwache war lange vorher angekündigt und wurde von einer Gegendemonstration begleitet, an der sich Anhänger von ?Cuba Si? und der Linkspartei / PDS beteiligten.

 

Weltweite Zusammenarbeit für die Menschenrechte

Kubanische, lateinamerikanische und europäische Menschenrechtler organisierten ähnliche Veranstaltungen in mehreren anderen Hauptstädten vor den jeweiligen diplomatischen Vertretungen Kubas, beispielsweise in Madrid, London, Amsterdam, Bratislava, Mexico City, Buenos Aires und Puerto Rico oder auf zentralen Plätzen, wie dem Wenzelsplatz in Prag und an der Hauptwache in Frankfurt.

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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