Menschenrechtspreis der IGFM Schweiz an UNO-Sonderbeauftragten




Die Sektion Schweiz der IGFM verlieh am 19. November 2005 in Bern ihren Menschenrechtspreis dem Sonderbeauftragten der UNO für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden, Alt-Bundesrat Adolf Ogi. An der Preisverleihung nahmen zahlreiche hochrangige Politiker der Schweiz teil, unter anderem Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, Vizebundeskanzler Casanova, der Regierungspräsident des Kantons Bern Annoni, sowie der Großratspräsident Koch.

Der frühere Nationalrat und Präsident der außenpolitischen Kommission, Ernst Mühlemann (Ermatingen) hob in seiner Laudatio vor allem den Einsatz des Preisträgers für Fairplay, gegenseitigen Respekt und seinen unermüdlichen Einsatzes für friedliches Miteinander hervor. Es gehe letztlich bei seiner UNO-Mission darum, innergesellschaftliche und zwischenstaatliche Spannungen abzubauen und Konflikten vorzubeugen.


"Prophet im eigenen Land"

Ogi sei ein "präventiver Diplomat" der mit seinem optimistischen Charisma Menschen zusammenführen und nicht trennen wolle. Er verdiene es, als "Prophet im eigenen Land" geehrt zu werden. Zu den Festrednern gehörte auch Kodjo Holonou, der Präsident der IGFM Sektion Togo.


Prominente Preisträger

Die 1983 gegründete Schweizer Sektion der IGFM hat ihren Menschenrechtspreis bis jetzt an zehn Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise für die Beachtung der Menschenrechte in der Welt eingesetzt haben. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Professor Joseph Voyame (St-Brais JU), der frühere Botschafter und Vermittler in  Tschetschenien, Professor Tim Guldimann, der verstorbene Kämpfer für das Volk der Penan, Bruno Manser und der Dalai Lama.

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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