Nordkorea: Weihnachtsbaum ist "psychologische Kriegsführung"


Eine Art Weihnachtsbaum an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea erhitzt die Gemüter. Es wäre eine Form der "psychologischen Kriegsführung", wenn Südkorea die Beleuchtung eines grenznahen Turms wieder aufnehmen würde; so zitiert der britische Sender BBC staatliche Medien Nordkoreas. Das kommunistische Pjöngjang sieht darin eine christliche Indoktrination der säkularen Volksrepublik. Seoul hatte laut BBC 2003 seine Tradition ausgesetzt, einen 30 Meter hohen Turm auf dem Aegibong-Hügel in Form eines Weihnachtsbaums zu beleuchten. Damals hatten sich die Beziehungen zwischen den beiden Staaten vorübergehend gebessert. Nun, nach einer erneuten Eintrübung, hätten die südkoreanischen Behörden die Illuminierung von drei Türmen entlang der Grenze gestattet.

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