Omar Moisés Ruiz Hernández: Preis für Meinungsfreiheit auf Kuba - 2648 Tage grausamer Freiheitsberaubung
Der Beginn eines langen Leidenswegs
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Für mich begann alles am 19. März 2003 um 8 Uhr Abends, als zwei in Zivil gekleidete Männer der politischen Polizei an die Tür meiner Wohnung in La Habana Vieja klopften und mich aufforderten, sie zu begleiten.
Am Tag zuvor hatte die größte repressive Verhaftungswelle gegen die friedliche Opposition Kubas begonnen - nie zuvor in der fünfzigjährigen Herrschaft der kommunistischen Regierung war so etwas passiert. Aber gerade deswegen überraschte mich meine Gefangennahme einen Tag nach dem Beginn der Verhaftungswelle auch nicht besonders.
In der Nacht davor hatte ich absichtlich mein Haus in St. Clara verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits einige Verhaftungen in meiner Provinz statt gefunden, trotzdem hatte ich noch keine Ahnung, dass ich einer der "Gruppe der 75" sein würde, deren Verhaftungen man später als "Schwarzen Frühling" bezeichnen würde. Es ist das normale Vorgehen der Polizei in diesen Fällen: Alle Beschuldigten zugleich, am selben Tag, zur selben Zeit zu verhaften.
Nachdem ich die Nacht des 19. März in einer engen Zelle des Hauptquartiers der politischen Polizei in Havanna verbracht hatte, wurde ich am 20. nachts zum Polizeiquartier nach St. Clara gebracht. Wir erreichten das auch als Villa Marista bekannte Gefängnis um kurz vor Mitternacht.
Dort blieb ich 36 Tage lang. Das Licht in der Zelle brannte Tag und Nacht, ich bekam Lebensmittelrationen, die mich mehrere Kilo abnehmen ließen. Die endlosen Befragungen mündeten schließlich in einer Massenverurteilung, bei der ich mit 18 Jahren Haft wegen "Angriffs auf die nationale und territoriale Souveränität und Integrität" bestraft wurde. Das einzige, das ich wirklich getan hatte war, mich auf Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte - das Recht auf Meinungsfreiheit - zu berufen.
Kurze Zeit später wurde ich aus meiner Zelle geholt und mit einem Gefangenentransport weg aus Havanna gebracht. Zusammen mit weiteren politischen Gefangenen wurde ich in die östlichste Provinz Kubas transportiert, nach Guantanamo, etwa 600 Kilometer entfernt von dem Haus, in dem ich mit meiner Frau und meinem 4 jährigen Sohn gewohnt hatte. Auch für sie begann nun ein langer Leidensweg.
Unterwegs fing der Gefangenenbus an, seine schwere Ladung zu entladen. Schwer war sie nicht im Sinne von Körpergewicht, sondern schwer schienen die Jahre zu wiegen, zu denen die Häftlinge verurteilt worden waren. In der Provinz Ciego Avila mussten die ersten drei von uns aussteigen. Keiner von uns ahnte damals, wie das Gefängnis uns beeinflussen, welchen Schmerz es auslösen würde, als Instrument psychologischer Folter.
Wir führten unsere Reise mit Zwischenstopps in Calamaguey, Holguin und Santiago de Cuba fort. Nach 18 Stunden Fahrtzeit erreichten wir schließlich Guantanamo um 6:20 Uhr, am Morgen des 25. April 2003.
Bis dorthin begleiteten mich fünf andere politische Gefangene. Diese fünf und zwei weitere, die später verraten worden waren, wurden meine Leidensbrüder während des einen Jahres und der vier Monate, die ich in dem Provinzgefängnis dieser östlichen Region verbrachte. Obwohl wir nur die ersten sieben Monate in Einzelzellen der selben Sektion waren, wir uns nicht sahen und fast nie miteinander reden oder uns Bücher leihen konnten, gab uns dieses Zusammensein eine spirituelle Wärme, die so wichtig ist für einen politischen Gefangenen und die fast immer unerreichbar ist, wenn man von gewöhnlichen Gefangenen umgeben ist. Dies glaube ich war auch der Grund, warum die Regierung später entschied, uns zu trennen und selbst die kleinste Kommunikationsmöglichkeit zwischen uns zu verhindern.
Am Anfang sagte man uns, wir müssten in diesen Zellen 2 Jahre verbringen, unsere Familien könnten uns alle drei Monate für zwei Stunden besuchen und eheliche Besuche wären alle fünf Monate für drei Stunden möglich. Doch schon am Ende der sieben Monate wurden wir in Zellen zu normalen Häftlingen gesperrt, von denen einige als sehr gefährlich eingestuft waren. Zumindest für mich war es so, als würde ich eine zusätzliche Strafe bekommen. Und es war auch das Schlimmste, was ich in meinen sieben Jahren Gefängnis erlebte.
Im Gefängnis von Guantanamo: "Besser allein als in schlechter Begleitung"
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Das Gefängnis von Guantanamo, Kuba |
Obwohl das Leben in einer Einzelzelle, ohne jemals eine andere Person zu sehen, schwierig ist, ist es schrecklicher, wenn man kontinuierlich mit denen zusammen sein muss, mit denen man nichts gemeinsam hat und die mit ihrer Anwesenheit das Leben zur Hölle machen. Dies bestätigt schon das alte Sprichwort: "Besser allein als in schlechter Begleitung."
Die Zeit, die ich in zwar der Einzelzelle aber nah bei meinen gleichgesinnten Brüdern war, war die beste Zeit in meinem Gefängnisdasein, obwohl wir am Anfang mit unseren Familien und Freunden nur durch Briefe kommunizieren konnten, die oft zu spät ankamen oder verloren gingen, und von Moskitos jede Nacht tausendfach gequält wurden und uns vor ihnen nicht schützen konnten.
Dann kam der Tag, an dem ich aus meiner Einzelzelle in eine Gruppenzelle mit 17 Gefangenen gebracht wurde, alle von ihnen verurteilt für kriminelle Straftaten. Die Zelle war gerade groß genug für 6 Etagenbetten mit jeweils 3 Liegen pro Bett. Am Ende befand sich eine Waschstelle für alle. Die Zelle war von der Größe her so, wie vorher meine Einzelzelle, nicht einmal drei Meter breit.
An diesem engen Ort musste ich zwangsweise die meiste Zeit auf meiner Pritsche verbringen, konnte bei diesem spärlichen Licht weder lesen noch Briefe schreiben, was sonst meine Beschäftigung im Gefängnis gewesen war. Dort befand ich mich fünf Monate lang inmitten meist unmenschlich gewordenen Verbrecher, die bis in die späten Stunden lärmten, ohne das die Gefängniswärter sie zur Ruhe brachten. Ich kam aus meinen Schlafrhythmus, bekam negative Auswirkungen auf mein Nervensystem, mein Blutdruck stieg extrem an. Ich hatte schon vor meiner Verhaftung hohen Blutdruck und hatte Medikamente dagegen. Seit Haftbeginn aber verstärkte sich mein Leiden sehr.
Nach diesen schrecklichen fünf Monaten und meiner Petition erlaubten die Behörden, mich in eine andere Zelle zu überführen, in der mehr Respekt und Rücksicht herrschte. Dort achtete der Aufseher auf Disziplin und verbot Lärm und laute Unterhaltungen nach 22:00 Uhr Abends. So gelang es mir, eine größere emotionale Stabilität aufzubauen, abgesehen davon, dass man in einer kubanischen Gefängniszelle sowieso konstantem Stress ausgesetzt ist: Diskussionen und Streitereien unter den Gefangenen, die jeden Moment ausbrechen können und oftmals in blutigen Schlägereien mit manchmal fatalen Folgen enden. Zum Glück beschützte mich Gott vor diesen blutigen Auseinandersetzungen, nicht aber vor normalen Raufereien und Streit. Ich muss klar stellen, dass nicht alle Gefangene schlechte Menschen sind, unabhängig von dem Delikt, der sie ins Gefängnis gebracht hat.
Das Canaleta-Gefängnis von Ciego de Avila
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Das Canaleta-Gefängnis von Ciego de Avila, Kuba |
Nach den vier Monaten in diesem Gefängnis kam der Moment, in dem die Regierung entschied, die Mehrheit der "Gruppe der 75" in die Nähe ihrer Provinzen oder Heimatstätte zu verlegen. Ich wurde glücklicherweise nach Ciego deAvila gebracht - eine Erleichterung für meine Familie, weil sie nicht mehr zwölf Stunden in einem unbequemen Zug und so nicht mehr viele Tage außer Haus verbringen musste, um mich zu besuchen.
Am 10. August 2004 bei Sonnenaufgang mussten ich und zwei andere politische Gefangene einen geschlossenen Kastenwagen besteigen. Ungefähr um zwei Uhr nachmittags erreichten wir Bayamo. Dort angekommen brachte man uns aufs Polizeirevier, wo wir übernachteten. Am nächsten Tag wurden wir in einem geschlossen Lastwagen, der für den Transport gewöhnlicher Straftäter benutzt wird, Richtung Zentral- und Ostprovinzen gefahren. In Camaguey mussten die drei anderen politischen Gefangenen den Transporter verlassen.
Als wir Ciego de Avila erreicht hatten, wurde ich in das dortige Provinzgefängnis, genannt "Canaleta", gebracht.
Dort angekommen wurden alle meine Medikamente einschließlich der Vitamintabletten und anderer Sachen, die in Guantanamo noch erlaubt waren, beschlagnahmt. Dann wurde ich in die kleinste Einzelzelle, die man sich vorstellen kann, gebracht. Sie war 2,77 Meter lang und 1,40 breit. Dort blieb ich eine Woche lang. Obwohl es sehr unbequem in der Zelle war, hätte ich vorgezogen, dort mit den beiden anderen politischen Gefangenen, die ungefähr zur gleichen Zeit wie ich in "Canaleta" eintrafen und wir dort 15 Monate verbringen sollten, zu bleiben.
Ende der Woche wurde ich in eine andere Sektion bzw. ein anderes Kommando, wie sie die verschiedenen Strafsektionen in kubanischen Gefängnissen nennen, überführt: Nr.2 und die Nr.33 mit Zellen, in denen sich jeweils sechs Gefangene befanden, die aber Platz für höchstens zwei Personen hatten. In solcher Zelle blieb ich bis zum 14. November.
Dann wurde ich in eine andere Sektion - das Kommando Nr. 1 - gebracht. Und in genau dem Bett, das ich gerade verlassen hatte, sollte wenige Tage später der berühmte kubanische Journalist und Poet, Raúl Rivero schlafen. Mit ihm hatte ich schon zuvor die Ehre gehabt, einige Monate meiner Gefangenschaft zu teilen. Während dieser Zeit konnte ihn zwar nicht sehen und nur wenig mit ihm sprechen, aber ich war ihm trotzdem sehr nah. Raúl wurde Ende November 2004 freigelassen, als man uns nach Havanna zum Gesundheitscheck durchzuführen. Danach wurden sieben politische Gefangene wegen enormer gesundheitlicher Probleme, die bei den herrschenden Haftbedingungen ihren sicheren Tod bedeutet hätten, entlassen.
Wie Häftlinge versuchen, dem Gefängnis zu entkommen
Die Zeit, die ich im nächsten Gefängnis verbrachte - ein Jahr und drei Monate - war die Beste, die ich in meinen 2684 Tagen Gefangenschaft erlebte, obwohl ich immer noch unter Schlafstörungen litt und unter menschenunwürdigen Bedingungen lebte. Die Zelle, in der ich mich befand, hatte nur drei Betten, aber weil meine beiden Zellengenossen fast nie da waren, da sie tagsüber in der Strafanstalt arbeiteten, war es bequemer für mich.
In diesem Zusammenhang muss aber noch gesagt werden, dass auf Kuba nicht allen Häftlingen erlaubt wird, zu arbeiten, sondern dass es ein Privileg darstellt, arbeiten zu dürfen. Die Mehrheit bleibt die meiste Zeit ohne Beschäftigung in den Mehrpersonenzellen eingesperrt. Auch dies kann als gewisse Art geistiger Folter betrachtet werden, die oft zum Wahnsinn führt.
Viele Häftlinge begehen Selbstverstümmelung, injizieren sich Petroleum oder Exkremente, um eine Amputation zu erzwingen und auf diesem Weg durch eine "außerordentliche Freilassung" dem Gefängnis zu entkommen. Wenn der Gesundheitszustand eines Häftlings so kritisch ist, dass ein weiterer Gefängnisaufenthalt zu seinem Tod führen würde, wird er freigelassen. Obwohl ich in diesem Zusammenhang klarstellen muss, dass dies nicht immer gewährt wird, zumindest meistens nicht sofort nach der Verletzung.
In allen Gefängnissen, in denen ich war, sah ich immer einige Insassen mit fehlenden Armen oder Beinen, teilweise sogar beides. Ich lernte auch andere noch unglaublichere Formen von Selbstverstümmelung kennen, wie z. B sich die Augen ausstechen, Draht und andere Objekte schlucken, sich die Geschlechtsteile abzuschneiden oder sich den HIV Virus injizieren. All das mit dem Ziel, dem Gefängnis um jeden Preis zu entkommen, ohne sich im Klaren darüber zu sein, dass eine Befreiung auf diese Weise auch zu einer anderen, einer Befreiung vom Leben führen könnte.
In der Hölle von Nieves Morejon
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Bis jetzt habe ich versucht meine ersten drei Jahre im Gefängnis zusammen zu fassen. Während dieser Zeit lernte ich das entwürdigende Leben kennen, dem Häftlinge in unserem Land unterworfen werden, den Schlägen und den grausamen Strafen. Aber erst nach meiner Überführung in das Provinzgefängnis von Sancti Spiritus, besser bekannt als "Nieves Morejon" am 8. November 2005 begann mein schrecklichster Leidensweg. Nie litt ich so wie dort.
Als ich ankam brachten sie mich in das Destto Nr.1 des Gefängnisses. Ich hatte auf einmal den Eindruck, ich wäre jetzt mehr Gefangener als ich es vorher je gewesen war. Der Flur des Zellentrakts war nur 1,62 m breit. Die Zellen waren alle höchstens sechs Meter lang und weniger als drei Meter breit. In jeder Zelle befanden sich 11 oder mehr Gefangene. Es war zwar nicht anders als es in Guantanamo gewesen war, aber verschieden im Vergleich zu Ciego Avila. Ich hatte mich schon an die relative Stille gewöhnt. Dieser abrupte Wechsel setzte mir nun enorm zu.
Der Wechsel von Gefängnis zu Gefängnis ist fast immer traumatisch, aber dieser, obwohl ich nun näher bei meinem Wohnort war, war für mich der, der mich am meisten traumatisierte. Dort fingen meine gesundheitlichen Probleme erst richtig an und mit der Zeit wurden bei mir immer neue Krankheiten diagnostiziert. Ich wurde wieder von andauernden Schlafstörungen heimgesucht. Durch das Fehlen jeglicher Ordnungsregeln in diesem Gefängnis musste ich mich oft an den Psychologen wenden in der Hoffnung, Beruhigungsmittel oder Schlafmittel zu bekommen.
Mir wurden Sachen gestohlen, vor allem solche Nahrungsmittel, die lebensnotwendig für mich waren. Die Mahlzeiten in den Gefängnissen sind praktisch immer ungenießbar, unabhängig davon, wie groß die Hungerrationen sind. Alles was ich sagen kann ist, dass ich diese sieben Jahre Gefängnis nur Dank der Hilfe von Außen überstand, die meiner Frau es ermöglichten, mir Lebensmittel zu bringen, mit denen ich die Mangelernährung im Gefängnis ausgleichen konnte.
Im Sommer wurde die Hitze zur zusätzlichen Tortur. Ein Fächer war ein unentbehrliches Instrument. Wir benutzten ihn nur dann nicht, wenn wir schliefen. In dieser Jahreszeit war es sehr schwer, sich auf das Lesen oder Schreiben zu konzentrieren.
Das Gefängnis "Nieves Morejon" war das einzige in dem ich ernsthafte Probleme mit anderen Häftlingen hatte. Nicht in der Art, dass ich dieselbigen provoziert hätte, sondern weil das Zusammensein so entsetzlich war, dass ich die Gefängnisleitung bat, mich in eine Einzelzelle zu verlegen. Diese Bitte wurde mir nie gewährt. In Kuba wird der Aufenthalt in Einzelzellen nur als Bestrafung eingesetzt oder Häftlinge mit tödlichen Verletzungen werden dort hingebracht.
Überlebt
Nach vier Jahren und sieben Monaten in dieser Haftanstalt wurde ich Mitte Mai 2010 nach St. Clara, meine Heimatstadt, gebracht. Dieser Transport war ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen der katholischen Kirche und der Regierung. Diese Verhandlungen führten 28 Tage später letztendlich zu meiner und der Abschiebung von fünf weiteren meinen Gefängnisbrüdern nach Spanien.
Am 13. Juni 2010 kamen wir an und ließen 2648 Tage ungerechter, grausamer Freiheitsberaubung hinter uns. Die wir nur übererlebt hatten, weil wir dem Sprichwort José Martis folgten: "Ein Mann, der versteckt was er denkt oder es nicht wagt zu sagen was er denkt, ist kein ehrbarer Mann."
Omar Moisés Ruiz Hernández, geb. 16.11.1947
Journalist, Mitglied der Menschenrechtskommission und Delegierter im Partido Solidaridad Democrática (Partei der Demokratischen Solidarität) für Villa Clara und Ehrenmitglied des schwedischen PEN.
Verhaftet im März 2003, verurteilt zu 18 Jahren Haft wegen "Aktivitäten gegen die Integrität und Unabhängigkeit Kubas", weil er Beiträge über Menschenrechtsverletzungen in Kuba an die ausländische Website von Nuevaprensa und an Radio Martí geschickt hatte. Verbüßte seine Haft u.a. im Gefängnis Nieves Morejón von Sancti Spiritus. Infolge der Haftbedingungen leidet er an Bluthochdruck, Kreislaufstörungen und Ablösung der Netzhaut an beiden Augen.
Am 7. Juli 2010 wurde Omar Moisés Ruiz Hernández vorzeitig freigelassen und nach Spanien abgeschoben.
Politische Paten im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprogramms waren:
- Frau Christel Riemann-Hanewinckel MdB (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin a. D., Mitglied Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestags
- Daniel Marc Cohn-Bendit MdEP, Ko-Vorsitzender der Fraktion "Die Grünen/Freie Europäische Allianz" im Europaparlament, Mitglied der Konferenz der Präsidenten und des Ausschusses für konstitutionelle Fragen
Hinweis: Der kubanische "Schwarze Frühling" (la Primavera Negra) bezeichnet eine Verhaftungswelle von Regimekritikern, die am 18. März 2003 auf Kuba begann und ca. 2 Wochen andauerte. Auf Grundlage des "Gesetzes zum Schutz der Nationalen Unabhängigkeit Kubas", dem Ley de Protección de la Independencia Nacional y la Economía Cuba, wurden 75 Personen inhaftiert, die als "Gruppe der 75" weltbekannt wurden.























