Patenschaften in Moldavien


(Projekt beendet)

 

 

 

 

 

 

Vassili Dabija

Im ärmsten Land Europas, der Republik Moldawien, leben 80% der Einwohner unter der staatlich festgelegten Armutsgrenze. Selbst Durchschnittsverdiener können mit ihrem Gehalt nicht einmal die Hälfte des Existenzminimums von umgerechnet 90 Euro pro Person abdecken. Die durchschnittliche Monatsrente beträgt 12 Euro. Immer mehr junge Moldauer gehen ins Ausland, um für sich und ihre Familien den Unterhalt zu verdienen. Doch viele, oft jüngere Frauen, kehren nicht zurück und hinterlassen weder Nachricht noch Adresse.

Die Behörden verweigern ihre Hilfe, wenn nicht beide Eltern nachweislich tot sind. Im günstigsten Fall kommen die Kinder bei den Großeltern unter. Aber auch kleine Schicksalsschläge wie Krankheit oder verspätete Rentenzahlungen führen zu menschlichen Dramen. In solchen Fällen ist  das Schicksal von Kindern, die beide Eltern verloren haben,  oft die Straße, Kindesmissbrauch und Kinderprostitution. Auch hier sind viele der Straßenkinder sehr jung, zum Teil unter fünf Jahren. 


Obhut der Großeltern ermöglichen

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) bemüht sich, diesen Kindern eine Zukunft zu geben. Unser Ziel ist es, diesen Kindern die Obhut von Großeltern oder Pflegeeltern zu ermöglichen. Die Sektion Moldawien bat das städtische Amt für den "Schutz der Kindheit"  um Namen solcher bedürftigen Familien, die aus Großeltern und ihren Enkeln bestehen.  Die Mitarbeiter lernten diese Menschen kennen, und wählten die aus, die sich tatsächlich um ihre Enkel kümmern. Mit Hilfe der deutschen Sektion der IGFM fand man für diese Familien Paten.


Patenschaft

Die Großmütter bekommen im Durchschnitt eine Rente zwischen 200 und 300 Ley,  Pflegegeld pro Kind - 90 Ley, Waisenrente - von 24 bis 102 Ley. So hat eine Familie mit drei Familienmitgliedern - eine Großmutter und zwei Kinder - in Durchschnitt 430 bis 450 Ley (ca. 30 Euro) im Monat zur Verfügung.  Um verhältnismäßig "normal" leben zu können, braucht man aber ca. 60 Euro pro Person.
Nach moldauischen Maßstäben kann ein Kind dort für 25 Euro im Monat bzw. 300 Euro pro Jahr versorgt werden. Bitte helfen Sie uns bei dieser Aufgabe!


Vassili, 15 Jahre

Vassili Dabija, geb. 11.7.1990, hat bereits einen Paten. Vassili lebt bei  Verwandten. Sein Vater wurde 2002 umgebracht, die Mutter ging danach ins Ausland, um Geld zu verdienen und ist seitdem verschollen.
Vassili hat eine Schwester Cristina, die bei ihren Großeltern lebt. Für Cristina haben wir ebenfalls einen Paten gefunden. Vassili wünscht sich nichts sehnlicher, als mit seiner elfjährigen Schwester gemeinsam bei den Großeltern in Chisinau zu leben. Doch die Großmutter ist Rentnerin und seit einem Schlaganfall behindert. Sie müßte operiert werden, aber dafür reicht das Geld nicht. Ähnlich wie der Großvater Alexandr Dabij, der  nur eine Niere hat, und ebenfalls behindert ist.
Das monatliche Einkommen der Familie beträgt 434 Ley (ca. 33 Euro). Das staatlich festgesetzte Existenzminimum beträgt 1269 Ley (ca. 90 Euro) pro Person, aber der Staat hat kein Geld, um das Existenzminimum zu garantieren. Die meisten Familien kommen nur über die Runden, weil sie keine Miete bezahlen und die Stadtverwaltung nicht auf der Rückzahlung der Mietschulden besteht.



Möchten Sie eine Patenschaft für 25 Euro im Monat übernehmen?
Wenn Sie keine dauerhafte Verpflichtung eingehen möchten, so spenden Sie bitte in den Kinderfonds, aus dem wir nach Bedarf und Notlage z.B. Medikamente, Schulbedarf oder ähnliches bezahlen.

Weitere Informationen erhalten Sie von unserem Mitarbeiter Herrn Friesen (eMail: gus@ishr.org).


[online spenden ...] 


Spendenkonto
Spendenkonto 23 000 725
Taunussparkasse
BLZ 512 500 00

 

 

 

 

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