Referenten


 

  

David Kilgour

 

ehemaliger kanadischer Staatssekretär für den Asien-Pazifikraum.
David Kilgour, geboren 1941 in Winnipeg, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Nach dem Abitur im Jahr 1958 studierte er bis 1962 Wirtschaftwissenschaften an der Universität von Manitoba und bis 1966 Jura an der Universität von Toronto sowie von 1969 bis 1970 in Paris. Als Anwalt arbeitete er in einer Kanzlei sowie für die Staatsanwaltschaft der Stadt Manitoba. Von 1972 bis 1979 war er Mitarbeiter im Justizministerium und verfassungsrechtlicher Berater der Regierung von Alberta. Als Mitglied der Liberalen Partei wurde er später Staatssekretär für Lateinamerika und Afrika sowie für Asien und den pazifischen Raum. Er bereiste über 75 Länder. Als internationaler Botschafter setzt er sich für Länder wie Burma, Vietnam, Simbabwe und Ruanda ein und arbeitet zur Verbesserung der Menschenrechte mit internationalen NGOs in der ganzen Welt zusammen. Seit April 2005 ist er parteiunabhängiger Abgeordneter des kanadischen Parlaments.

 

  

David Matas

 

Menschenrechtsanwalt/Kanada
David Matas, geboren 1943 in Winnipeg, Kanada, studierte Jura und Philosophie in Oxford und Princeton. Als Anwalt für Einwanderungs- und Flüchtlingsrecht sowie für internationale Menschenrechte engagiert er sich als Autor und Sprecher bei verschiedenen Menschenrechtsorganisationen aktiv für die weltweite Anerkennung der Menschenrechte. Er ist Mitglied der kanadischen Delegation bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Seit 1997 leitet er das Internationale Zentrum für Menschenrechte und Demokratische Entwicklung. David Matas führt eine eigene Anwaltskanzlei in Winnipeg.

 

  

Prof. Jiao Guobiao

 

ehemaliger Professor für Publizistik an der Uni Beijing/VR China.
Im Frühjahr 2004 schrieb er einen Artikel mit dem Titel "Eine Erklärung zum Kampf gegen das chinesische Propagandaministerium", in welchem er das Ministerium kritisiert und seine Abschaffung fordert. Der Artikel erregte große Aufmerksamkeit in internationalen Medien. Unter anderen berichteten die New York Times, die Washington Post, Le Figaro, die Süddeutsche Zeitung, Asia Week, Epoch Times, VOA, BBC, Radio Free Asia und Sound of Hope darüber. Innerhalb von nur vier Monaten wurde der Artikel in über 20 Sprachen übersetzt. Im Frühjahr 2005, ein Jahr nach der Veröffentlichung des Artikels, wurde Professor JIAO Guobiao (Jahrgang 1964) von der Universität Beijing entlassen. Seither betätigt er sich als freier Schriftsteller. Wegen seiner mutigen Äußerungen erhielt er 2005 von der Wan Renjie-Kultur- und Medienstiftung den Wan Renjie-Medienpreis und 2006 von der Stiftung Nationale Erziehung Chinas in den USA den Menschenrechtspreis. Seit November 2006 lebt Professor Jiao auf Einladung des PEN-Zentrums und der Heinrich-Böll-Stiftung in Deutschland.

 

  

Dr. Joerg-M. Rudolph

 

Dozent und Geschäftsführer des Ostasieninstituts der Fachhochschule für Wirtschaft in Ludwigshafen.
Dr. Jörg-M. Rudolph, geboren 1951, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der chinesischen Geschichte und Landeskunde sowie mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Er ist Herausgeber des China-Dienstes Sju Tsai ? Die Welt der Chinesen (www.xiucai.oai.de). Von 1997 bis 2002 war er Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Peking und Gründungspräsident der Deutschen Handelskammer in China. Von 1992 bis 1997 fungierte er als Deutschland-Direktor des Hong Kong Trade Development Council in Frankfurt/M. Von 1988 bis 1992 war er als Projektmanager für Auslandsmessen bei der Messegesellschaft Berlin tätig, davor war er China-Manager im Vorstand der Krone AG Berlin. Von 1982 bis 1986 arbeitete er als Doktorand und Lehrbeauftragter am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität Berlin und promovierte 1986 mit der Arbeit "Die Taiwan-Politik der KP Chinas". Von 1974 bis 1979 studierte er Sinologie am Ostasiatischen Seminar der Freien Universität Berlin.

 

  

 Holger Haibach MdB

 

Stv. Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestags.
Holger Haibach MdB wurde 1971 in Usingen geboren und wohnt in Weilrod. Er studierte Latein, Geschichte und Altgriechisch auf Lehramt an Gymnasien an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seit September 2002 ist er als Abgeordneter für den Wahlkreis Hochtaunus?Oberlahn Mitglied des Deutschen Bundestags und seit November 2005 Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe.

 

  

 Erping Zhang

 

Executive Director of Asia Research Association, Mason Fellow of Harvard University J.F. Kennnedy School of Government
Erping Zhang ist Direktor der Vereinigung für Asienwissenschaften in New York. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Chinas politischer Ökonomie, seiner Außenpolitik, sozialem Wandel und Menschenrechten. Seine Publikationen umfassen ein großes Feld Chinarelvanter Themen. Zhang war Gremiumssprecher am Weltgipfel zur Informationsgesellschaft in Genf, im Europäischen Parlament und in der US-China Economic and Security Review Commission. Er sprach vor der UN-Menschenrechtskommission, dem Rat für Auswärtige Beziehungen und hielt Vorträge in Harvard, Yale, Princeton, der Universität von Toronto sowie der Stockholm University, wo er auch als Gast-Dozent für Asian-Pacific Studies tätig war. Mr. Zhang verfügt über akademische Abschlüsse der internationalen Universität von Beijing, der Universität von Georgia, der Fletcher School of Law and Diplomacy an der Tufts Universität sowie der John F. Kennedy School of Government an der Harvard Universität.

 

  

Dr. Thomas Weyrauch

 

Publizist und Buchautor
Dr. Thomas Weyrauch wurde 1954 geboren. Der Jurist wurde im Jahr 1988 als China-Experte von der Stadt Duisburg eingesetzt und zwischen 1989 und 1990 als Vertreter des Verbindungsbüros in Wuhan/China tätig. 1991 und 1992 arbeitete Weyrauch als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Seit 1993 ist er in einer höheren Bundesbehörde beschäftigt. Die meisten seiner 16 Buchveröffentlichungen befassen sich mit China.

 

  

Petr Kutilek

 

 

Olympic Watch [www.olympicwatch.org]
Petr Kutílek ist seit 2003 Geschäftsführender Vorsitzender von Olympic Watch. Er graduierte an der Charles Universität in Prag und erhielt an der Central European University in Budapest den Master-Abschluss für Politikwissenschaften. Vor seinem Beitritt zu Olympic Watch arbeitete er mit mehreren Menschenrechtsorganisationen in ganz Zentraleuropa zusammen. 2003 bis 2004 arbeitete er als Außenpolitischer Berater für Senator Jan Ruml, dem stellvertretenden Präsidenten des tschechischen Senats. Gegenwärtig kombiniert er seine Arbeit bei der Internet-Zeitung Prague Daily Monitor mit seiner Tätigkeit bei Olympic Watch.

 

  

Man-Yan NG

 

Vertriebs- und Marketingleiter eines multinationalen Technologie Unternehmens.
Man-Yan NG, geboren 1948 in Hongkong, studierte und arbeitete zwischen 1967 und 1981 in Schweden. Seit 26 Jahren lebt er in Deutschland und war in verschiedenen internationalen Konzernen als Entwicklungsingenieur, Leiter der Entwicklung im High-Tech-Bereich und als Geschäftsbereichsleiter tätig. Zurzeit arbeitet er als Verkaufsleiter im Bereich Energieleittechnik und ist verantwortlich für globales Marketing und Vertrieb bei der Firma ABB. Man-Yan Ng ist darüber hinaus ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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