Menschenrechtsarbeit für China

 

 

Viele Millionen von Menschen sind in der Volksrepublik China seit der Machtübernahme durch die kommunistische Partei aus politischen Gründen verfolgt, verhaftet, verurteilt, gefoltert, sogar vergewaltigt und getötet bzw. hingerichtet worden. Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit und Freizügigkeit werden unterdrückt. Angehörige ethnischer Minderheiten, die nach mehr Autonomie streben wie z.B. Tibeter oder Uiguren und andere, werden mit massiver Gewalt zur Anerkennung der chinesischen Regierungspolitik gezwungen. Die regide Durchsetzung der Ein-Kind-Politik mit Zwangsabtreibungen führt zu einem problematischen Männerüberschuß, da aus traditionellen Gründen die Geburt eines Jungen der eines Mädchens vorgezogen wird.  Zehntausende unschuldiger Menschen werden derzeit in Gefängnissen, Straf-, Arbeits- und Umerziehungslagern festgehalten, weil die chinesische Regierung sie allein aus politischen Gründen zu Feinden erklärt und verfolgt hat.

Zur Zeit werden die Anhänger der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong besonders verfolgt.

  • Über 1000 Fälle von Tod durch Folter und Mißhandlungen wurden dokumentiert (Stand Juli 2005),
  • Hunderttausende wurden unrechtmäßig festgenommen und inhaftiert,
  • Über 100.000 wurden ohne Gerichtsverhandlung in Arbeits- und Umerziehungslager eingewiesen,
  • Über 500 wurden ohne Hinzuziehung von Anwälten zu Gefängnisstrafen bis zu 18 Jahren verurteilt,
  • Hunderttausende wurden in Lagern und an ihren Arbeitsplätzen zur Teilnahme an Umerziehungskursen ("Gehirnwäsche"-Kursen) gezwungen,
  • Über 1000 gesunde Praktizierende wurden in psychiatrische Anstalten zwangsweise eingewiesen und mit Psychopharmaka, sogar mit Todesfolge, behandelt,
  • Besonders Frauen sind das Ziel zahlreicher Formen von sexueller Gewaltanwendung, Vergewaltigung, sexuellen Übergriffen und erzwungenen Abtreibungen.



Gegen die Verhaftungen, Verfolgungen, Folterungen und Tötungen von Falun Gong Praktizierenden in der VR China protestierten im November 2001 erstmals deutsche Falun Gong Praktizierende auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking und setzten mit ihrer Zivilcourage ein öffentliches Zeichen gegen das Unrecht. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte ist stolz darauf, daß IGFM-Mitglieder sich an dieser öffentlichen Demonstration beteiligten. Seither hat es mehrere Protestveranstaltungen mit Beteiligung der IGFM gegeben. Dabei wurde festgestellt, daß die chinesische Regierung versucht hat, in Deutschland und auch in anderen Ländern unmittelbaren Druck auszuüben und dieser Druck nicht in angemessener Weise abgewehrt wurde.


Die IGFM kämpft in Ihren Veröffentlichungen, durch Pressemitteilungen, durch Appell- und Unterschriftenaktionen, durch Schreiben an chinesische Entscheidungsträger, durch Gespräche und Kontakte mit Abgeordneten in Deutschland und im Europaparlamente, der EU und Vertretern der Vereinten Nationen usw. gegen diese Verbrechen. Die Arbeitsgruppe München der IGFM betreut das größte deutschsprachige Archiv über Menschenrechtsverletzungen an Tibetern. 2008 finden die Olympischen Spiele in Peking statt. Die IGFM wird die Anwesenheit vieler Besucher nutzen, um auf die Menschenrechtslage in der VR China aufmerksam zu machen.


[online spenden ...]

 

Spendenkonto
Spendenkonto 23 000 725
Taunussparkasse
BLZ 512 500 00

 

 

 

Anzeigenmotive und Kampagnen
Notadressen und Hilfsangebote
Bitte spenden Sie!