Rumänien: individuelle Hilfe


 

 

Foto: © Philipp Schwind, IGFM

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Die Briefe aus Rumänien an die IGFM handeln von Armut, weniger von staatlich motiviertem Unrecht. Trägheit von Behörden, Korruption, Verachtung ethnischer Minderheiten und Behinderten führen zur Spaltung der Gesellschaft: Die Spanne zwischen Arm und Reich ist eklatant, es gibt einige sehr Reiche und sehr viele sehr Arme. Die Rente beträgt im Durchschnitt 1,5 Millionen Lei, das sind etwa 45 Euro.

Eine deutschstämmige Schuldirektorin, die über die Schulkinder Einblick in die wirtschaftlichen Verhältnisse der Familien hat und uns die richtigen Adressen für unsere Hilfe nennt, erhält umgerechnet 200 Euro Gehalt. Ein Grund für die wachsende Armut sind z.B. die Energiepreise, die so gestiegen sind, daß die Menschen sie nicht mehr bezahlen können. Die Gaspreise sind der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Da relativiert sich die Realität des vorhandenen Warenangebots. Ein Pfarrer freute sich und war nicht beschämt, als unsere Helfer ihm im September ein paar Schuhe kauften; er hatte einfach nicht das Geld für Schuhe. Etwa 2.000 Bittbriefe erhält sie IGFM jährlich; jedes einzelne Schicksal ist eine Anklage.

Durchschnittlich zweimal pro Jahr fährt IGFM-Mitarbeiter Rudolf Ungar nach Rumänien, um arme Menschen, insbesondere Angehörige der extrem benachteiligten Sinti und Roma zu besuchen und dafür zu sorgen, dass die Hilfe gut ankommt. Er richtet unter anderem dabei auch Weihnachtsfeste für Bedürftige aus. Seit Jahren hilft die IGFM mit Paketen und Geld für Medikamente und andere medizinische Belange.
 
Einblick in die Statistik der individuellen Hilfe in Rumänien:   

 

 

Jahr 

Pakete 

finanzielle Hilfen

Gesamtvolumen der Rumänienhilfe

 1999 

 1.021

 48.000 DM

 373.000 DM

 2000

 1.300

 56.000 DM

 387.000 DM

 2001

 1.215

 62.000 DM

 710.000 DM

 2002 

 1.230

 34.000 ?

 

 2003

 1.400

 34.700 ?

 184.000 Euro

 2004

 1.600

 39.900 ?

 

 

 

 

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Spendenkonto
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Taunussparkasse
BLZ 512 500 00

 

 

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