Das Moskauer Menschenrechtsbüro, dessen Leitung der Präsident der IGFM-Sektion Russland, Wladimir Novitsky, angehört, stellt in seinem jüngsten Bericht fest, dass ein Rückgang der Aktivität russischer national-radikalen Kräfte im 1. Halbjahr 2006 nicht zu beobachten ist. "Ermittlungen der Polizei in St. Petersburg zeigten, dass diese Jugendgruppen, die es in praktisch jeder russischen Großstadt gibt, gut strukturiert, ideologisch geschult, technisch gut ausgerüstet und zu aggressivsten Tätlichkeiten gegen Angehörige nationaler Minderheiten bereit sind. Von Januar bis Juni 2006 wurden rund 100 fremdenfeindliche Übergriffe registriert, bei denen 18 Personen getötet und ca. 160 verletzt wurden", so der Bericht. |