Weltweite Aktion: Solidarität mit inhaftierten iranischen Journalisten


- Trauerflor für Hoda Saber -

 

 

 

22. Juni 2011

 

 

 

 

 

 

"Hoda Saber - Opfer des iranischen Regimes" - so auf dem Aktions-Plakat der Bewegung "Grüner Protest".
(im Großformat - siehe unten)

 

Der seit August 2010 inhaftierte regimekritische Journalist Hoda Saber verstarb am 11. Juni 2011 nach einem achttägigen Hungerstreik in Haft. Zeugen bestätigen, dass ihm die notwendige medizinische Hilfe verweigert wurde und er Opfer physischer Gewalt war.

Mit seinem Hungerstreik protestierte der 54jährige gegen den gewaltsamen Tod der inhaftierten Frauenrechtlerin Haleh Sahabi. Sahabi verstarb am 1. Juni 2011 bei der Beerdigung ihres Vaters, des und renommierten regimekritischen Politikers, Ezzatollah Sahabi. Haleh Sahabi, die wegen Protests gegen die gefälschten Präsidentenwahlen seit 2009 eine zweijährige Haftstrafe verbüßte, hatte für diesen Tag Hafturlaub erhalten. Während der Beerdigungszeremonie wurde sie von Sicherheitskräften so misshandelt, dass sie kurz darauf verstarb.

Um auf diese zwei Todesfälle, Beispiele für eine Vielzahl von weiteren Opfern des iranischen Terrorregimes aufmerksam zu machen und das weltweite Bewusstsein auf die im Iran geschehenden Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen, beteiligt sich die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) an der weltweiten Aktion "Solidarität mit inhaftierten iranischen Journalisten - Trauerflor für Hoda Saber".

Im Verlauf dieser Aktion werden weltweit Flashmobs durchgeführt: Für eine Stunde versammeln sich Menschen im Zentrum der Stadt und weisen schweigend auf die Situation der Journalisten im Iran hin. Zudem werden in Köln/Bonn, Frankfurt, Rom und London Menschen gebeten, durch Unterschriften auf dem schwarzen Trauerflor ihre Solidarität mit den inhaftierten iranischen Journalisten zu bekunden. Photos dieser Journalisten werden alle Veranstaltungen begleiten. Ende Juni werden alle Stoffstücke gesammelt und aneinander genäht. Nach der Ausstellung dieser Bänder werden sie öffentlichkeitswirksam eingesetzt und passenden Empfängern übergeben.

Bisher beteiligen sich Gruppen, Vereine und Einzelpersonen in verschiedenen Städten und Ländern daran. Öffentliche Aktionen werden von lokalen Gruppen vorbereitet und durchgeführt. Auf Facebook wird die Liste der teilnehmenden Länder kontinuierlich auf den neuesten Stand gebracht.

Aktuell sind folgende Städte beteiligt:
Stockholm/Schweden, Göteborg/Schweden, Avmyv/Schweden, Rom/Italien, Mailand/Italien, Florenz/Italien, London/England, Wien/Österreich, Budapest/Ungarn, Frankfurt/Deutschland, Bonn/Deutschland, Kuala Lumpur/Malaysia, Melbourne/Australien, Irvine/USA, Boston/USA, Ottawa/Canada, Toronto/Canada

Die IGFM ruft hiermit alle Aktivisten und Sympathisanten der Menschenrechtsarbeit auf, nicht tatenlos zu zusehen, sondern diese Chance zu ergreifen und sich zu beteiligen.

Nur eine Unterschrift auf einem Stück Stoff - ein wichtiger Schritt und wichtiges Zeichen der Solidarität mit inhaftierten Journalisten: Die Welt hat sie nicht vergessen!

Diese Aufmerksamkeit übt Druck auf das iranische Regime: Die Welt sieht was im Iran passiert!






AUFRUF
Weltweite Aktion: "Solidarität mit inhaftierten iranischen Journalisten - Trauerflor für Hoda Saber":

 

 

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Iran: Journalisten in Haft 

 

 

 

 

 

 

"Solidarität mit inhaftierten iranischen Journalisten"

"Hoda Saber - Opfer des iranischen Regimes"

"Haleh Sahabi - Opfer des iranischen Regimes"

 

 

 

 

 

 

 

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

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