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| Langes Stehen auf einem Bein: eine häufige Misshandlungsmethode. |
Schwere Diskriminierung und Verfolgung von evangelischen Christen, die ethnischen Minderheiten angehören, ist in der Sozialistischen Republik Vietnam Alltag. Gottesdienste und nicht registrierte Hausversammlungen sind verboten.
Montagnards - ein Sammelbegriff für die Angehörigen von Bergvölkern in Vietnam - wurden genötigt, Verzichtserklärung auf den christlichen Glauben zu unterschreiben. Wer sich weigerte, wurde in Dorfversammlungen denunziert.
Insbesondere um die Zeit der christlichen Feierlichkeiten wie Ostern oder Weihnachten durchsuchten Armee und Polizei regelmäßig Häuser, Felder und Wälder, um die Feierlichkeiten zu stören. Aktive Gemeindemitglieder wurden unter Hausarrest gestellt und in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.
Mehrmalige Hausdurchsuchungen, regelmäßige Verhöre, willkürliche Verhaftungen und die starke Präsenz von Spezialeinheiten erzeugen in den Dörfern eine Atmosphäre der Angst und des Terrors. In den Verhören mussten Opfer als Strafe z.B. stundenlang auf einem Bein stehen oder wurden misshandelt bzw. gefoltert.
Hunderte Montagnards wurden seit 2001 wegen friedlicher Proteste, religiöser Versammlungen oder Fluchtversuchen zu Haftstrafen von bis zu 13 Jahren verurteilt.
[Unterschriftenliste, pdf-Datei, 61 kB ...]
[Appellvorschlag zu christlichen Montagnards ...]
[Appelladressen Vietnam ...]
[Wie schreibe ich einen Appellbrief ...]