Vortrag: Christenverfolgung in Vietnam


Foto: © IGFM

"Christenverfolgung in kommunistischen Ländern - Beispiel Vietnam" war das Thema einer Abendveranstaltung am 3. Mai im Primus-Truber-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Tübingen-Derendingen. Gut 30 Personen nahmen daran teil. Nach der Begrüßung und einem Gebet für verfolgte Christen von Dr. Christian Hermann stellte IGFM-Asienreferent Vu Quoc Dung in einer Powerpoint Bild-Präsentation die Verfolgung der christlichen Gemeinschaften in Vietnam dar. Er informierte dabei auch über die Hintergründe der aktuellen Situation und beleuchtete die Lage vor, während und nach dem Vietnam-Krieg mit Hilfe zahlreicher Fotos.

Nach Einschätzung der IGFM betrachtet heute das kommunistische System die evangelischen Christen als Feind Nummer 1. Der Grund dafür ist die für die Regierung nicht kontrollierbare dezentrale Organisationsstruktur: ein Netzwerk von Hausgemeinden. Noch bis zum Kriegsende und in den zehn Jahren danach misstraute die vietnamesische Regierung der katholischen Kirche mehr als allen anderen Religionsgemeinschaften.

Durch viele interessierte Fragen aus dem Publikum konnten die komplizierten Verhältnisse in Vietnam schließlich noch tiefgehender dargestellt werden. Anhand von vielen Beispielen erläuterte Asienreferent Dung, wie die IGFM christlichen Opfern in Vietnam hilft. Dazu gehört unter anderem ein "Pfarrerfonds" für inhaftierte oder verbannte Geistliche und deren Angehörige.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.menschenrechte.de in der Rubrik Spenden für ...

© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V. Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00

designed by WIV-GmbH