aktuelle Steinigungsfälle


 

  

Iran: Drohende Steinigungen

 

In der Islamischen Republik Iran sind mehrere Personen zum Tod durch Steinigung verurteilt worden und warten auf die Vollstreckung ihrer Hinrichtung. Im Iran besteht seit Ende 2002 ein Steinigungsmoratorium, nachdem eine Initiative aus dem iranischen Parlament zur Abschaffung der Steinigung vom iranischen Wächterrat blockiert worden war. Zusätzlich hatte der iranische Justizminister Ajatollah Haschemi-Schahrudi Anfang Februar 2003 dem damaligen EU-Außenkommissar Chris Patten zugesagt, die Steinigung als Hinrichtungsform abzuschaffen. Dennoch sind auch danach Steinigungsurteile verhängt und zum Teil auch vollstreckt worden.

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Sudan: Drohende Steinigung wegen angeblichen Ehebruchs

 

Wegen angeblichen Ehebruchs sind in der Stadt Azaze 200 Kilometer südlich von Khartum Anfang 2007 zwei Frauen zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Die Frauen aus der westlichen Region Darfur hatten keinen Anwalt und konnten sich nicht selbst verteidigen, da der Prozess nicht in ihrer Muttersprache, sondern in Arabisch geführt wurde. Das Urteil kann jeden Tag vollstreckt werden.

 

 

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