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China: Die Stadien haben sich geleert - die Lager nicht.

Die Olympischen Spiele in Peking haben allen Versprechen und Hoffnungen zum Trotz nicht zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage in der Volksrepublik China geführt. Im Gegenteil. Bürgerrechtler, Gewerkschafter und kritische Journalisten wurden und blieben weggesperrt, oft ohne Anklage und ohne Prozess. In den rund 1.000 bekannten Arbeits- und Umerziehungslagern werden nach wie vor schätzungsweise 4.000.000 Menschen gefangen gehalten. Mehr Informationen zur Menschenrechtslage in der Volksrepublik China finden Sie auf der Homepage der IGFM:

 

[Mehr Infos zur Menschenrechtslage in China ...]

[www.menschenrechte.de ...]


 

Die Volksrepublik China setzt Folter systematisch ein.

  

Systematische Folter in der Volksrepublik China

 

Trotz Wirtschaftswunder und olympischem Lächeln: die Volksrepublik China ist ohne Einschränkungen eine Einparteiendiktatur. Zensur und schwerste Menschenrechtsverbrechen wie systematische Folter sind an der Tagesordnung. Die Volksrepublik verweigert ihren eigenen Bürgern grundlegende Menschenrechte und bedroht ihre demokratischen Nachbarn. Diese Bedrohung, die systematische Folter und Menschenrechtsverbrechen sowie die Millionen von Arbeitssklaven in den sogenannten Umerziehungslagern werden in der Öffentlichkeit nur unzureichend wahrgenommen.

[allgemeine Infos zu Folter in der VR China ...]

[Häufige Foltermethoden in der VR China ...]


 

Hu Jia, Menschenrechtsaktivist aus China

  

China: Menschenrechtsaktivist Hu Jia


Menschenrechtsaktivist Hu Jia, geboren am 25. Juli 1973 in Peking, wurde am 3. April 2008 wegen "umstürzlerischen Absichten gegenüber der Staatsmacht" zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er deckte einen Aids-Skandal in der Provinz Henan auf. Im Internetblog berichtete er über Menschenrechtsverletzungen im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking. 

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Frei: Folteropfer in China: Wang Xiaoyan

 

Die Verkäuferin Wang Xiaoyan (geboren 1971), eine chinesische Angehörige der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong, ist im Juni 2008 nach zwei Jahren und 15 Tagen Haft aus dem Frauenarbeitslager "Masanjia" entlassen worden. Die IGFM hatte über 8.500 Unterschriften für ihre Freilassung gesammelt.

Sie wurde am 27. Mai 2006 vor der Eingangstür ihres Wohnhauses in der Hafenstadt Dalian in der Provinz Liaoning von der Polizei festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis Yaojia/Dalian gebracht. Am 12. Juli 2006 wurde sie in das Masanjia Arbeitslager überführt, wo sie systematischer Folter ausgesetzt war. Ein Haftbefehl bestand nicht. Anklage war nicht erhoben worden. Ein Gerichtsverfahren hatte nicht stattgefunden. Frau Wang ist verheiratet und hat eine 1998 geborene Tochter.

[mehr Infos zu Wang Xiaoyan ...] 


 

In China wurden über 1,5 Millionen Menschen für Olympia zwangsumgesiedelt.

 

China: Zwangsumsiedlung von über 1,5 Millionen Menschen

 

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menschenrechte 1.2008  special: China


Die Nr. 1.2008 der Zeitschrift Menschenrechte mit dem Themschwerpunkt China ist jetzt vollständig online verfügbar. Die Ausgabe befasst sich unter anderem mit der systematischen Folter in der Volksrepublik, der Situation in Tibet, der Lage der Christen und der Ein-Kind-Politik. Das Heft enthält außerdem Beiträge zu Usbekistan, Saudi-Arabien, Kuba und zur Aufarbeitung des DDR-Unrechtes.

[weitere Ausgaben der Zeitschrift Menschenrechte ...]
[China-Ausgabe als pdf-Datei, 3,1 MB ...]


 

Die Amateurfilmemacher Dhondup Wangchen und Golog Jigme aus Tibet.

  

China: Filmemacher Wangchen und Jigme


Mitte März 2008 sind der tibetische Filmemacher Dhondup Wangchen und sein Helfer, der Mönch Golog Jigme, von chinesischen Sicherheitskräften verhaftet worden und inzwischen ?verschwunden?. Noch vor dem Ausbruch und der Niederschlagung der Massenunruhen in Tibet, hatten die beiden ihren Dokumentarfilm "Leaving Fear behind" (Deutsch ?Die Furcht zurücklassen?, Tibetisch: ?jigdrel?) fertig gestellt und in die Schweiz bringen lassen. Für den Film haben die beiden Tibeter von Oktober 2007 bis März 2008 über 100 Interviews über die chinesische Herrschaft in China, die Olympischen Spiele und über den Dalai Lama durchgeführt.

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