Falls diese eMail nicht richtig angezeigt werden sollte, können Sie sie auch online ansehen: http://www.igfm.de/index.php?id=1297



 

  

Iran: Menschenrechtsverteidiger Abdolfattah Soltani in Haft


Der iranische Rechtsanwalt und Menschenrechtsverteidiger Abdolfattah Soltani (geb. am 2. November 1953) wurde am 16. Juni 2009 in Teheran festgenommen. Ohne Durchsuchungsbefehl, Vorladung oder Haftbefehl gegen Soltani drangen vier in Zivil gekleidete Beamte in seiner Kanzlei ein und beschlagnahmten seinen Computer, sein Handy und einige Unterlagen. Die Behörden verweigern jegliche Angaben zum Grund der Festnahme und zu seinem jetzigen Aufenthaltsort, selbst gegenüber seiner Familie.

 

[mehr Infos zu Abdolfattah Soltani ...] [zum Appellvorschlag ...]

 [Unterschriftenliste im pdf- Format, 41 kB ...]


 

  

Appellfall Iran: Konvertitinnen in Haft


Die zum Christentum übergetretenen Iranerinnen Maryam Rostampour (geborgen 1982) und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad (geboren 1979) sind am 5. März 2009 in Teheran verhaftet worden. Obwohl die beiden Frauen am 18. März einem Revolutionsgericht in Teheran vorgeführt wurden, ist bisher offiziell keine Anklage gegen sie erhoben worden. Nach Angaben eines Gefängnisbeamten sollen sie jedoch wegen ihres Abfalls vom Islam hingerichtet werden.

 

[mehr Infos ...][zum Appellvorschlag ...]

 [Unterschriftenliste im pdf- Format, 48 kB ...]


 

  

Iran Report 2009.1

 

Aus dem Inhalt:

  • Wahlfälschung - Massenproteste - Versammlungsverbot ? Verfolgung
  • UN - Menschenrechtskommissarin kritisiert den Iran
  • Pressefreiheit im Iran 2008: Eine bedrückende Bilanz
  • Steinigung - ein Zeugenbericht
  • Dokumente: Auszüge aus den Strafgesetzen der Islamischen Republik Iran. Gesetz über die islamischen Strafen und vieles mehr

[Heft als pdf-Datei, 552 kB ...]

 [mehr zu Menschenrechtsverletzungen im Iran ...]


 

  

IGFM-Medienpreis Menschenrechte 2009: Menschenrechte müssen Thema Nr. 1 bleiben


Zwei Wochen lang stand die Islamische Republik Iran im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. "Doch das Interesse ist bereits wieder deutlich abgeebbt, obwohl inzwischen der tatsächliche Umfang der Menschenrechtsverletzungen bei der Niederschlagung der Proteste gegen Wahlfälschungen deutlich wird", kritisiert die IGFM. "Durch den IGFM-Medienpreis 2009 zum Thema "Menschenrechte im Iran", wollen wir zu einer langfristigen journalistischen und publizistischen Aufarbeitung der Menschenrechtslage im Iran beitragen. Menschenrechte müssen bei der Iran-Berichterstattung das Thema Nr. 1 bleiben", erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

 

[mehr Infos zum IGFM- Medienpreis Menschenrechte 2009 ...]

[mehr zu Menschenrechtsverletzungen im Iran ...]


 

  

Russland: Tschetscheniens mutigste Menschenrechtlerin ermordet


Memorial, Russlands größte und renommierteste Menschenrechtsorganisation, trägt Trauer. Natalia Estemirowa (50 J.), Leiterin ihrer nordkaukasischen Filiale, ist tot. Am 15. Juli 2009 wurde sie vor ihrem Haus in Grosnyj entführt. Wenige Stunden danach fand man ihre Leiche im benachbarten Inguschetien. Eine Hinrichtung, die Erinnerungen an den Mord an ihrer Freundin, der russischen Journalistin Anna Politkowskaja, vor drei Jahren hervorruft.

[Natalia Estemirowa ...]


 

  

Russland: offiziell "Gestorben fürs Vaterland" - die Wahrheit: Ermordet im Grundwehrdienst


Kaum jemand weiß es: die allgemeine Wehrpflicht in Russland ist aufgehoben, aber die jungen Leute erfahren es erst durch die Soldatenmütter-Komitees. Gerade jetzt, wo junge Männer von der Straße weg razziamässig gefangen und zwangsweise zu Rekruten gemacht werden, ist Information das Wichtigste. Mit dem Erlass des Verteidigungsministers, mit dem eine absolute Bestimmungsgewalt in den Kasernen an den befehlshabenden Offizier überging, entstand wieder die bekannte schreckliche Situation wie zu Sowjetzeiten: Alles bekam und hatte seinen Preis, nur das Leben eines Rekruten nicht. Es kam zu einer Explosion der Korruption; Rekruten wurden Objekte des Sklavenhandels. Die Situation der Rekruten ist entsetzlich grausam, die Kaserne schlimmer als Gefängnis.

 

[mehr zum Komitee der "Soldatenmütter St. Petersburgs" ...]


 

  

Impressum

 

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) e.V.
Borsigallee 9
D-60388 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 420 108 - 0
Fax: 069 - 420 108 -33
I-Net: www.igfm.de, www.menschenrechte.de

eMail: info@igfm.de

Impressum
 

Spendenkonto

Postbank Frankfurt/M.
Konto: 82 606
BLZ: 500 100 60




eMail Rundbrief abbestellen? Bitte senden Sie uns eine eMail an info@igfm.de.
Startseite | Wir über uns | Menschenrechte | Presse | Spenden für... | Publikationen | Mach mit! | Appelle | Länder | Themen | فارسی - Farsi

Sitemap | Kontakt | Impressum | ISHR | فارسی
© Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deutsche Sektion e.V.
Spendenkonto: 23 000 725, Taunussparkasse, BLZ 512 500 00