Einladung zur Pressekonferenz

Bild: Die im Iran inhaftierten politischen Gefangenen v.l.n.r. Mohammad Faramarzi und Pejman Fathi. Sie wurden unter Folter zu einem Geständnis gezwungen und nach wenigen Minuten vor Gericht zum Tode verurteilt. Sie befinden sich in akuter Lebensgefahr. Die IGFM fordert ihre sofortige Freilassung.
Herzliche Einladung zur Pressekonferenz:
Pejman Fathi und Mohammad Faramarzi droht Hinrichtung durch Islamische Republik Iran
Frau und 5-jähriges Kind wenden sich an Weltgemeinschaft, damit Ehemann/Vater und Weitere nicht hingerichtet werden
Termin: 25. Januar 2024, 11:00 Uhr
Ort: Edisonstraße 5, 60388 Frankfurt am Main
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wir wollen in dieser Pressekonferenz auf die Schicksale der beiden politischen Gefangenen Pejman Fathi und Mohammad Faramarzi hinweisen, die im Iran akut von der Todesstrafe bedroht sind. Erst heute Morgen wurden im Iran zwei politische Gefangene, der 24-jährige Mohammad Ghobadlou und der kurdische Gefangene Farhad Salimi, willkürlich hingerichtet.
Die Iranerin Frau Bayan Azimi ist mit ihrem Sohn nach Deutschland geflohen, nachdem ihre Familie vom islamischen Regime bedroht und erpresst worden war. Pejman Fathi, ihr Ehemann und Vater des fünfjährigen Sabbah Fathi befindet sich noch immer im Iran. Er wurde mit drei seiner Freunde – Mohsen Mazloum, Wafa Azarbar und dem kurdischen politischen Gefangenen Mohammad Faramarzi, verhaftet und unter schwerster Folter zu einem Geständnis über seine angebliche „Spionage und Kollaboration mit verfeindeten Ländern wie Israel“ gezwungen. Innerhalb weniger Minuten wurden die Männer vom Gericht zum Tode verurteilt – ihre Hinrichtung könnte jederzeit vollstreckt werden.
Ihre Angehörigen machen sich sehr große Sorgen um sie und appellieren an die deutsche Bundesregierung, Menschenrechtsorganisationen und die Öffentlichkeit, sich für die Rettung der politischen Gefangenen einzusetzen. Die Ehefrauen der beiden Gefangenen und Sohn Sabah Fathi werden als Zeugen über die Schicksale ihrer Ehemänner berichten.
Weitere Experten werden auf die katastrophale Menschenrechtssituation im Iran hinweisen und konkrete Handlungsappelle an die deutsche und europäische Außenpolitik diskutieren.
Wann: 25. Januar 2024, 11.00 Uhr
Wo: Edisonstraße 5, 60388 Frankfurt am Main
Gesprächspartner:
- Maria Mahmoudi, Ehefrau von Mohammad Faramarzi
- Bayan Azimi, Ehefrau von Pejman Fathi und Mutter des fünfjährigen Sohn Sabah Fathi
- Behrouz Asadi, Leiter Haus der Kulturen und interkulturelle Zusammenarbeit und Kommunikation
- Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt
- Valerio Krüger, IGFM-Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Bitte melden Sie sich unter info[@]igfm.de an.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Viele Grüße,
Valerio Krüger
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Bitte senden Sie ihre Anmeldung an info[@]igfm.de.
Herzliche Grüße,
Valerio Krüger
Referent Öffentlichkeitsarbeit